in Wissenschaft & Frieden 2012-3: Klimawandel und Sicherheit, Seite 32–34

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Klimaschutz und Klimaanpassung:

Sicherheitsbedenken

von Christian Webersik

Der menschliche Anteil am Klimawandel ist unumstritten, und erste Anzeichen des Klimawandels lassen sich bereits beobachten. Dazu gehören der Anstieg des Meeresspiegels, der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und die Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Überflutungen oder Wirbelstürmen. Solche klimabedingten Katastrophen erhöhen die ohnehin schon vorhandenen Stressfaktoren wie Armut und schlechte Gesundheitsversorgung. Gerade in den Entwicklungsländern drohen durch den Klimawandel verstärkt Lebensmittel- und Wasserknappheit, große Umsiedlungen und extreme Armut. Selbst bewaffnete Konflikte in Folge des Klimawandels sind nicht mehr auszuschließen.

Während Politiker und Experten weiter darum ringen, wie man CO2-Emissionen senken und letztendlich stabilisieren und sich an Klimaveränderungen anpassen kann, gibt es eine neue Debatte, die weniger Aufmerksamkeit von Politik und Wissenschaft bekommt: Es geht hierbei um negative Rückkopplungen von Klimaschutz und Klimaanpassung.

Negative Rückkopplungen von Klimaschutz

In der Klimadebatte nimmt der Klimaschutz einen großen Stellenwert ein. Biotreibstoffe und die friedliche Nutzung von Kernenergie sind zwei Strategien, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und die ehrgeizigen Klimaziele, die sich die Industrieländer gesetzt haben, zu erreichen.

Biotreibstoffe

Fossile Brennstoffe, allen voran Mineralöle, ermöglichen uns Mobilität in unserer hoch technisierten Gesellschaft. Braun- und Steinkohle, der zweitwichtigste Energieträger weltweit, kann man möglicherweise durch regenerative Energien wie Windkraftanlagen oder Solarkraftwerke ersetzen. Jedoch machte 2011 der weltweite Anteil von regenerativen Energien nur knapp vier Prozent der gesamten Energieherstellung aus (BP 2012).

Mit Mineralöl ist es schwieriger. Flugzeuge, eine große Anzahl von Personenkraftwagen und der Lastwagenkraftverkehr sind auf das Verbrennen von Kerosin, Benzin und Diesel angewiesen. Nach Angaben der der International Energy Agency (IEA) besteht bis zum Jahr 2050 die Möglichkeit, bis zu einem Viertel der Weltnachfrage nach Mineralöl mit Biotreibstoffen zu stillen. Bereits heute sind Biotreibstoffe der ersten Generation weit verbreitet, vor allem Bioethanol, aber auch Biodiesel. Die Produktion wächst stetig, auch wenn das Jahr 2011 nur einen geringen Anstieg von 0,7% verzeichnete (BP 2012). Biotreibstoffe werden aus Palmöl, Mais, Zuckerrohr oder Raps gewonnen (Webersik 2010, S.88). Die Elektromobilität bietet bei langen Strecken, für Flugreisen oder beim Lastkraftwagenverkehr noch keine Alternative zu fossilen Brennstoffen. Lösungen gibt es jedoch bereits für die Kurzstrecke, beispielsweise durch die Reduzierung von Kurzstreckenflügen durch ein attraktiveres Angebot der Bahn, die Verlagerung von Fracht auf die Schiene oder die Elektrifizierung eines Teils des LKW-Verkehrs durch Oberleitungen auf den Autobahnen.

Die große Nachfrage in Europa hat bis 2010 zu einem exponentiellen Wachstum bei Biotreibstoffen geführt. Ob Biotreibstoffe jedoch dazu beitragen, den Ausstoß von CO2-Emissionen signifikant zu verringern, steht in Frage. Gerade in den Schwellen- und Entwicklungsländern trägt der Anbau von Zuckerrohr oder die Errichtung neuer Palmölplantagen zur Vernichtung tropischen Regenwaldes bei. Tropischer Regenwald zeichnet sich durch eine besonders hohe biologische Vielfalt aus und beheimatet viele geschützte Arten. Dazu kommt, dass durch die Entwaldung große Mengen an CO2 frei gesetzt werden. Tatsache ist, dass die Vernichtung und die Degradierung von Waldgebieten für ein Fünftel der globalen Emissionen verantwortlich ist (Webersik 2010, S.92).

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Anbau von Nutzpflanzen, die sich für Biotreibstoffe eignen, immer größere landwirtschaftliche Flächen in Anspruch nimmt. Damit steigt die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Flächen, was einen Anstieg der Lebensmittelpreise zur Folge hat. Fest steht, dass der Lebensmittelpreisindex der Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist und 2008 einen Höhepunkt erreichte. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, die zu dem Preisanstieg führten, beispielsweise der steigende Ölpreis und das Bevölkerungswachstum. Jedoch hat solch ein Anstieg für arme Haushalte dramatische Folgen. In Afrika südlich der Sahara geben Haushalte mehr als 60 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus (Webersik and Wilson 2009, S.401). Dennoch sind Preisanstiege in der Landwirtschaft nicht nur negativ zu bewerten. Höhere Preise können sich auch positiv für Landwirte auswirken, die einen Überschuss an Getreide, Weizen oder Reis produzieren (FAO 2010, S.7). Um einen wirtschaftlichen Erfolg von kleinen Landwirten gerade in den Entwicklungsländern zu garantieren, muss jedoch die jeweilige Regierung sicher stellen, dass Dünger, Kraftstoff und Saatgut zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen (Webersik 2010, S.90). Beispielsweise gab es in Malawi im südlichen Afrika in den letzten Jahren immer wieder Benzinengpässe, die die Produktion in der Landwirtschaft, allem voran den Kaffee- und Tabakanbau, gefährden.

Da die Nachfrage nach Biotreibstoffen weltweit stetig steigt, steigt auch die Nachfrage nach Agrarflächen. Daher gibt es immer mehr Unternehmen, die im Ausland Land erwerben. Dies geschieht nicht nur zur Herstellung von Biotreibstoffen, sondern auch zur Versorgung des eigenen Landes mit Lebensmitteln (Matondi et al. 2011). Ein Großteil dieser Agrarflächen wird in Afrika erworben, zum Beispiel in Äthiopien, einem Land, das selbst Schwierigkeiten hat, seine eigene Bevölkerung mit genügend Nahrung zu versorgen. Die Ländereien werden von Firmen gekauft oder geleast, die im Geheimen agieren und dadurch nur schwer zu kontrollieren sind. Gestützt werden solche Landdeals vom wirtschaftlichen Wachstum in Schwellenländern wie China, Brasilien und Indien, den weltweit schwindenden Ölvorkommen (peak oil) und der steigenden Nachfrage nach Biotreibstoffen (Matondi et al. 2011, S.9). Die Gefahr besteht, dass Kleinbauern in Afrika ihr Land an groß angelegte Plantagen verlieren, da sie meist keine schriftlichen und juristisch nachvollziehbaren Landrechte besitzen. Länder wie Äthiopien und Madagaskar sind bereits davon betroffen, und es ist nicht klar, wie sich solche Landdeals gesamtwirtschaftlich auswirken und wie stark sie die Lebensgrundlagen sowohl von Kleinbauern als auch von Nomadenstämmen einschränken.

Lebensmittel lassen sich nur schwer oder gar nicht ersetzen, daher ist es wichtig, nach Alternativen zu herkömmlichen Biotreibstoffen zu suchen. Eine Lösung bieten die so genannten Biotreibstoffe der zweiten Generation, die aus Pflanzen gewonnen werden, die nicht mit Lebensmittelnutzpflanzen in Konkurrenz stehen. Dazu gehören beispielsweise Holzabfälle, die in der Forstwirtschaft entstehen, oder Algen.

Die Algenproduktion bietet mehrere Vorteile. Zum einen benötigen Algen relativ geringe Mengen an Dünger. Auch wachsen Algen im Salz- oder Brackwasser und stehen damit nicht in direkter Konkurrenz mit Lebensmittelnutzpflanzen. Ein weiteres Argument für die Produktion von Algen ist die Möglichkeit, CO2 und andere Abfallprodukte zu recyceln, da Algen diese zum Wachstum benötigen. Der Nachteil ist, dass die Gewinnung von Öl aus Algen derzeit noch relativ hohe Kosten verursacht (IEA 2011b, S.14). Auch müssen große Flächen nährstoffreichen Wassers mit genügend Sonneneinstrahlung gefunden werden. Wird der Algenwuchs nicht gesteuert und begrenzt, kann dies zu unkontrolliertem Algenwuchs führen, der Fischbestände und andere Meeresbewohner gefährden kann. Aus ökologischen wie auch technischen Gründen werden Algen daher in getrennten Becken in sonnenreichen Gegenden kultiviert. Bis heute gibt es nur Pilotprojekte, ausgereifte Großprojekte existieren nicht.

Kernenergie

Wir stehen vor einem Dilemma. Die Herstellung von Biotreibstoffen der ersten Generation verringert die Flächen, auf denen Lebensmittel angebaut werden können, oder trägt zur Entwaldung bei. Von der kommerziellen Nutzung von Biotreibstoffen der zweiten Generation sind wir noch weit entfernt. Dennoch wächst international der politische Druck, saubere Energie zu produzieren, um damit den Ausstoß von Treibhausgasen zu begrenzen. Zudem wächst weltweit die Nachfrage nach Energie. Die Weltbevölkerung nimmt zu, und sie wird im Durchschnitt immer wohlhabender.

Viele betrachten daher die friedliche Nutzung der Kernenergie als Lösung, um den Ausstoß von CO2-Emissionen zu mindern. Sogar Umweltaktivisten wie Patrick Moore, Mitgründer von Greenpeace, unterstützen diese Alternative, da Kernenergie große Mengen an Energie produzieren kann und relativ kostengünstig in der Herstellung ist – solange man Forschung, Inbetriebnahme und Stilllegung nicht mit einbezieht. Tatsächlich lag der Anteil der Kernenergie in den OECD-Ländern im Jahr 2010 bei elf Prozent. Weltweit gesehen ist der Anteil der Kernenergie weit geringer: Sie macht nur knapp sechs Prozent der gesamten Primärenergieleistung aus (für das Jahr 2009) (IEA 2011a).

Spätestens seit dem atomaren Unfall von Fukushima ist klar, dass die zivile Nutzung der Kernenergie erhebliche Sicherheitsbedenken hervorruft. Frühere schwere Vorfälle, wie Three Mile Island (USA, 1979) oder Tschernobyl (UDSSR, 1986), hatten bereits gezeigt, welche großen kurz- und auch langfristigen Schäden durch solche Unfälle entstehen. Der atomare GAU von Fukushima aber hat z.B. zur Entscheidung der deutschen Regierung geführt, alle Atomkraftwerke bis 2021 vom Netz zu nehmen.

Hinzu kommen die enormen Kosten, die bei der Planung, während des Betriebs und bei der Stilllegung anfallen. Obwohl es möglich ist, atomaren Abfall wieder aufzuarbeiten, muss der Großteil des abgebrannten Brennstoffs sicher und auf Dauer gelagert werden. Gemäß der International Atomic Energy Agency (IAEA) werden 35% des Uranbrennstoffs aus sekundären Quellen gewonnen, wie gelagertem Uran, militärischen Vorräten an hoch angereichertem (und damit nuklearwaffentauglichem) Uran und wieder aufgearbeitetem Material (IAEA 2010, S.14). Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde weder in Deutschland noch in anderen Ländern eine dauerhaft sichere Endlagerstätte für Atommüll gefunden. In Finnland und Schweden gibt es zwar Endlager, aber nur für schwach radioaktive Abfälle, und in Deutschland existieren nur temporäre Lösungen in Zwischenlagern und unterirdischen Salzbergwerksstollen.

Abgesehen von den enormen Kosten und technischen Risiken ist es wichtig, die öffentliche Meinung zur zivilen Nutzung der Kernkraft zu berücksichtigen. In einer vernetzten Gesellschaft können sich Bürger mühelos und schnell informieren und sehr effizient organisieren. In einer Studie, die in England durchgeführt wurde, wurden die Befragten zu den Risiken der Atomkraft und des Klimawandels befragt. Die Antwort war klar: Die Mehrzahl der Befragten hielt die Atomenergie für gefährlicher, da atomare Unfälle wie Tschernobyl mit Angst, behördlichem Versagen und greifbarer Verseuchung in Verbindung gebracht werden (Bickerstaff et al. 2008).

Solche Ängste sind realistisch, wie der nukleare Unfall von Fukushima wieder gezeigt hat. Obwohl Japan eines der wohlhabendsten Länder ist, das langjährige Erfahrung mit der Kernenergie hat, konnte eine schwerwiegende Umweltverschmutzung nicht vermieden werden. Radioaktives Material wurde in Luft und Wasser freigesetzt und verseuchte die Böden in einem Umkreis von vielen Dutzend Kilometern. Kaum vorzustellen, wenn solch eine Katastrophe in Ländern wie Pakistan oder Indien passieren würde, wo Sicherheitsstandards und der Katastrophenschutz weniger gut entwickelt sind, oder auch in einem dicht besiedelten Land wie Frankreich oder Deutschland. In Fukushima erfolgten die größten radioaktiven Niederschläge über dem Meer und verschonten damit die Millionenmetropolen Tokio und Yokohama.

Politische Instabilität ist eine weitere Gefahrenquelle. Länder wie Pakistan, Iran, Nordkorea oder Weißrussland planen Atomkraftwerke, haben mit dem Bau begonnen oder besitzen funktionierende Anlagen. Beispielsweise ist die politische Zukunft Pakistans schwer vorhersagbar. Sollte die Regierung einen politischen Umsturz erleben, kann dies zu einem Machtvakuum führen, mit der Folge, dass Informationen über nukleare Anlagen oder sogar atomares Material in die Hände internationaler Terroristen fallen könnten.

Schließlich besteht die Gefahr, dass Regierungen, die sich der internationalen Beobachtung entziehen, wie Nordkorea und der Iran, die Atomkraft nicht nur kommerziell oder zu Forschungszwecken nutzen, sondern auch daran arbeiten, nukleare Sprengköpfe zu entwickeln.

Negative Rückkopplungen von Klimaanpassungsstrategien

Es sind aber nicht nur Strategien zur Milderung von Treibhausgasen, die negative Konsequenzen nach sich ziehen. So wird davon ausgegangen, dass zunehmend Menschen aufgrund von Klimaveränderungen umgesiedelt werden müssen, und zwar nicht nur aufgrund direkter klimabedingter Veränderungen wie dem Anstieg des Meeresspiegels oder Naturkatastrophen, sondern auch infolge groß angelegter Klimaanpassungsprojekte. Sollte die globale Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert um zwei bis vier Grad Celsius ansteigen, wird dies sicher Umsiedlungen hervorrufen, bedingt durch Wasserknappheit, Änderungen in der landwirtschaftlichen Produktion, Naturgefahren und den Anstieg des Meeresspiegels. Bereits heute gibt es klimabedingte Umsiedlungen:

Das Mekong-Flussdelta ist jedes Jahr von Überflutungen betroffen, die traditionell für die Landwirtschaft wichtig sind. Jedoch führt das Bevölkerungswachstum dazu, dass immer mehr Menschen der Flut ausgesetzt und daher gezwungen sind, kurzfristig umzusiedeln. Dazu kommt der Meeresspiegelanstieg. Bei einem Anstieg von einem Meter müssten in Vietnam bis zu sieben Millionen Menschen umsiedeln.

Ähnlich wie im Mekong gibt es in Mosambik periodisch Überflutungen, die sich nun durch den Klimawandel häufen. Menschen, die an den Ufern wohnen, müssen umsiedeln (de Sherbinin et al. 2011).

An der kanadischen Küste müssen Einheimische umsiedeln, da durch das Schmelzen der Eisdecke und den Anstieg des Meeresspiegels stärkere Sturmfluten entstehen, die zur Erodierung von bewohnten Küstenabschnitten führen (Bronen 2008).

Hinzu kommt, dass groß angelegte Klimaanpassungsprojekte ebenfalls zu Umsiedlungen führen können, wie die Schaffung von Großstaudämmen zur Herstellung von Elektrizität oder zur Speicherung von Süßwasser, riesige Biotreibstoffplantagen, Meeresdeiche und -mauern (de Sherbinin et al. 2011). Während die Effektivität und der positive Einfluss solcher Großprojekte auf das Klima umstritten ist, sind die ökologischen und sozialen Folgen oft verheerend.

Ob jedoch klimabedingte Migration zu Konflikten in den Aufnahmegebieten führen wird, ist in der Forschung umstritten (Webersik 2012). Fest steht, dass Umsiedlungen soziale, wirtschaftliche und kulturelle Herausforderungen stellen, die bewältigt werden müssen.

Ausblick

Wie im Klimaschutz sind die Lösungsansätze von Klimaanpassung nicht immer frei von negativen Konsequenzen. Zwei Strategien des Klimaschutzes – die Herstellung von Biotreibstoffen und die friedliche Nutzung der Kernenergie – haben unbeabsichtigte soziale, ökologische und sicherheitsrelevante Folgen. Ähnlich verhält es sich mit manch anderer Klimaanpassungsstrategie. Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Kosten solcher Projekte sind nur schwer zu kalkulieren.

Welche Lösungsansätze stehen uns zur Verfügung? Am nächsten liegen das Energiesparen und der Ausbau der regenerativen Energieträger. In Bezug auf Biotreibstoffe scheinen Biotreibstoffe der zweiten Generation wie Algen und Agrarabfallprodukte (beispielsweise aus der Forstwirtschaft) eine wichtige Rolle zu spielen. Die Kernenergie ist langfristig sozial und wirtschaftlich nicht vertretbar und wird – wie in Deutschland geschehen – an Bedeutung verlieren. Die politischen und ökologischen Risiken sind einfach zu hoch.

Politik und Wirtschaft müssen den Nutzen und die Risiken von Klimaschutz und Klimaanpassung abwägen und sich für die Strategien entscheiden, die langfristig den Nutzen bringen, der nachhaltiges Wirtschaften ermöglicht.

Literatur

Bickerstaff, Karen, Irene Lorenzoni, Nick F. Pidgeon, Wouter Poortinga and Peter Simmons (2008): Reframing Nuclear Power in the UK Energy Debate: Nuclear Power, Climate Change Mitigation and Radioactive Waste. Public Understanding of Science 17(2):145-169.

BP (2012): BP Statistical Review of World Energy. London, June 2012.

Bronen, Robin (2008): Alaskan communities’ rights and resilience. Forced Migration Review 31(30).

de Sherbinin, A., M. Castro, F. Gemenne, M. M. Cernea, S. Adamo, P. M. Fearnside, G. Krieger, S. Lahmani, A. Oliver-Smith, A. Pankhurst, T. Scudder, B. Singer, Y. Tan, G. Wannier, P. Boncour, C. Ehrhart, G. Hugo, B. Pandey and G. Shi (2011): Preparing for Resettlement Associated with Climate Change. Science 334(6055): 456-457.

de Sherbinin, Alex, Koko Warner and Charles Ehrhart (2011): Casualties of Climate Change. Scientific American 304(1).

Food and Agriculture Organization (FAO) (2010): Bioenergy and Food Security. Rome: FAO.

International Atomic Energy Agency (IAEA) (2010): International Status and Prospects of Nuclear Power. Vienna: IAEA.

International Energy Agency (IEA) (2011a): Key World Energy Statistics. Paris: IEA.

International Energy Agency (IEA) (2011b): Technology Roadmap – Biofuels for Transport. Paris: IEA.

Matondi, Prosper Bvumiranayi, Kjell J. Havnevik and Beyene Atakilte (2011): Biofuels, land grabbing and food security in Africa. London/New York/Uppsala: Zed Books; published in association with Nordic Africa Institute; Palgrave Macmillan [distributor].

Scheffran, Jürgen (2008): Ein Klima der Gewalt? Das Konfliktpotenzial der globalen Erwärmung. Wissenschaft & Frieden (4).

Webersik, Christian (2012): Climate-Induced Migration and Conflict: What are the Links? In: Hastrup, Kirsten and Karen Fog Olwig: Climate Change and Human Mobility: Challenges to the Social Sciences. Cambridge: Cambridge University Press.

Webersik, Christian (2010): Climate change and security: a gathering storm of global challenges. Santa Barbara, Calif.: Praeger.

Webersik, Christian and Clarice Wilson (2009): Achieving environmental sustainability and growth in Africa: the role of science, technology and innovation. Sustainable Development 17(6):400-413.

Dr. Christian Webersik ist Associate Professor am Department for Development Studies, University of Agder, Norwegen.

in Wissenschaft & Frieden 2012-3: Klimawandel und Sicherheit, Seite 32–34

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