in Wissenschaft & Frieden 2014-4: Soldat sein, Seite 24–26

zurück vor

Veteranen

von Michael Daxner

Veteranen? Sind das nicht die betagten Herren, die, manchmal in ihrer alten Uniform, bei Gedenkfeiern und Jahrestagen stramm stehen, ihre Orden stolz an der Brust? Oder die ärgerlichen Männer, die als »Veterans for Peace« Proteste gegen die laufenden Kriege organisieren? Mit solchen Klischees hat Michael Daxner bei seinem Nachdenken über Veteranen der Bundeswehr nichts im Sinn.

Gerne würde ich von Einsatzrückkehrern sprechen. Ich wollte damit die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bezeichnen, die in Auslandseinsätzen tätig und militärisch aktiv waren. Aber die Sozialwissenschaft wird eine soziale Gruppe ebenso wenig mit Autorität wirksam definieren wie das Verteidigungsministerium oder die Medien.

Es gibt sie, die Veteranen, und der Begriff ist organisatorisch längst verankert, etwa im Bund Deutscher Veteranen (BDV). Spätestens seit zwei Jahren befasst sich die Politik mit dieser neuen gesellschaftlichen Formation, und die Gruppe wird zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und politischer Auseinandersetzung. Letztere führt einen ebenso zähen wie ergebnisoffenen Kampf um die Definition der Gruppe: Sind Veteranen alle ehrenhaft aus der Bundeswehr entlassenen Soldaten (General Glatz zugeschrieben), sind nur solche Soldaten Veteranen, die aus Auslandseinsätzen lebend zurück gekehrt sind, oder gar nur solche, die in Kampfhandlungen aktiv waren, nicht aber solche, die im Feldlager Service und Logistik geleistet haben? Das wird innerhalb der Rückkehrer-Gruppe ebenso heftig diskutiert wie außerhalb. Auch gibt es gelegentlich Ansprüche ziviler Rückkehrer von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, ebenfalls als Veteranen zu gelten.

In verschiedenen Diskursen wird um die Definition und die Grenzen einer sozialen Gruppe gerungen, von der wir nur wenig wissen, aber viel vermuten dürfen. Wir wissen, dass diese Gruppe zahlenmäßig in den nächsten Jahren anwachsen wird, und zwar mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Wir wissen, dass die meisten Rückkehrer männlich sind, dass aber der Frauenanteil steigt. Wir können ferner beobachten, dass je nach Macht- und Interessenkonstellation die Aufmerksamkeit sich auf bestimmte Segmente des Veteranenlebens bezieht, z.B. Versicherungs- und Fürsorgefragen, Beziehungsstabilität, Weiterverwendbarkeit in der Truppe, Statuszuweisungen, symbolische Würdigungen und Abwertungen, Pathologisierung (Posttraumatische Belastungsstörungen) etc., und dass aus jedem dieser Segmente einiges in diskursive Strategien eingebracht wird. Systematisch lässt sich da noch nicht viel Handfestes sagen, auch wenn es eine Reihe von Hypothesen gibt, die gut begründet sind und nachfolgend angerissen werden sollen.

Interesse

Die Bundeswehr hat an den Veteranen sicher andere Interessen als Psychologen oder Friedensforscher. Wenn sie alle zu ihrem Recht kommen sollen, dann ist es angebracht, zunächst soziologische Phänomene und eine grundsätzliche Form ethnographischer Kartierung zu erkunden. Sehr einfach zusammengefasst: Es tritt eine anwachsende soziale Gruppe auf, deren gemeinsame Merkmale sind: Sie kehren als Überlebende aus einem Auslandseinsatz zurück nach Deutschland; sie waren während des Einsatzes und davor keine Veteranen, werden es aber voraussichtlich ihr Leben lang bleiben, selbst wenn sie in derartige Einsätze zurückkehren; sie erfahren Zuschreibungen durch andere gesellschaftliche Gruppen, die sie nicht unbedingt selbst mittragen, die ihnen aber auch Macht und bestimmte Positionen innerhalb der gesellschaftlichen Beziehungen zuweisen.

Dass Veteranen so lange in den Friedens-, Sicherheits-, Kriegs- und Interventionsdiskursen Deutschlands keine große Rolle spielten, hat zwei Gründe. Zum einen ist jede Form echter, behaupteter oder vermeintlicher Weiterführung bzw. Neuauflage nationalsozialistischer Tradition (Emblematik, Semantik, »Imagery« in den meisten öffentlichen Diskursen, vor allem den politischen) ein Tabu; zum anderen gab es ja tatsächlich vor 1999 keine Einsatzrückkehrer in dem Sinn, dass Bundeswehreinsätze die Grenzen friedensbildender Begleitmaßnahmen überschritten hätten.

Aus all diesen Gründen versuche ich, zunächst das Feld »Einsatzrückkehr(er)« soweit zu dekonstruieren, dass seine Tiefendimensionen wenigstens ansatzweise sichtbar werden und sinnvolle Forschungsprogramme entwickelt werden können.

Selbstwahrnehmung und Fremdbild

Was interessiert wen und warum an den Veteranen? Zunächst: Sie selbst haben ein großes Bedürfnis, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung zu konstruieren. Es darf vermutet werden, dass die Rollenmodelle, die es ohne Zweifel gibt - Weltkriegsveteranen, Vietnamveteranen, Einsatzrückkehrer der heutigen Kriege in Echtzeit etc. - nicht überzeugend und eindeutig genug sind. Deshalb werden Definitionsversuche und Selbstbeschreibungen, aber auch Ableitungen derzeitiger und künftiger Rollen aus Heimkehrerliteratur zur Identitätsbildung benutzt (vgl. Bund Deutscher Veteranen/veteranenverband.de oder, hoch segmentiert, Recondo Vets Military Motorcycle Club/recondo-vets.de).

Das Interesse der Bundeswehr, aber auch privater Sicherheitsfirmen, kann unschwer differenziert werden. Für die Bundeswehr ist nicht nur die Einsatzerfahrung im Sinne von »Lessons Learned«-Elementen wichtig, sondern auch die Reputation der Ehemaligen und somit der Streitkräfte. Für private Sicherheitsunternehmen sind die Erfahrungen der Veteranen und ihre Einstellung zu den militärischen Diskursen und Institutionen von Bedeutung; hier findet sich ein noch ungefestigtes Rekrutierungsfeld. Friedensforscher- und Wissenschaftler verfolgen besorgt die langsame Erosion der »Inneren Führung« hin zu »Warrior«-Konzepten, deren Medialisierung auf amerikanische Ästhetik und überkommene deutsche Textstrukturen zurückgeht (vgl. die Links auf andere Videos bei »Kriegerethos Bundeswehr«, youtube.com/watch?v=esq-GzGjPRY).

Für die staatliche Wohlfahrtsgovernance, Sozialpolitik, Kulturpolitik sind Veteranen sowohl Kosten- und Betreuungsfaktoren als auch Akteure mit unterschiedlichem Aktionsradius. Sie lassen sich in verschiedene Stakeholder-Konzepte einpassen und werden bei künftigen Einsätzen politisch stärker thematisiert werden (müssen). Dazu gehört auch der große und teilweise bereits im Fokus der Forschung befindliche Bereich der Vereinbarkeit von Militär und sozialen Beziehungen, insbesondere in puncto Familie, und deren Modifikation durch den Veteranenstatus. Einige Studien von guter Qualität (Näser-Lather 2001; Seiffert/Heß 2014) müssen diesbezüglich stärker mit dem Thema der aus der Bundeswehr ausgeschiedenen Veteranen verknüpft werden

Für die Friedens- und Konfliktforschung sind Akteure wichtige Auskunfts- und Bezugspersonen der ersten Ordnung, d.h., ihre Erfahrungen, Rückblicke und gegenwärtigen Diskursstrategien sind von unmittelbarem Interesse für diese Forschungsgebiete. Im Verhältnis dieser Wissenschaft zur Öffentlichkeit lassen sich alle bisher genannten Segmente von Erkenntnisinteresse unter einer starken These zusammenfassen: Veteranen werden als Autoritäten mit hoher - akzeptierter oder angefeindeter - Deutungshoheit eine nachhaltige und wirkungsvolle Rolle in den Diskursen über Krieg und Frieden, Nation und globale Sicherheit, rechtliche Institutionen und eine Ausnahmejustiz für ihre Gruppe spielen. Als Kontrapunkt zu dieser These steht die Vermutung, dass über Medien, Literatur, Kunst, zunehmend auch TV und Film, eine Agenda befördert wird, die die Veteranen mehr oder weniger selbst beeinflussen.1

Überleben

Einsatzrückkehrer haben ihren Einsatz überlebt. Sie waren in einer Situation, in der Mit-dem-Leben-davongekommen-Sein nicht in die versicherungsmathematische Normalität der Risikogesellschaft eingepasst ist, sondern einen Sonderfall darstellt. Im Kampfeinsatz meint der Soldat zu wissen, was er tut; mehr oder weniger eingeübt folgt er einer Rationalität, die nicht vollständig, aber weitgehend regelhaft ist. Zugleich ist er aber Objekt kontingenter Ereignisse: Ob es ihn oder den Soldaten neben ihm »trifft«, ob er ein Ziel oder bloß Gegenstand zufälligen Streufeuers wird, ob sein Handeln eine für ihn fatale Reaktion auslöst oder als zurechenbares Handeln gar nicht ihm zugeschrieben wird - im Moment des Kampfes weiß er das nicht. Erst wenn der akute Krisenmoment überstanden ist, wenn er also überlebt hat, wird die Entscheidung rekonstruiert und sein Status als Überlebender konstruiert. Letztlich werden die entscheidenden Prädikate des Veteranendaseins da hergestellt.

Aus diesem relativ einfachen Sachverhalt leiten viele Veteranen mehrere nachhaltige Optionen ab: zum einen ihre Selbstkonstruktion als Opfer, zum zweiten die Abwägung ihrer Konfrontation mit dem entgangenen Tod - sie sind ja nicht gestorben.

Die Dekonstruktion der Erinnerungen ist schwierig und stößt in ungesichertes Gelände vor. Nehmen wir den nicht pathogenen Fall an, dass Veteranen nicht zusätzlich traumatisiert sind oder gar manifeste psychische Schäden verarbeiten müssen. Dann stehen sie bei der Verarbeitung ihrer Einsatzerlebnisse vor mehreren Fragen: Wie kann man dem Überleben (zusätzlich) Sinn abgewinnen? Der primäre Sinn war ja nicht Leben oder Sterben, sondern einen Kampf bestehen, Siegen. Und zwar für etwas - den Frieden, das Vaterland, den Befehl - oder für jemanden, was eine weitere Dimension von Subtexten auftut: Für wen riskiert jemand sein Leben? Wir wissen von Selbstmordattentätern, dass der Nachruhm oft ein wichtigeres Motiv dafür ist, sich zum Sterben zu bringen, als Geld oder die taktischen Erfolge eines Kampfes (UNAMA 2007). Die Sinngebung ihres Einsatzes kann rational, kritisch, politisch erfolgen; sie ist aber vielfach untermischt mit der Selbstverortung in einem größeren Geschehen (Einsatz, Krieg, Deutschland in der Welt) oder einem symbolischen Imperativ (Auftrag, Sendung, Freiheit verteidigen, Terror abwehren), der »jeden Mann« (vielleicht zukünftig auch »jede Frau«), also »mich«, braucht.

Die nachträgliche Sinnkonstruktion hat einige Vergleichsmomente regelmäßig zur Auswahl. Der Vergleich mit dem Vorbild, meist mit dem Helden, ist eine verbreitete Variante, die durchaus unter dem Postheroismus (Münkler 2014) gegenwärtiger Kriegsführung leidet - und das auch zum Ausdruck bringt. Wer vor dem Computer in einer Leitstelle sitzt, greift direkt ins Kampfgeschehen ein, er kämpft aber nicht, sein Körper wird dem Geschehen entzogen, der Körper aber ist im Kampf und für den Helden unerlässlich. Das wird in der höherklassigen Literatur sehr differenziert abgehandelt (Giordano 2014), während diese Reflexion in der Masse der Heimkehrerliteratur fast eine Leerstelle bildet.2

Eine andere Vergleichsebene führt zum Opferdiskurs, der bei den Veteranen in ihren Erinnerungen ausgeprägt ist. Aufgrund der relativ kurzen Zeiträume des neuen, nicht mehr am Weltkrieg orientierten, Veteranengedächtnisses können hier nicht stark belastbare Befunde dargestellt werden, aber so viel ist klar: Die auffällige Selbstbeschreibung als Opfer in doppelter Begriffsbedeutung ist ein Schlüssel zum Verstehen der Rückkehrer. Veteranen sehen sich zum einen als Opfer (im Sinne von »victim«) und rechnen mit den Umständen und den Personen, die sie zu Opfern gemacht haben, ab. Sie sind Opfer schlechter Ausrüstung, unsinniger Befehle, unzumutbarer Voraussetzungen für tatsächlichen, d.h. Kampf-Einsatz, geworden; sie hätten ja besser kämpfen können, wenn die Missstände abgeschafft worden wären, bevor man sie ins Feuer geschickt hatte. Sie sind auch Opfer von Unverständnis und Undankbarkeit. Deshalb müssen sie entweder den Sinn nachträglich korrigieren, offenlegen, kritisch vorbringen - oder sich zurückziehen, verbergen und unter sich, d.h. in der Familie oder aber im Veteranenverband, bleiben. Man kann oft ablesen, wieviel aus Vergleichen gezogene Bezugsstellen dabei schon internalisiert sind. Andererseits haben sie Opfer gebracht (im Sinne von »offering«, »sacrifice«). Sie wurden geopfert: auf dem Altar des Vaterlandes, der Ehre; oder sie haben sich geopfert, aus Pflichterfüllung freiwillig und gerne... Das steht in engem Zusammenhang mit der Frage der Anerkennung und der Integration in herrschende Diskurse.

Wir können ein Anwachsen des Veteranendiskurses als sicher voraussagen. Er kann sich allerdings polarisieren: zum einen in Richtung auf das affirmative Vorbild des nachholenden »Warrior«-Ethos (kriegerisch und männlich handeln im Kontext unbedingter nationaler Loyalität; das Vorbild hierzu ist etwa Marcus Luttrell in Lutrell und Robinson (2014)), zum andern in Richtung auf einen einsatzkritischen Realismus der Deutung von Kriegsgeschehen (hier sind paradigmatisch Hetherington (2010) und Junger (2010) zu nennen).

Für die Forschung unverzichtbar und für die Politik ein Aufmerksamkeits-»Trigger« sollten die vielen Blogs und Selbstverständigungsforen sein. Ein Einstieg ist fast unumgänglich bei Thomas Wiegold zu suchen (augengeradeaus.net).

Deutungsmacht

Veteranen werden Deutungsmacht beanspruchen; ihre Erfahrungen und ihre Sinnstiftung sind nicht schon festgelegt. Es ist zu befürchten, dass Auslandseinsätze und Kriege, in die Deutschland direkt oder indirekt verwickelt ist, umso gewaltnäher, opferorientierter und nationalistischer interpretiert werden, je weniger informierte Aufmerksamkeit den Veteranen durch Politik und Öffentlichkeit geschenkt wird. In den USA erfährt der Vietnamkrieg eine neue Deutung, bald werden Irak und Afghanistan folgen. Kosovo und Afghanistan werden - weil nur oberflächlich aufgearbeitet - Deutungsfelder für Veteranen werden, und hier werden Medien ein breites Feld diskursiver Strategien finden, weil sie ja die neuen Bilder und Begriffe zu Krieg und Einsatz finden müssen, für die es zunehmend neue Texte gibt. Man wird eben die jüdischen Soldaten und Veteranen des Ersten Weltkriegs nicht mit den muslimischen Veteranen der Bundeswehr vergleichen - die wird es aber geben. Für die Friedensbewegung ist das achselzuckende »Selber schuld!« angesichts des Leidens von Veteranen ebenso unangemessen, wie eine reduzierte Form der Heldenverehrung, weil sie ja im Feld gewesen sind. Vielmehr sollten sie ihre Erfahrungen in die Diskussion um Konfliktprävention und friedensschaffende Funktionen des Militärs einbringen können.

Anmerkungen

1) In meinem theoretischen Konzept gehe ich nicht davon aus, dass primär die Massenmedien die Agenda setzen, obwohl sie, neben Politik und anderen Akteuren, natürlich daran beteiligt sind, insbesondere als Arena. Vgl. Neumann 2012.

2) Es ist für eine tiefergreifende Dekonstruktion fast unvermeidlich, die Argumente von Peter Weiss in der »Ästhetik des Widerstands« (bei der Ausleuchtung von Herakles als Gegenmythos zu Odysseus) heranzuziehen. Das ganze Opus passt gut zu unserer kritischen Betrachtung des Heroismus, der Körperaspekt aber ist besonders wichtig, da auch im politischen Kontext eher unterdrückt (Weiss, 1975-1981). Die typische Heimkehrerliteratur verbindet die Opferzuschreibung mit einer zunehmenden Deutungshoheit über Kriegs- und Einsatzdiskurse, z.B. Timmermann-Levanas und Richter (2010), Brinkmann et al. (2013), Schnitt (2012); frühe Fremdzuschreibungen finden sich bei Reichelt und Meyer (2010).

Literatur

Sascha Brinkmann, Joachim Hoppe, Wolfgang Schröder (Hrsg.) (2013): Feindkontakt - Gefechtsberichte aus Afghanistan. Hamburg: Mittler.

Michael Daxner und Hannah Neumann (Hrsg.) (2012): Heimatdiskurs - Wie die Auslandseinsätze der Bundeswehr Deutschland verändern. Bielefeld: transcript.

Paolo Giordano (2014): Der menschliche Körper. Reinbek: Rowohlt.

Tim Hetherington (2010): Infidel. London: Chris Boot.

Sebastian Junger (2010): War. London: Fourth Estate; dt. erschienen unter dem Titel »War - Ein Jahr im Krieg« bei Karl Blessing.

Marcus Luttrell und Patrick Robinson (Patrick 2014): Lone Survivor: SEAL-Team 10 - Einsatz in Afghanistan. Der authentische Bericht des einzigen Überlebenden von Operation Red Wings. München: Heyne.

Herfried Münkler (2014): Helden, Sieger, Ordnungsstifter - Humanitäres Völkerrecht in den Zeiten asymmetrischer Kriege. Internationale Politik, Jg. 69, Ausgabe 3, Mai/Juni 2014, S.118-127.

Marion Näser-Lather (2011): Bundeswehrfamilien - Die Perzeption von Elternschaft und die Vereinbarkeit von Familie und Soldatenberuf. Baden-Baden: Nomos.

Hannah Neumann (2012): Heimatdiskurs - mediales Konstrukt und empirische Realitäten. In: Daxner und Neumann, op.cit., S.74f.

Julian Reichelt und Jan Meyer (2010): Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten. Berlin: Fackelträger.

Jonathan Schnitt (2012): Foxtrott 4 - Sechs Monate mit deutschen Soldaten in Afghanistan. München: C. Bertelsmann.

Anja Seiffert und Julius Heß (2014): Afghanistanrückkehrer - Der Einsatz, die Liebe, der Dienst und die Familie. Ausgewählte Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Langzeitbegleitung des 22. Kontingents ISAF. Potsdam: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMS-Bw).

Andreas Timmermann-Levanas und Andrea Richter (2010): Die reden - Wir sterben. Wie unsere Soldaten zu Opfern der deutschen Politik werden. Frankfurt am Main: Campus

United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) (2007): Suicide Attacks in Afghanistan (2001-2007). Kabul: UNAMA.

Peter Weiss (1975-1981): Die Ästhetik des Widerstands. 3 Bände, Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Prof. Dr. Michael Daxner ist Soziologieprofessor und Präsident der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg emeritus. Seit 2009 leitet er am Sonderforschungsbereich 700 der Freien Universität Berlin das Teilprojekt »Sicherheit und Entwicklung in Nordost-Afghanistan«.

in Wissenschaft & Frieden 2014-4: Soldat sein, Seite 24–26

zurück vor