© Thomas Wolf, www.foto-tw.de (CC BY-SA 3.0 DE)
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Redaktion W&F
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Redaktion W&F2026-04-14 13:22:192026-04-16 14:00:14Wehner – Zu einer echten Friedensmacht EuropaFriedensbewegungen gibt es überall auf der Welt – und viele stehen derzeit vor der Herausforderung, dass »Frieden« als Forderung so umstritten und vermeintlich »suspekt« ist wie schon lange nicht mehr. Zudem erscheint zumindest in Europa eine Fragmentierung der Bewegungen vielfach als Hemmnis der Mobilisierungsfähigkeit. Was sind die Anliegen dieser Bewegungen heute, wie werden sie formuliert, vor welchen Herausforderungen stehen sie?
Die Bewegungen weltweit ähneln sich und doch gibt es deutliche Differenzen: im Gewaltverständnis, in den Zielsetzungen, in der konkreten Betroffenheit von Gewaltverhältnissen. Was verbindet diese Vielfalt an Bewegungen? Anregungen und Reflexionen für eine Auseinandersetzung damit, was es heutzutage bedeuten kann, Friedensbewegung zu sein.
Mit Beiträgen von Andreas Zumach, Luise von Scheliha, Anna Hauschild und Elisabeth Saar, Elena Smirnova und weiteren.
Friedensbewegungen gibt es überall auf der Welt, sind oftmals umstritten und vermeintlich »suspekt«, leiden auch an ihrer Mobilisierungsunfähigkeit. Was sind die Anliegen dieser Bewegungen heute, wie werden sie formuliert, vor welchen Herausforderungen stehen sie? Was verbindet die Bewegungen international? Anregungen und Reflexionen dazu, was Friedensbewegung heute heißt.
Mit Beiträgen von Andreas Zumach, Luise von Scheliha, Anna Hauschild und Elisabeth Saar, Elena Smirnova und weiteren.
In unserer Welt heute sollten wir uns dringend an die Charta der Vereinten Nationen erinnern: Mit einer internationalen Völkerrechtsordnung und den richtigen Institutionen sollte die Welt endgültig von der »Geißel des Krieges« befreit werden. Wir könnten kaum weiter davon entfernt sein
kommentiert Christoph Safferling
von Christoph Safferling
Gegen Aufrüstung und Militarisierung müssten viele Menschen Widerstand leisten. Doch die deutsche Friedensbewegung brachte in den letzten Jahren nur wenige Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen und wie kann es der Friedensbewegung gelingen, erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen?
von Andreas Zumach
von Andreas Zumach
Was »Frieden« in einem aktiven Krieg bedeuten kann, ist häufig umkämpft, nicht zuletzt auch im Russland-Ukraine-Krieg. Entgegen den üblichen Hoffnungen auf einen geopolitischen Frieden stellen feministische Antikriegsbewegungen einen Frieden ins Zentrum, der als soziale, demokratische, dekoloniale praktische Utopie vorausgedacht – und vorgelebt wird.
von Elena Smirnova
von Elena Smirnova
Deutsche Rüstungsexporte boomen – aber so ganz genau ist oft nicht klar, was und warum von welchem Unternehmen wohin exportiert wird. Es wird vielmehr oft eine erstaunlich faktenfreie Diskussion im öffentlichen Raum geführt, weshalb »deutsche Tabus« fallen müssten. Der Atlas setzt dem Fakten entgegen!
In einer Zeit multipler globaler Krisen – Verschärfung des Klimawandels, wachsende soziale Ungleichheit, Konflikte um natürliche Ressourcen – rückt eine Frage mit besonderer Dringlichkeit in den Vordergrund: Wie können sich Gesellschaften sowohl ökologisch resilient als auch sozial gerecht und friedlich aufstellen?
Dieses Dossier widmet sich einer zentralen – wenn auch oft unterschätzten – Dimension dieser Frage: dem Zugang zu und der Kontrolle über »Land«. Land ist weit mehr als eine ökonomische Ressource. Es ist für viele Menschen Lebensgrundlage, verknüpft mit Identität, politischer Macht und Zukunftsperspektiven zugleich. Wer über Land verfügt – und wer nicht –, bestimmt an vielen Orten maßgeblich über Ernährungssicherheit, Klimaanpassungsfähigkeit und soziale Teilhabe.
»Landgerechtigkeit« ist damit keine Nebenfrage nachhaltiger Entwicklung, sondern eine Grundbedingung für innergesellschaftlichen Frieden.
Mit Beiträgen von Anne Hennings, Claudia Coral, Bonna Antoinette Tokou und Katharina Löhr, Millicent Awialie Akaateba und weiteren.
In einer Zeit multipler globaler Krisen – Verschärfung des Klimawandels, wachsende soziale Ungleichheit, Konflikte um natürliche Ressourcen – rückt eine Frage mit besonderer Dringlichkeit in den Vordergrund: Wie können sich Gesellschaften sowohl ökologisch resilient als auch sozial gerecht und friedlich aufstellen? Dieses Dossier widmet sich einer zentralen – wenn auch oft unterschätzten – Dimension dieser Frage: dem Zugang zu und der Kontrolle über »Land«.
Über W&F
Wissenschaft & Frieden ist die führende interdisziplinäre Wissenschaftszeitschrift für Friedensforschung, Friedenspolitik und Friedensbewegung. W&F erscheint seit 1983 und publiziert zu friedenspolitischen, militär-strategischen und rüstungstechnischen Fragen, untersucht Gewaltursachen und -verhältnisse und thematisiert Wege und Möglichkeiten zur zivilen Konfliktlösung, zur Wahrung der Menschenrechte und zur Zukunftssicherung.









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