in Wissenschaft & Frieden 2011-4: »Arabellion«, Seite 15–18

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»Im Schatten der Brüder«?

Frauen-Bewegungen im Post-Mubarak-Ägypten

von Renate Kreile

Die führende Rolle von Frauen in den Rebellionen in Tunesien und Ägypten hat verbreitete Imaginationen und Projektionen in der westlichen Öffentlichkeit ein für allemal widerlegt, wonach die Frauen in den arabischen Gesellschaften als bedauernswerte unterdrückte Opfer, als passiv und unmündig wahrgenommen werden. Sie hat Ansprüche, arabische Frauen im Sinne einer »civilizing mission« von »außen« befreien zu wollen, einmal mehr als paternalistische Bevormundungsversuche und Rechtfertigungsversuche für neokolonialistische Hegemonialinteressen diskreditiert. Sie hat zudem Vorstellungen, wonach »der Islam« per se für die Benachteiligung der Frauen in der Region verantwortlich sei, endgültig in die Rumpelkammer des »Orientalismus« verbannt. (vgl. ausführlich Kreile 2009, S.253 ff.)1

Es war ein inspirierender historischer Moment, der kurzzeitig Visionen einer inklusiven, demokratischen, gleichberechtigten Gesellschaft auf dem Tahrir-Platz Wirklichkeit werden ließ, wo Männer und Frauen, Menschen aus allen sozialen Schichten, von Stadt und Land, Muslime und Kopten, jung und alt, Seite an Seite für dasselbe Ziel zu demonstrieren schienen.

Margot Badran, ausgewiesene Kennerin der ägyptischen Frauenbewegung, sah in der „von der Jugend geführten Revolution von 2011 […] einen neuen Feminismus“ aufscheinen: „Die DemonstrantInnen und ihre UnterstützerInnen wollten alle dasselbe: Ein Ende der Tyrannei und des korrupten Regimes. Eine freie Gesellschaft mit Chancengleichheit für alle. Gerechtigkeit unabhängig von Geschlecht und Klasse. Und ein Ende all jener Verbindungen, die das dichte, heimtückische Netz der patriarchalischen Hierarchie ausmachten.“ (Badran 2011) Weit entfernt von solch euphorischen Hoffnungen fragte Isabel Coleman andererseits kritisch: „Sind die Revolutionen im Nahen Osten schlecht für die Frauenrechte?“ Derartige Befürchtungen gründen sich auf Überlegungen, dass eine demokratische Öffnung islamistische Gruppierungen stärken und Frauenrechte schwächen könnte. (Coleman 2011)

Im Folgenden möchte ich einige historische und strukturelle Bestimmungsfaktoren skizzieren, die die Partizipation von Frauen an den Protesten befördert haben und Herausforderungen beleuchten, vor denen ägyptische Frauenrechtlerinnen stehen.

Von »Müttern« und »Vätern«

Wenig bekannt ist hierzulande, dass Frauenbewegungen in der arabischen Welt auf eine reiche eigene Tradition zurückblicken können. (Kreile 1997, S.236 ff.) Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts begannen privilegierte, gebildete Frauen ihre spezifische Situation öffentlich zur Sprache zu bringen, patriarchalische Strukturen infrage zu stellen, vorgegebene Grenzen zu überschreiten und kollektiv im öffentlichen Raum politische Forderungen zu erheben. Radikal und selbstbewusst schrieb die Dichterin Aischa at-Taimuriya 1909:

„Ich habe die Tradition und meine absurde Lage herausgefordert und bin hinausgegangen über das, was Zeit und Ort gestatten.“ (zit. nach Badran/Cooke 1992)

Im Rahmen der antikolonialen Bewegung zu Beginn der 1920er Jahre nahmen Frauen an Massenprotesten teil, organisierten Boykottaktionen und Streiks. Ähnlich wie in Befreiungskämpfen anderswo erkannten die Männer dieses Engagement angesichts der historischen Ausnahmesituation durchaus an. Für ihre Hingabe an die »nationale Sache« wurden die Aktivistinnen lauthals gepriesen. Als die (partielle) Unabhängigkeit erkämpft war und die Frauen politisch nicht mehr gebraucht wurden, änderte sich das Bild. Das ägyptische Wahlgesetz von 1923 garantierte nur den Männern das Wahlrecht.

Die Frauenrechtlerinnen fanden sich mit dem Ausschluss aus der formalen politischen Sphäre keineswegs ab. Bei der Rückkehr von einer internationalen Frauenkonferenz legte Huda Shaarawi, eine der »Mütter« der ägyptischen Frauenbewegung, 1932 auf dem Kairoer Bahnhof öffentlich ihren Gesichtsschleier ab. Mit dieser dramatischen Geste bekundete sie ihre Entschlossenheit, die Beschränkung der Frauen auf den häuslichen Bereich zu beenden. Kurz zuvor war unter Führung Shaarawis die Ägyptische Feministische Union gegründet worden. Sie forderte politische Rechte für Frauen, Veränderungen im Familienrecht (insbesondere bezüglich Scheidung und Polygamie), gleiche Bildungschancen, bessere Beschäftigungsmöglichkeiten, Arbeitsschutzregelungen sowie Kinderbetreuung und Gesundheitsversorgung.

Bereits 1935 kam es zu einer ideologischen Ausdifferenzierung der ägyptischen Frauenbewegung, die in der gesamten arabischen Welt fortdauert. Zainab al-Ghazali, bis heute leuchtendes Vorbild für viele islamistische Frauen, verließ die eher säkular orientierte Ägyptische Feministische Union, weil diese ihrer Meinung nach »westliche« Werte auf die ägyptischen Frauen übertragen wolle. Dem setzte sie die Forderung nach einer »kulturell authentischen« Befreiung der Frauen auf dem Boden »des Islam« entgegen. Ausgehend von dem orthodoxen islamischen Konzept, wonach Frauen und Männer von Gott wesensmäßig verschieden erschaffen worden seien und komplementäre Rollen auszufüllen hätten, betonte sie insbesondere die familiären Aufgaben der Frauen als Ehefrauen und Mütter.

Viele Forderungen der frühen Frauenbewegung wurden seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts »von oben« erfüllt. Die neuen an die Macht gelangten politischen Eliten machten sich daran, die Geschlechterverhältnisse im Interesse von nation building und Modernisierung zu transformieren und die familiären und religiösen Patriarchen zu schwächen. Die Loyalitäten der Menschen sollten umgelenkt werden auf den Staat. Indem der modernisierende Staat den Gemeinschaften die Kontrolle über »ihre Frauen« teilweise entzog, versuchte er, seine Hegemonie über die Gesellschaft durchzusetzen.

In verschiedenen Ländern der Region wurden Frauen nun massenhaft in den Arbeitsmarkt einbezogen. Sie erhielten mehr soziale und politische Rechte, in Ägypten unter Nasser zum Beispiel das Recht, außerhalb des Hauses zu arbeiten und an Wahlen teilzunehmen. In dieser Phase des ägyptischen »Staatsfeminismus« bekamen Frauen auch per Gesetz Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit; an Arbeitsplätzen mit vielen weiblichen Beschäftigten wurden Kinderbetreuungszentren eingerichtet. Frauen konnten wie Männer eine kostenlose Universitätsausbildung erhalten, mit einer staatlichen Arbeitsplatzgarantie nach dem Abschluss.

Die Reformen eröffneten vielen Frauen neue Rollen und Entfaltungsmöglichkeiten und machten sie ökonomisch unabhängiger von ihren Familien. Jedoch ließen auch die staatlichen Modernisierungseliten die familienrechtliche Unterordnung der Frauen unangetastet und verzichteten darauf, diese fest gefügte Bastion der familiären und religiösen Patriarchen zu attackieren. Dass die Frauenpolitik in der Ära des Staatsfeminismus wesentlich dazu diente, die Kontrolle des Staates über die Gesellschaft auf Kosten der familiären, lokalen und religiösen Gemeinschaften auszuweiten, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass autonome politische Initiativen von Frauen unterbunden wurden. So verbot Nasser in Ägypten, unmittelbar nachdem den Frauen 1956 das Wahlrecht gewährt worden war, sämtliche feministischen wie auch alle anderen autonomen Organisationen.

Neoliberale Wende, soziale Krise und Heiratskrise

Im Zuge von Ägyptens wirtschaftlicher Öffnung (infitah) seit Mitte der 1970er Jahre wurde der nasseristische Sozialvertrag zunehmend brüchig, der breiten Bevölkerungsschichten wohlfahrts- und beschäftigungspolitische Leistungen gewährt, aber im Gegenzug politischen Partizipationsverzicht und Loyalität eingefordert hatte. Unter dem Druck von neoliberaler Globalisierung und Strukturanpassung minimierten die Regime der Region ihr wohlfahrtsstaatliches Engagement. Die Kluft zwischen arm und reich stieg dramatisch und augenscheinlich. Im Jahr 2000 lebten 44% der ägyptischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze von zwei Dollar am Tag. (Harders 2009) Besonders betroffen von sozialer Krisenentwicklung, Arbeitslosigkeit und Marginalisierung sind junge Frauen und Männer aus den unteren und mittleren Segmenten der modernen Mittelschichten, die sich um ihre Hoffnungen auf sozialen Aufstieg durch Bildung betrogen sehen. (Singerman 2007) Da zahlreiche junge Frauen über qualifizierte Bildungsabschlüsse verfügen, verschärft sich in der Krise die Konkurrenzangst unter den gebildeten Männern und macht sie anfällig für konservative und islamistische Geschlechterdiskurse, die die Frau vorrangig auf ihre häusliche Rolle festlegen wollen. „Zurück in die Küche!“ riefen zahlreiche Männer denjenigen Frauen zu, die in Kairo am Internationalen Frauentag 2011 für gleiche Rechte demonstrierten. (Sholkamy 2011)

Die Mehrzahl der 15-30-Jährigen in der Region verbringt lange Jahre in einem quälenden »Wartezustand«, perspektivlos und abhängig von der Familie. Ihr Zugang zu den Statusmerkmalen, die für die gesellschaftliche Anerkennung als Erwachsene konstitutiv sind, nämlich Beschäftigungsverhältnis, eigene Wohnung und Eheschließung, ist blockiert. Damit bleibt zahlreichen jungen Leuten auch die einzige sozialmoralisch akzeptierte Möglichkeit verwehrt, ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen und eine eigene Familie zu gründen. (Singerman 2007)

Die heutige »Generation Facebook« erlebt den strukturellen Widerspruch zwischen den Glücksversprechen einer medial omnipräsenten globalisierten Konsumkultur und fehlenden realen Möglichkeiten, an den verheißenen Gütern teilzuhaben, besonders hautnah und schmerzlich. (Swedenburg 2007). Bayat sieht in den zornigen jungen gebildeten „middle class poor“, die heute die Massenproteste anführen, das „neue Proletariat des Vorderen Orients“. (Bayat 2011, S.53)

Von »Brüdern« und »Schwestern«

Die soziale Krisendynamik und den wohlfahrtspolitischen Rückzug des Staates beantworteten die islamistischen Bewegungen mit ihrem Versprechen einer »gerechten islamischen Ordnung« und dem gleichermaßen umfassenden wie plastischen und deutungsoffenen Krisenrezept „Der Islam ist die Lösung“. In Ägypten üben die Islamisten, angeführt von der historisch verwurzelten, relativ moderaten Muslimbruderschaft, heute die gesellschaftliche Hegemonie aus. Sie füllen mit ihren Wohltätigkeitsorganisationen das wohlfahrtsstaatliche Vakuum, das im Zuge der neoliberalen Wende entstanden ist, und haben klassenübergreifend eine breite Massenbasis gewonnen, nicht zuletzt auch unter Frauen. (Naguib 2009)

Wenngleich die weiblichen Mitglieder der Muslimbruderschaft eine zentrale Rolle bei den sozialen Aktivitäten der Organisation und bei der politischen Mobilisierung spielen, sind sie im 17-köpfigen Leitungsgremium nicht vertreten. (Tadros 2011) Es dominiert die Vorstellung, dass Frauen der »Sache« am besten in ihren spezifischen Rollen als Mütter und Ehefrauen dienen könnten und nicht als politische Akteurinnen. Zwar gibt es unter den Aktivistinnen und unter der jüngeren urbanen Generation der »Brüder« reformorientierte Kräfte, die den Einfluss der »Schwestern« in den politischen Strukturen und Aktivitäten zu stärken suchen, aber sie stoßen auf „entschlossenen Widerstand. […] Es scheint, dass die Mehrheit beider Geschlechter an der Basis eine sehr konservative Sicht von der Rolle von Frauen in der öffentlichen Sphäre hat.“ (Abdel-Latif 2008, 14)

Strategien und Perspektiven

Frauen in Ägypten wie in der gesamten arabischen Welt stehen in alltäglichen sozialen und politischen Kämpfen seit langem an vorderster Front, unverschleiert, im hijab oder auch mit niqab.2 So spielten Arbeiterinnen beispielsweise 2006 und 2007 eine führende Rolle bei Streiks in der Textilindustrie. (Beinin 2009) Auch in den Armenvierteln Kairos oder den Dörfern Oberägyptens nehmen Frauen selbstbewusst ihre Rechte wahr und praktizieren einen „organischen Feminismus“ des Alltags. (Abu-Lughod 2010)

Im Zuge der wirtschaftlichen Liberalisierung öffneten sich für einige hoch qualifizierte, professionalisierte Frauen neue formelle Beschäftigungsmöglichkeiten und Potenziale für mehr Autonomie und Selbstverwirklichung. Die meisten Frauen, die einer außerhäuslichen Arbeit im formellen oder informellen Sektor nachgehen, tun dies allerdings aufgrund bitterer Notwendigkeit. Sie müssen für ihre Familien und sich ums alltägliche Überleben kämpfen. Dabei sind sie auf die sozialen Netzwerke von Familie, Nachbarschaft, Viertel und Glaubensgemeinschaft existenziell angewiesen. (Harders 2009)

Die unterschiedlichen sozialen Zugehörigkeiten prägen weithin unterschiedliche Strategien und ideologische Orientierungen in der Frauenbewegung. Auf der einen Seite stehen Aktivistinnen, die sich nachdrücklich für die Rechte der Frauen als Individuen engagieren. Auf der anderen Seite artikulieren sich Frauenrechtlerinnen, die bestrebt sind, Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Gemeinschaften auszuweiten. Auf deren Rückhalt können und wollen ärmere Frauen kaum verzichten; somit müssen sie sich mit den dort geltenden patriarchalen Verhaltensnormen arrangieren, die sie allerdings fortlaufend mit verhandeln. (Joseph 2000)

Dass in Ägypten nur eine kleine Minderheit von Frauen eine Gleichstellung im privaten Bereich und im Familienrecht einfordert und die Mehrheit die »Vormundschaft« des Mannes akzeptiert, mag diese Dynamik spiegeln. Dabei zeigt das Beispiel Marokkos, wo mittlerweile ein Drittel der Erwerbstätigen Frauen sind, dass auch in islamisch geprägten Gesellschaften das patriarchale Familienrecht nicht unantastbar ist. Seit einer grundlegenden Reform 2003 sind Ehegatten dort gleichberechtigt; die bisherige Pflicht der Frau, dem Mann zu gehorchen, wurde abgeschafft. (Sabra 2004)

Perspektivisch dürfte der politische Einfluss der ägyptischen Frauenrechtlerinnen, die sich für Gleichstellung engagieren, nicht zuletzt davon abhängen, wie weit es ihnen gelingt, Antworten auf die brennende soziale Frage zu finden und Forderungen nach individuellen Freiheitsrechten und nach sozialen Rechten zu verknüpfen. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Bei einer Konferenz über die rechtlichen Stellung von Frauen, die vor einigen Jahren in Minya stattfand, wurde über die UN-Konvention zur Beseitigung aller Formen der Diskriminierung gegen Frauen diskutiert. Während der Debatte erhob sich eine junge Frau mit ihrem Baby auf der Hüfte und bemerkte, dass die Konvention und die einschlägigen Diskussionen den Frauen in Oberägypten wenig Hilfe in ihren alltäglichen Kämpfen böten. „Ich bin hierher gekommen, um praktische Lösungen zu finden“. (Masonis El-Ghawary 2000)

Literatur

Omayma Abdel-Latif: In the Shadow of the Brothers. The Women of the Egyptian Muslim Brotherhood. Carnegie Endowment for International Peace, Carnegie Middle East Center, Carnegie Papers Number 13, October 2008.

Lila Abu-Lughod.: The Active Social Life of »Muslim Women’s Rights«: A Plea for Ethnography, Not Polemic, with Cases from Egypt and Palestine. In: Journal of Middle East Women‘s Studies, Volume 6, Number 1, Winter 2010.

Margot Badran: Ägyptens Revolution als Gender-Revolution. In: Inkota-Brief Nr. 155, März 2011.

Margot Badran, Miriam Cooke (1992): Lesebuch der »neuen Frau«. Araberinnen über sich selbst. Reinbek b. Hamburg:Rowohlt.

Asef Bayat: A new Arab street in post-Islamist times. In: Foreign Policy, The Middle East Channel, 26. 01. 2011.

Joel Beinin (2009): Workers’ struggles under »socialism« and neoliberalism. In: Rabab El-Mahdi/Philip Marfleet (eds.) (2009): Egypt. The Moment of Change. London/ New York: Zed Books.

Isobel Coleman: Are the Mideast revolutions bad for women’s rights? In: Washington Post vom 20.02.2011.

Cilja Harders (2009): Politik von unten – Transformation jenseits politischer Eliten. In: Martin Beck/Cilja Harders/Annette Jünemann/Stephan Stetter (Hrsg.) (2009): Der Nahe Osten im Umbruch. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Suad Joseph (2000): Gendering Citizenship in the Middle East. In: dies. (Hrsg.) (2000): Gender and Citizenship in the Middle East. New York: Syracuse University Press.

Deniz Kandiyoti: Promise and peril: women and the »Arab spring«. opendemocracy.net, 8 March 2011.

Renate Kreile (1997): Politische Herrschaft, Geschlechterpolitik und Frauenmacht im Vorderen Orient. Pfaffenweiler: Centaurus.

Renate Kreile (2009): Transformation und Gender im Nahen Osten. In: Martin Beck/Cilja Harders/Annette Jünemann/Stephan Stetter (Hrsg.) (2009): Der Nahe Osten im Umbruch, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Krista Masonis El-Ghawary: Egyptian Advocacy NGOs. Catalysts for Social and Political Change. In: The Middle East Report No. 214, Spring 2000.

Sameh Naguib (2009): Islamism(s) old and new. In: Rabab El-Mahdi/Philip Marfleet (eds.) (2009): Egypt. The Moment of Change. London/New York: Zed Books.

Hania Sholkamy: From Tahrir square to my kitchen. opendemocracy.net, 14.03.2011.

Martina Sabra: Frauenrechte von Königs Gnaden. In: E+Z – Zeitschrift für Entwicklung und Zusammenarbeit, 2-2004.

Diane Singerman: The Economic Imperatives of Marriage. Emerging Practices and Identities Among Youth in the Middle East .Middle East Youth Initiative Working Paper, Number 6, September 2007.

Ted Swedenburg: Imagined Youths. In: Middle East Report 245, Winter 2007.

Mariz Tadros: The Muslim Brotherhood’s Gender Agenda: Reformed or Reframed? In: Institute of Development Studies, IDS Bulletin Vol. 42, Number 1, January 2011.

Anmerkungen

1) Die Überschrift dieses Artikels entstammt Abdel-Latif (2008).

2) Verschleierung, die nur die Augen frei lässt.

Renate Kreile ist Professorin für Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ihre Habilitationsschrift von 1996 an der Universität Tübingen trug den Titel »Politische Herrschaft, Geschlechterpolitik und Frauenmacht im Vorderen Orient«.

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