in Wissenschaft & Frieden 2016-2: Stadt im Konflikt – Urbane Gewalträume, Seite 14–18

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Formen urbaner Gewalt

von Jürgen Oßenbrügge

Großstädte gelten seit Langem als Orte, in denen sich die Stadtbewohner und Besucher besonderen Gefahren und Sicherheitsrisiken ausgesetzt sind. Diese reichen von Diebstahl und Raub, gewaltförmigen Demonstrationen zu Terrorakten und Bürgerkriegen. Entsprechend häufig werden Städte auch nach Sicherheitskriterien eingestuft, es werden »no-go-areas« ausgewiesen und besondere Verhaltensformen angemahnt. Inzwischen bestehen auch zahlreiche bauliche Vorsorgemaßnahmen und besondere Sicherheitsdienste, die als Schutz vor Gewalt von Seiten des Staates, zunehmend aber auch von privater Seite eingerichtet oder angeboten werden. Das Thema Stadt und Gewalt gerät damit immer stärker in die Diskussion über Sicherheit im Alltagsleben.

Wenn eine Beziehung zwischen Stadt und Gewalt hergestellt wird, ist es zunächst angebracht, näher zu beschreiben, um welche besonderen Erscheinungsformen der städtischen Gewaltverhältnisse es gehen soll. Denn es ist klar, dass physische oder strukturelle Eingriffe in die körperliche und mentale Integrität von Menschen überall vorkommen können, folglich auch in Städten. Häufungen finden wir in urbanen Räumen schon deshalb, weil Bevölkerungskonzentrationen vorliegen und sich Gewaltformen aus einer »kritischen Masse« heraus entwickeln können. Ausschlaggebend bleiben aber soziale, politische, ökonomische und kulturelle Determinanten für Gewalt, die sich in Städten manifestieren. In diesem Sinne erklärt der städtische Kontext per se keine Gewaltformen.

Daneben besteht aber auch die Auffassung, dass Städte schon aufgrund ihrer städtebaulichen Strukturen und ihrer Wirkung auf die Lebensweise zu Gewalt in unterschiedlichen Erscheinungsformen führen. Zwar wird auch hier mit »Stadt»« kein eigenständiger Akteur verbunden, urbane Materialitäten stehen aber sozusagen hinter den bereits erwähnten Determinanten der Gewaltformen, d.h. sie strukturieren Handlungen, die von Gewalt begleitet sind oder in Gewalttätigkeiten münden.

Wenn wir uns mit dem Thema Stadt und Gewalt auseinandersetzen, dürfen wir also nicht nur von einer raumbezogenen Statistik ausgehen, die lediglich das »Wo« der Gewalt beschreibt. Vielmehr müssen wir uns auf Gewaltformen konzentrieren, die durch die Stadt selbst produziert werden. Wenn dies gelänge, würden auch Interventionspotentiale sichtbar, also Hinweise darauf, wie durch einen Umbau der Stadt Beiträge zur Gewaltprävention entstehen könnten.

Diese eher methodologische Ausgangsüberlegung wird im Folgenden genutzt, um den Beitrag zu strukturieren. Im ersten Schritt werden dazu die bereits in der Literatur benannten Gewaltformationen beschrieben, die als »urban« gelten. Hierbei handelt es sich um eine aktualisierte Typologie, die bereits in Oßenbrügge (2011) verwendet wurde. Der zweite Schritt sucht nach den städtischen Erklärungen für Gewalt und bezieht sich auf Konzepte der soziologischen und geographischen Stadtforschung sowie auf die Architekturtheorie. Im abschließenden Fazit werden die typologischen und konzeptionellen Argumente in ihrer Relevanz für die Friedens- und Konfliktforschung besonders im Hinblick auf Gewaltprävention bewertet.

Sicherheit in Städten – zur Typologie urbaner Gewaltformationen

Die Diskussion über Sicherheit, Gewalt und Intervention in Städten wird häufig von einzelnen Ereignissen bestimmt. Aus deutscher und europäischer Perspektive gehören dazu etwa die in ihrer Intensität außergewöhnlichen Angriffe auf Frauen beim Jahresübergang 2015/16, besonders in Köln und Hamburg, oder terroristische Gewaltexzesse, wie in Paris zu Beginn und zum Ende des Jahres 2015. In der globalen Perspektive dreht sich die Diskussion seit 2000 sehr stark um die Dynamik der Verstädterung, die zunehmende Zahl so genannter Megastädte, die Urbanisierung der Armut sowie die Risiken von Stadtregionen im globalen Wandel. Entsprechend große Aufmerksamkeit fanden umfangreiche Bestandsaufnahmen, wie die Berichte der Weltgesundheitsorganisation (WHO 2002), des UN-Habitat (2007) oder der Weltbank (The World Bank 2011).

Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas und der folgende Entwurf einer Typologie beziehen sich besonders auf Moser (2004), Agostini et al. (2010) und Kasang (2014).

Diese Auflistung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, macht nicht nur unterschiedliche Formen städtischer Gewalt deutlich, sondern verweist auch auf vielfältige Interaktionen. Urbane Gewaltformen sind multikausal und stehen zugleich in lokalen, nationalen und internationalen Kontexten. Daher sind einfache Lösungen, wie das vom ehemaligen Bürgermeister von New York propagierte Konzept der »zero tolerance« (null Toleranz) oder das von der Weltbank beförderte Konzept des »good urban governance« (gute Regierungsführung in der Stadt), nicht oder nur langfristig im Kontext anderer Transformationsprozesses vorstellbar. Allerdings scheint die von UN-Habitat konstatierte Zunahme urbaner Gewalt eher auf einen Rückzug des Staates zu deuten. Hingewiesen wird auf die institutionelle Schwäche der Staaten, sozialen Konflikten mit demokratischen und zivilen Mitteln zu begegnen. Formen städtischer Gewalt bedrohen nicht nur die Regierungsfähigkeit und demokratische Konsolidierungsprozesse, sondern werden vielmehr von ganz unterschiedlichen Akteuren immer häufiger eingesetzt, um gegen traditionelle Machtgruppen eigene Ziele zu verfolgen und durchzusetzen (Koonings and Kruijt 1999, S.11).

Verstädterung, Bevölkerungskonzentration und davon bestimmte Gewaltformen

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts rückte das Phänomen der »Megastädte« in das Blickfeld der Risiko- und Konfliktforschung. Vor dem Hintergrund einer zwar nicht mehr so rasch, aber dennoch weiter wachsenden Weltbevölkerung und einer zunehmenden Verstädterung ist die Anzahl großer Städte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern stark gestiegen. Mit dieser Bevölkerungskonzentration gerieten Megastädte in einen »securitization move«, d.h. sie wurden als besondere Risiko- und Unsicherheitsräume konzipiert und beschrieben. Dies führt zur Frage, ob die Stadtgröße eine eigenständige Erklärung für Gewaltphänomene liefert bzw. ob sich aus der Anzahl und Dichte der Bevölkerung neuartige Erscheinungen ableiten lassen.

Liotta and Miskel (2012) trugen in ihrem Buch »The Real Population Bomb« diesbezüglich Argumente zusammen und illustrierten sie mit entsprechenden Stadtbeschreibungen. Für sie ist das 21. Jahrhundert als »urban century« verbunden mit Megastädten als „Häfen für Terroristen und kriminelle Netzwerke, genauso wie als Quelle erheblicher Umweltbelastungen“ (S.2). Diese Städte seien „natürliche Laboratorien“, in denen sich all jene Faktoren herausbilden, die die menschliche und internationale Sicherheit gefährden. Weiter würden die verdichteten Massen, in denen insbesondere junge Männer zwischen 15 und 29 Jahren eine entscheidende Rolle zukäme (youth bulge), zu Aufruhr und zur Destabilisierung bestehender Ordnungsansätze führen (ebd.). Nach dieser Auffassung befördert die Verstädterung Räume der Unsicherheit, der Gefahr und der Gewalt, die sich in den bevölkerungsreichsten Städten am stärksten ausprägen (Williams 2010).

Obwohl für diese Einschätzung weder eine theoretische Begründung noch eine systematisch angelegte empirische Evidenz vorliegt, können räumliche Konzentrationen durchaus Gewaltformen befördern. Bekannt ist in der Stadtforschung die Wirkung so genannter positiver oder negativer Agglomerationsfaktoren, dies sich aus der Bündelung von Einrichtungen und Aktivitäten sowie kurzen Wegen oder persönlichen Kontakten ableiten lassen. Von Agglomerationsfaktoren können sicher kriminelle Netzwerke und Terrorgruppen ebenso profitieren wie gewaltbereite Kleinkriminelle. Ein weiteres theoretisches Argument ließe sich aus der Global-City-Forschung ableiten, die die Bedeutung von Städtenetzwerken im Kontext der globalisierten Ökonomie anspricht. Die Verflechtungsintensität zwischen Städten ist sicherlich auch in illegalen Handels- und Transportbeziehungen wichtig. Damit dienen Städte mit ihrer Infrastruktur auch als Knotenpunkte in gewaltförmigen globalen Netzwerken.

Eine weitere Folge der Verstädterung und Bevölkerungskonzentration ist die Urbanisierung der Armut, die sich in einer unzulänglicher Wohnsituation, fehlender Infrastruktur, mangelnden Arbeitsmöglichkeiten oder unzureichenden Sozialleistungen ausdrückt. Der UN-Habitat Bericht (2006/7) oder das Buch »Planet of Slums« von Mike Davis (2007) verweisen eindrücklich auf diese Seite des globalen Wandels. Die damit verbundenen Lebenslagen erzwingen geradezu kreative, häufig auch gewaltförmige Überlebensstrategien, um die eigene Reproduktion oder auch die der Familie, der Clans o.ä. in prekärer Form zu sichern.

Zusammengenommen haben also der Verstädterungsprozess und die damit verbundene Bevölkerungskonzentration grundsätzlich das Potential, neue Formen von Kriminalität und Gewalt hervorzubringen. Sicherlich ist diesbezüglich wegen unterschiedlicher Traditionen und kultureller Kontexte, unterschiedlicher Staatlichkeit oder wirtschaftlicher Verhältnisse von Stadt zu Stadt zu differenzieren. Auch ist keine lineare Abhängigkeit zwischen Stadtgröße und Gewaltintensität zu vermuten, weil Agglomerationsfaktoren komplex sind und unterschiedlich wirken. Mit zunehmender Größe einer Stadt nehmen aber auch die Möglichkeitsräume für Gewalt zu.

Fortgeschrittene Marginalität in urbanen Räumen und mangelnde soziale Kohäsion

Ein weiterer Aspekt ergibt sich aus der inzwischen umfangreichen Forschung über den Zusammenhang von städtischen Armutsquartieren und kriminellen Lebenswelten. Auch hier wird städtischen Räumen „eine eigenständige kausale Bedeutung für die Genese von Kriminalität“ und Gewalt zugestanden, und zwar „unabhängig von der Rolle der Individuen, die sich in ihnen aufhalten“ (Oberwittler 2013, S.46).

Diese ursprünglich im Hinblick auf US-amerikanische Städte entwickelte Forschungsrichtung geht der Fragestellung nach, ob die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung, ihre Interaktionen und kollektiven Vertrauensbeziehungen einen starken Einfluss auf Sicherheit haben. Diese sozialräumliche Perspektive betont einen Effekt, der als »kollektive Wirksamkeit« bezeichnet wird. Er beruht auf den in einem Quartier bestehenden Vertrauensbeziehungen und Verhaltensnormen sowie auf der Sichtbarkeit von Interventionen und Sanktionen, wenn schwerwiegende Normabweichungen auftreten. In verschiedenen empirischen Untersuchungen wurde für Nordamerika und Westeuropa eine enge Korrelation zwischen fehlender kollektiver Wirksamkeit und sozialräumlicher Marginalität festgestellt. Hinzu treten hohe Mobilitätskennziffern und – wenn auch umstritten – ethnisch-kulturelle Diversität (Oberwittler 2013). Beide Indikatoren verweisen auf Defizite, kollektive Wirksamkeit herzustellen, weil Nachbarschaften wegen einer hohen Umzugshäufigkeit instabil sind und möglicherweise gerade die aktiven Bewohner wegziehen oder weil wegen sprachlich-kultureller Distanz wenig soziale Interaktion stattfindet. Eine wichtige Rolle spielen auch Wahrnehmungs- und Zuschreibungspraktiken, die das Image benachteiligter Quartiere betreffen und einen negativen Rückkopplungseffekt auf das kollektive soziale Kapital ausüben. Die als kriminalitäts- und gewaltbelastet oder als »no go areas« stigmatisierten Stadträume geraten in einen sich selbst verstärkenden Prozess der Abwertung.

Wohnungsbau und öffentlicher Raum

Neben der sozialräumlichen Situation bieten auch der städtebauliche Kontext, die Architektur und die darüber strukturierte Qualität des öffentlichen Raumes einen Erklärungsansatz für Gewalt und Kriminalität. Aus der für jüngere Forschungsrichtungen sehr wichtigen stadtkritischen Diskussion der 1960er Jahre (für die Namen wie Henri Lefebvre, Jane Jacobs und Alexander Mitscherlich stehen) hat sich auch eine Perspektive etabliert, die vor allem durch das Buch »Defensible Space« von Oscar Newman (1972/73) bekannt wurde. Am Beispiel New Yorks und anderer Städte wird gezeigt, wie Effekte wie die eben angesprochene kollektive Wirksamkeit durch Städtebau befördert oder behindert werden können. Dazu gehören Bauformen »im menschlichen Maßstab«, eine gut interpretierbare Formsprache, die Zugehörigkeitsgefühl erzeugt, optimierte Sicht- und Blickkontakte zur Herstellung einer »natürlichen Überwachung« sowie eine gute Gestaltung der Verkehrswege, der Freiflächen und Gemeinschaftsräume, um das „Leben zwischen den Häusern“ (Gehl 2012) zu befördern. Ansatzpunkte wie die »broken windows«-These, die zu einer negativen Quartiersentwicklung beitragen können, sind zu vermeiden. Hier werden unmittelbare Übergänge zur Stadtplanung und auch zu solchen Formen der Quartierspolitik deutlich, wie sie in Deutschland unter der Bezeichnung »soziale Stadt« praktiziert werden.

Fazit

Gegenwärtige Tendenzen der Verstädterung, problematische Stadtstrukturen und Prozesse der sozialräumlichen Segregation weisen verschiedene Bezüge zu Gewaltformen und Kriminalität auf, die als typisch »urban« bezeichnet werden können. Es bedarf folglich auch besonderer Präventionsstrategien, die sich auf die Dezentralisierung von Megakonzentrationen, auf Formen der kollektiven Organisation, auf die Vermeidung zunehmender Marginalität und auf die Gestaltung der Stadt beziehen lassen. Wenn das 21. Jahrhundert eines der Städte wird, dann sollten entsprechende Konzepte intensiver diskutiert und auch umgesetzt werden. Dabei geht es weniger um die spektakulären Vorzeigeprojekte, die in vielen Großstädten im Vordergrund stehen, sondern um den alltagstauglichen Umbau des bestehenden Stadtraums, um die grundlegenden Bedürfnisse der Stadtbewohner einschließlich ihrer realen und wahrgenommen Sicherheit zu verbessern. Entscheidend ist dabei die Vermeidung der privatisierten Sicherheit, die in vielen Städten in Form so genannter »gated communities« und abgeriegelter Einzelhäuser sichtbar ist und in subtileren Formen auch in »Business Improvement Districts« wirksam wird; dort trennen Sicherheitsakteure die erwünschten von nicht erwünschten Besuchern und erteilen letzteren ein Zutrittsverbot. Problematisch ist auch die Ausweisung von Gefahrenzonen, in denen der Staat bzw. die Polizei mittels Sonderrechten agieren kann.

Lebensqualität in der Stadt entsteht nicht durch Sicherheitskräfte und Überwachungssysteme, sondern durch soziale Organisation, sensible Stadtplanung und die Reduzierung sozialer Ungleichheit.

Literatur

Giulia Agostini, Francesca Chianese, William French, Amita Sandhu (2010): Understanding the Processes of Urban Violence – An Analytical Framework. London: Crisis States Research Centre, Development Studies Institute, London School of Economics.

Mike Davis (2006): Planet of Slums. London: Verso. Die deutsche Fassung ist 2011 unter dem Titel »Planet der Slums« bei Assoziation A (Berlin) erschienen.

Jan Gehl (2012) Leben zwischen Häusern. Berlin: Jovis.

Felix Hoepner (2015): Stadt und Sicherheit – Architektonische Leitbilder und die Wiedereroberung des Urbanen: »Defensible Space« und »Collage City«. Bielefeld: transcript.

Nicholas Kasang (2014): Conceptual Underpinning of Violence Prevention. In: Kosta Mathéy, Silvia Matuk (eds.): Community-Based Urban Violence Prevention – Innovative Approaches in Africa, Latin America, Asia and the Arab Region. Bielefeld: transcript. S.24-41.

Kees Koonings and Dirk Kruijt (1999): Introduction. In: dies. (eds.): Societies of Fear – The Legacy of Civil War, Violence and Terror in Latin America. London: Zed Books.

P.H. Liotta and James F. Miskel (2012): The Real Population Bomb – Megacities, Global Security and the Map of the Future. Dulles: FreePress.

Carolyn Moser (2004): Urban Violence and Insecurity – An Introductory Roadmap. Environment & Urbanization, 16 (2), S.3-16.

Oscar Newman (1972/73): Defensible Space – Crime Prevention Through Urban Design. Macmillan: New York.

Dietrich Oberwittler (2013): Wohnquartiere und Kriminalität – Überblick über die Forschung zu den sozialräumlichen Dimensionen urbaner Kriminalität. In: ders., Susann Rabold und Dirk Baier (Hrsg.): Städtische Armutsquartiere – Kriminelle Lebenswelten? Studien zu sozialräumlichen Kontexteffekten auf Jugendkriminalität und Kriminalitätswahrnehmungen. Wiesbaden: Springer VS, S.45-96.

Jürgen Oßenbrügge (2011): Globale Verstädterung, Klimawandel und Konfliktlagen. In: Michael Brzoska, Martin Kalinowski, Volker Matthies, Berthold Meyer (Hrsg.): Klimawandel und Konflikte, Versicherheitlichung versus präventive Friedenspolitik? Baden-Baden: Nomos, S.173-188.

The World Bank (2011): Violence in the City – Understanding and Supporting Community Responses to Urban Violence. Washington D.C.: The World Bank, Social Development Department – Conflict, Crime and Violence Team.

UN-Habitat (2006): State of the cities 2006/7. London.

UN-Habitat (2007): Enhancing Urban Safety and Security – Global Report on Human Settlements 2007. London: UN-Habitat.

World Health Organization/WHO (2002): World report on violence and health. Genf.

Phil Williams (2010): Here be dragons – dangerous spaces and international security. In: Anne L. Clunan and Harold A. Trinkunas (eds.): Ungoverned spaces – Alternatives to state authority in an era of softened sovereignty. Stanford: Stanford University Press, S.34-56.

Jürgen Oßenbrügge forscht und lehrt an der Universität Hamburg. Er ist Humangeograph und Stadtforscher mit regionalen Bezügen in Lateinamerika, Afrika und Europa.

in Wissenschaft & Frieden 2016-2: Stadt im Konflikt – Urbane Gewalträume, Seite 14–18

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