in Wissenschaft & Frieden 2012-1: Schafft Recht Frieden?, Seite 33–35

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Frieden durch Gesundheit

Ein moderner Ansatz des konstruktiven Pazifismus

von Angelika Claußen

Hunger, Krankheiten, Obdachlosigkeit, Vergewaltigungen – diese anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen werden in Wissenschaft und Medien nicht selten völlig unabhängig von der ihnen zugrunde liegenden Ursache – dem Krieg – untersucht. Das erschwert einen ganzheitlichen Blick. Dabei stellen schwere Menschenrechtsverletzungen oft nur die Kehrseite des Krieges dar. Bei der Transformation einer Kriegsgesellschaft in eine Friedensgesellschaft ebenso wie bei der Verhütung und der Ächtung von Kriegen spielt die Medizin eine tragende Rolle.

Dreimal wurde der Friedensnobelpreis nach dem zweiten Weltkrieg an Ärzte bzw. Ärzteorganisationen verliehen: 1952 an den Arzt Albert Schweitzer für sein jahrelanges humanitäres Wirken als Mediziner in Lambaréné und seinen weltweiten Einsatz für Völkerverständigung und gegen koloniale Ausbeutung, 1985 an die »Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges« (IPPNW) für ihren blockübergreifenden Einsatz für die weltweite atomare Abrüstung und die medizinische Aufklärung über die Folgen eines Atomkriegs sowie 1999 an »Ärzte ohne Grenzen« für ihre weltweite unabhängige humanitäre Pionierarbeit und ihre klaren Worte über Verstöße gegen das Völkerrecht und über Menschenrechtsverletzungen.

Das Nobelpreiskomitee hat durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an einen Arzt und zwei Ärzteorganisationen deutlich gemacht, dass Ärzte durch ihren medizinisch begründeten Widerstand gegen den Atomkrieg und ihre ethische Verpflichtung auf die Prinzipien der Humanität einen substantiellen Beitrag zum Frieden leisten.

In welche friedenswissenschaftlichen und in welche medizinischen und ethischen Konzepte lässt sich der Beitrag der Medizin zum Frieden einordnen? Hier ist aus friedenswissenschaftlicher Perspektive die Friedenstheorie des norwegischen Sozial- und Friedenswissenschaftlers Johan Galtung1 zu nennen sowie der »konstruktive Pazifismus« des deutschen Entwicklungs- und Friedensforschers Dieter Senghaas.2 Aus der Gesundheitsperspektive von besonderer Bedeutung sind das Denken des Sozialmediziners Rudolf Virchow und die Multidisziplin »Public Health« sowie die Medizinethik.

Ärzte fühlen sich seit über 2.000 Jahren an den hippokratischen Eid gebunden, der die ethische Maxime für ärztliches Handeln darstellt. Die Medizinethiker Tom L. Beauchamp und James F. Childress3 sprechen von vier Grundsatzprinzipien des ärztlichen Handelns, die aufzeigen, welche ethischen Erfordernisse der Arztberuf heute mit sich bringt: Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten, Prinzip der Schadensvermeidung, ärztliche Fürsorge im Sinne des Patientenwohls und soziale Gerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung.

Zwei Prinzipien aus der ärztlichen Ethik finden sich ebenso in den Prinzipien der Friedensethik wieder: Es ist das Prinzip der Schadensvermeidung (do no harm) und das Prinzip der Fürsorge samt sozialer Gerechtigkeit. Im »Do no harm«-Prinzip erkannte Mary B. Anderson,4 dass Hilfsorganisationen sich intensiv mit den Kontextbedingungen des Einsatzgebietes und den eigenen Kontextbedingungen in ihrer Hilfsorganisation auseinander setzen müssen, um die Folgen ihres Handelns implizit und explizit abschätzen zu können. Fürsorge sowie das Streben nach sozialer Gerechtigkeit hat einer der Gründerväter der IPPNW, der Sozialphilosoph Horst-Eberhard Richter, unabdingbar mit Humanität in Verbindung gebracht, aus der alles ärztliche Handeln und ebenso Friedenshandeln erwachsen muss. „Humanität hängt von intakter Empfindsamkeit ab, durch die soziale Verantwortung erst klar erkannt wird. Wo sich kein Mitgefühl mehr rührt, wächst auch kein Kampfgeist zur Durchsetzung und Stärkung von Humanität.“5

Methoden von Public Health können zur Kriegsverhütung und als Teil von konstruktiver Konfliktbearbeitung eingesetzt werden. Die Medizin kann somit sowohl kriegspräventiv als auch im Rahmen von Friedenskonsolidierung wirksam werden. Ihre kriegspräventive Wirkung entfaltet sie zum Beispiel durch eine »Epidemiologie der Kriegsfolgen« und durch die Beschreibung von Gesundheitsfolgen der eingesetzten Waffensysteme. Indem Ärzte auf die Folgen eines Krieges für die Gesundheit fokussieren, definieren sie ein ursprüngliches Machtproblem bzw. Herrschaftsproblem und dessen militärische Lösung in ein Gesundheitsproblem um. Dieser bewusste Perspektivenwechsel lässt sich in die Tradition des Antimilitarismus einordnen.6

Medizin, verstanden als öffentliche Gesundheitsversorgung, leistet zudem einen grundlegenden Beitrag zur Erfüllung von menschlichen Grundbedürfnissen. Dadurch werden mögliche Interessensgegensätze gemindert und das potentiell vorhandene Konfliktpotential auf beträchtliche Weise reduziert. Damit kann medizinische Versorgung einen substantiellen Beitrag zu einem positiv verstandenen Frieden im Sinne von Johan Galtung beitragen.

Gesundheit ist, wie die wichtigen anderen Grundbedürfnisse auch, als ein Menschenrecht anerkannt nach Art. 25(1) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definierte schon 1948 Gesundheit als „Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“.7

Doch die Medizin ist nicht nur durch die Erfüllung eines menschlichen Grundbedürfnisses, nämlich Gesundheit, friedenswirksam. Durch die unbedingte Zuwendung gegenüber dem Kranken sowie durch den Schutz seiner Menschenwürde in einer Großgruppe oder in einer Gesellschaft verringert Medizin das bestehende Konfliktpotential. Hier kommen Humanität und soziale Verantwortung zum Tragen. Die Stärkung der sozio-politischen Bindekräfte trägt zur Erhöhung von Friedensfähigkeit und zum Abbau von Feindbildern und Feindbilddenken bei. Damit bereitet die Medizin den Boden für einen möglichen friedlichen Interessensausgleich bei Konflikten, sie stärkt eine Kultur konstruktiver Konfliktbearbeitung, die nach Dieter Senghaas mit konstituierend für den Frieden wirkt.

Public Health und die »Epidemiologie des Krieges«

Public Health benutzt die Epidemiologie als wichtigste Forschungsmethode, mittels derer sie Gesundheits- bzw. Krankheits- und Sterbedaten bezogen auf eine bestimmte Population untersucht und Korrelationen zu spezifischen Risikofaktoren prüft. Als Datenquellen für eine Epidemiologie des Krieges können Mortalitäts- und Morbiditätsabschätzungen für die Friedens- und Konfliktforschung genutzt werden. Da zivile Opfer in Kriegen die hauptsächlichen Leidtragenden darstellen, zählt die neuere Forschung zu Kriegsfolgen nicht nur die unmittelbaren Toten der kämpfenden Truppen, sondern bezieht insbesondere auch die zivilen Opfer des Krieges infolge der Zerstörung von Infrastruktur mit ein.

Die »Epidemiologie des Krieges«, die gesundheitliche Kriegsfolgen in ihren Dimensionen relativ präzise beschreiben kann, hat schon häufig die Ebene der Weltpolitik erreicht und beeinflussen können. Als aktuelle Beispiele seien hier die epidemiologischen Untersuchungen zur kriegsbezogenen Mortalität in der Demokratischen Republik Kongo von Ben Coghlan8 und die Studie über die Abschätzung der Kriegstoten infolge des Irakkriegs9 genannt. George W. Bush bescheinigte der Studie postwendend „Unglaubwürdigkeit“,10 obwohl sie mit den gleichen epidemiologischen Methoden erhoben worden war wie die Studien zur Abschätzung der kriegsbedingten Toten im Kongokrieg.

Mittels wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen bestimmter Waffensysteme (Atomwaffen, Uranmunition, Streumunition, Phosphorbomben) gelang es den Medizinern immer wieder, in der Weltpolitik und in friedenswissenschaftlichen Diskursen Beachtung zu erlangen. Die Ergebnisse dieser medizinischen Forschungen fanden auch Eingang in den Menschenrechtsdiskurs, denn dadurch ließ sich die Verletzung des humanitären Völkerrechts beweisen.

Gesundheitsdaten als Konfliktbarometer

Allgemein gesagt, lassen sich Gesundheitsdaten als Konfliktbarometer nutzen. Das gilt für die Faktoren Anstieg der Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeitsrate, besonders bei Kindern unter fünf Jahren, infolge von leicht behandelbaren Krankheiten sowie Anstieg der Rate an Unterernährung, an psychischen Störungen wie insbesondere Depressionen und Ängsten und der Flucht des Gesundheitspersonals aus der Region bzw. aus dem Land. Gesundheitsdaten lassen sich somit im Rahmen eines Frühwarnsystems für den Umschlag von Konflikten in bewaffnete Auseinandersetzungen und Kriege nutzen.

Häufig wird die Medizin und ihr Beitrag zur Gesundheit im Kontext der Diskussion um die Grundbedürfnisse »übersehen«. So stellen die Faktoren ausreichende Nahrung, Zugang zu sauberem Wasser und Behausung zwar wesentliche Voraussetzungen für die Erhaltung von Gesundheit dar, gleichzeitig gehört der freie Zugang zu medizinischer Behandlung aber ebenfalls zu den menschlichen Grundbedürfnissen.

Werden die Grundbedürfnisse der Menschen dauerhaft frustriert, so erleiden sie schwere körperliche und/oder seelische Schäden bis hin zum Tod. Für die jeweiligen betroffenen Individuen bedeutet dies die Wahl, entweder dauerhaft zu leiden bis zum Tod oder sich zu wehren. Deshalb gilt die dauerhafte Frustration von Grundbedürfnissen als eine wesentliche Erklärungsfolie für gewaltsame Konflikte. Obwohl sich empirisch ein enger Zusammenhang zwischen Armut und Krieg herstellen lässt, wäre es falsch, von einem direkten Automatismus in dieser Frage auszugehen. Häufig kommt es zu einer Kombination von Armut, wirtschaftlicher Unterentwicklung, politischen Unterdrückungsmechanismen und weiteren destabilisierenden Faktoren, z.B. die Abhängigkeit vom Rohstoffexport sowie ansteigende Waffenexporte, die dann in einer Ursachen-Wirkungskette zum Ausbruch von bewaffneter Gewalt führen.

Eine Untersuchung der Weltbank ergab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Land mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 250 US$ in den nächsten fünf Jahren ein Bürgerkrieg ausbricht, bei 15% liegt. Bei einem Land mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 5.000 US$ beträgt die Wahrscheinlichkeit weniger als 1%.11

Gerade anhand dieser Forschungsdaten wird deutlich, wie wichtig die Überwindung von Hunger und Armut sowie die Anerkennung und Verwirklichung der Grundbedürfnisse auf Leben, Gesundheit und Wohlbefinden sind. So steht die Beseitigung von extremer Armut und des Hungers an erster Stelle der Millenium-Entwicklungsziele.

Die Entstehung von »Peace through Health«

Die Idee, dass die Arbeit für eine verbesserte Gesundheit der Bevölkerung mit dem Ziel der Friedensbildung verknüpft werden kann und dass die Medizin sogar einen direkten Beitrag zum Frieden leisten kann, entstand in den 1990er Jahren in unterschiedlichen organisatorischen Zusammenhängen: Hierzu trugen Mediziner aus verschiedenen politischen Organisationen bei, von den IPPNW-Sektionen aus USA, Kanada und Europa bis hin zu »Les Medecins contre la Guerre«, vom Roten Kreuz bis hin zur WHO.

Die Ärzte der berufsspezifischen Friedensorganisation IPPNW zeichneten sich durch eine besonders kriegskritische Einstellung aus. Sie sahen im Angesicht des drohenden Atomkriegs die unbedingte Notwendigkeit, sich aus ihrer Instrumentalisierung durch das Militär zu lösen. Es gelang ihnen in mehreren Ländern, Verweigerungskampagnen von medizinischem Personal zu initiieren, in denen diese die Teilnahme an jeglicher kriegmedizinischen Weiterbildung für die Vorbereitung eines Atomkriegs ablehnten.

Durch diesen Erfolg entstand bei den IPPNW-Ärzten die Überzeugung, dass es mittels »Ärztediplomatie« gelingen könne, in Zukunft erfolgreich weitere Kriege zu verhindern, also primäre Prävention zu leisten. Die McMaster-Universität in Kanada nahm mit dem Friedensforscher Graham McQueen und der IPPNWlerin Joanna St. Barbara die Präventionsidee auf. Beide gingen daran, Fallbeispiele der praktischen medizinischen Arbeit während und nach Kriegen, also die so genannte sekundäre und tertiäre Prävention, auszuwerten, theoretisch zu begründen und zu vertiefen.

Mitte der 1990er Jahre nahm auch die Weltgesundheitsorganisation die Idee auf, dass die Medizin einen konstruktiven Beitrag bei Prozessen von komplexen humanitären Katastrophen und in der Friedenskonsolidierung leisten kann. Es entstand das WHO-Programm »Health as a Bridge to Peace«. 1997 fand dazu in Annecy, Frankreich die erste WHO-Konferenz statt,12 auf der die Teilnehmer darin übereinstimmten, dass die Arbeit im Gesundheitssektor über ein Potential verfügt, Friedensbildungsprozesse in Nachkriegsgesellschaften zu fördern und zu stärken. Diese Überzeugung wurde durch die Konferenz der Weltgesundheitsversammlung 1998 bestätigt. Das Programm wurde als Strategie anerkannt, das Ziel „Gesundheit für alle“ der Ottawa-Charta der WHO besonders in Nachkriegsgesellschaften zu implementieren. Als Ziel definierte die WHO, „einen praktischen Wegweiser für Fähigkeiten im Bereich Friedenskonsolidierung für Gesundheitspersonal zu entwickeln“.

Public Health: konstruktive Konfliktbearbeitung und Friedenskonsolidierung

Verschiedene medizinische Organisationen arbeiteten Mitte der 1990er Jahre an der Idee, eine bessere öffentliche Gesundheitsversorgung mit Prozessen der Friedenskonsolidierung in Nachkriegsgesellschaften zu verbinden. Das »Nein zum Krieg« sollte mit dem »Ja« zu konstruktiver Konfliktbearbeitung und einer Arbeit für Friedenskonsolidierung verbunden werden.

Bei der Transformation einer Kriegsgesellschaft in eine Friedensgesellschaft hat sich aus medizinisch-psychologischer Sicht ein Ansatz bewährt, der die Arbeit am Wiederaufbau des öffentlichen Gesundheitswesens in Postkonflikt-Ländern mit den Methoden des Konfliktmanagements integriert. Organisationen aus dem Bereich ziviler Konfliktbearbeitung bzw. des Friedensaufbaus knüpfen dabei ein stabiles und enges Netzwerk mit lokalen Akteuren der Bürgerkriegsregion aus der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsplanung. Sie entwickeln spezifische, gemeinsam zu definierende Ziele im Rahmen der Gesundheitsversorgung des Postkonflikt-Landes, so geschehen im »Medizinischen Netzwerk für die soziale Rekonstruktion in den Republiken des früheren Jugoslawien«.13

In medizinischen Fachzeitschriften und auf Fachkongressen spielt diese Verbindung von medizinischer Friedensarbeit und Konfliktbearbeitung schon länger eine Rolle. Zwei Handbücher zum Thema sind zu nennen: »War and Public Health«14 sowie »Peace through Health«.15. Darüber hinaus entwickelten 19 europäische Organisationen den Online-Fortbildungskurs »Medical Peacework«,16 um besonders Medizinstudenten, Ärzte und weitere Gesundheitsberufler für medizinische Friedensarbeit zu gewinnen.

Damit sich die Maßstäbe von friedlicher Transformation von Gesellschaften tatsächlich durchsetzen, müssen die internationalen Akteure aus der Entwicklungshilfe- und der Umweltbewegung, aus der Friedens- und der Menschenrechtsbewegung lernen, koordiniert und eng aufeinander bezogen zu arbeiten. Ärzte mit einem holistischen Denken, die Kriegsprävention und Friedenskonsolidierung als sich gegenseitig bedingende Teile ihrer Arbeit für den Frieden begreifen, können hier schon jetzt und zukünftig einen wichtigen Platz einnehmen.

Anmerkungen

1) Johan Galtung (2007): Frieden mit friedlichen Mitteln. Friede und Konflikt – Entwicklung und Kultur. Münster: Agenda-Verlag.

2) Dieter Senghaas (2006): Konstruktiver Pazifismus im 21. Jahrhundert. Münster: Lit-Verlag.

3) Tom L. Beauchamp, James F. Childess (2001): Principles of Biomedical Ethics. Oxford: Oxford University Press.

4) Mary B. Anderson (1999): Do no harm: How aid can support peace – or war. Boulder, CO: Lynne Rienner Publishers.

5) Horst-Eberhard Richter: Folter und Humanität. Einführungsvortrag zur gleichnamigen IPPNW-Tagung am 6.11.2004 in Berlin; psychanalyse.lu/articles/RichterFolter.htm.

6) Vgl. auch Richard Garfield: The Epidemiology of War. In: Barry S. Levy, Victor W. Sidel (1997; letzte neue Auflage 2008): War and Public Health. Oxford: Oxford University Press. Rob Chase, Neil Arya: Epidemiology as a Tool for Interdisciplinary Peace and Health Studies. In: Joanna Santa Barbara, Neil Arya (2008): Peace through Health. How Health Professionals Can Work for a Less Violent World. Sterling, VA: Kumarian Press.

7) World Health Organization (1976): Constitution. Genf.

8) Ben Coghlan et.al.: Mortality in the Democratic Republic of Congo: a nationwide survey. Lancet 2006, 367, S.44-51.

9) Gilbert Burnham, Riyadh Lafta, Shannon Doocy, Les Roberts, (2006): Mortality after the 2003 invasion of Iraq: a cross-sectional cluster sample survey. Lancet 2006; 368, S.1421–28.

10) Kathrin Zinkant: Irakkrieg – 655.000 Tote. ZEIT online, 3.11.2006.

11) Paul Collier (2003): Breaking the conflict trap. World Bank Policy Research Report.

12) World Health Organzation: Health as a Bridge for Peace: Report on the First World Health Organization Consultative Meeting, Les Pensières, Annecy, 30-31 October 1997.

13) Paula Gutlove (2000): Health as a Bridge to Peace: The Role of Health Professionals in Conflict Management and Community Reconciliation, S.6; irss-usa.org/pages/documents/HBPViolencinHealth.pdf.

14) Barry S. Levy, Victor W. Sidel, V. (1997), op.cit.

15) Joanna Santa Barbara, Neil Arya (2008), op.cit.

16) medicalpeacework.org.

Angelika Claußen ist niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld. Sie war von 2005 bis 2011 Vorsitzende der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW). Ihre Masterarbeit »Peace through health als moderner Ansatz des konstruktiven Pazifismus« kann ab Mitte Februar in der IPPNW-Geschäftsstelle bestellt werden.

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