in Wissenschaft & Frieden 2008-1: Rüstungsdynamik und Renuklearisierung

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A-Waffen und der Terrorismus

von Ulrike Kronfeld-Goharani

Bruce Hoffman, Leiter der Abteilung für Terrorismusforschung der amerikanischen RAND-Corporation, sagte Ende der 1990er Jahre voraus, dass der politische, ideologische oder religiöse Konflikt zunehmend durch Terroraktionen ausgetragen werde. Er befürchtete schon damals, dass Terrornetzwerke fortschreiten würden, sich neue und unkonventionelle Waffen zu beschaffen.1 Inzwischen gibt es einige Attentate, bei denen Terrororganisationen - in Einzelfällen auch erfolgreich - chemische und biologische Waffen eingesetzt haben.

Im Vergleich zu biologischen und chemischen Waffen besitzen Nuklearwaffen die größte Zerstörungskraft durch Hitze, Druck und Strahlung. Der radioaktive Fall-out kann noch über große Distanzen und lange Zeiträume hinweg Krankheiten, genetische Defekte und Tod verursachen. Entsprechend groß ist die Besorgnis, dass Terroristen früher oder später auch Nuklearwaffen einsetzen könnten. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass Terroristen sich eine Nuklearwaffe beschaffen?

Die nuklearen Arsenale der derzeit neun bekannten Atomwaffenstaaten werden streng bewacht. Deshalb wird die Möglichkeit, dass aus diesen Arsenalen Waffen entwendet werden, als relativ gering eingeschätzt, wenngleich sie auch nicht ganz ausgeschlossen wird. Eine Studie der US-Amerikanischen National Academy of Science schätzt insbesondere die Lage in Russland und Pakistan als besorgniserregend ein. Zwar sind moderne Sprengköpfe durch elektronische Sperren gesichert, aber unklar ist, ob dies auch für Bomben pakistanischer Bauart oder russische Bomben älteren Typs gilt.

Diebstahl einer Nuklearwaffe

Aufsehen erregte 1997 die Behauptung des russischen Generals Lebed, in Russland seien 100 nukleare Rucksackbomben mit einer Sprengkraft von jeweils 1 Kilotonne abhanden gekommen. Obwohl die Meldung seitens der russischen Regierung dementiert wurde, ist nicht auszuschließen, dass diese Rucksackbomben gestohlen wurden. Die Sprengkraft dieser Bomben wird inzwischen auf weniger als 1 Kilotonne geschätzt, da der Sprengstoff üblicherweise alle 5-10 Jahre ausgetauscht werden muss.2

Ein terroristischer Anschlag mit einer Waffe, die aus einem staatlichen Arsenal entwendet worden wäre, hätte katastrophale Auswirkungen. Die Annahme, dass unter Umständen die benötigte Menge des Spaltmaterials (10-40 Kilogramm hoch angereichertes Uran oder 5-8 Kilogramm Plutonium)3 oder mögliche Gesundheitsgefährdungen durch die Radioaktivität ein Hinderungsgrund für Diebe sei, ist falsch. 40 Kilogramm Uran in Größe einer Grapefruit sind ohne weiteres zu transportieren und zu verstecken. Die Radioaktivität spielt nur eine untergeordnete Rolle. Plutonium gibt nur Alphastrahlung ab, die sich leicht abschirmen lässt und hoch angereichertes Uran (HEU) ist so gut wie gar nicht radioaktiv, deswegen ist es ja gerade waffenfähig. Die Entdeckung des Schmuggels von Spaltmaterial durch Zoll oder Polizei bei Kontrollen auf Straßen, in Flughäfen oder Hafenanlagen ist schwierig. Wird nur die Radioaktivität gemessen, gibt es eine hohe Rate von Fehlalarmen, z. B. durch strahlenmedizinisch behandelte Personen. Ob es sich um geschmuggelte Materialien handelt, lässt sich nur durch eine Isotopenmessung klären.

Eigene Herstellung

Das Wissen um den Bau einer einfachen Atombombe ist kein Geheimnis mehr und kann inzwischen sogar im Internet abgerufen werden. Die größte Hürde stellt nach Einschätzung von Experten die Notwendigkeit dar, waffenfähiges Bombenmaterial zu beschaffen. Für eine einfache Nuklearwaffe von der Größenordnung der Hiroshima-Bombe müssten je nach Anreicherungsgrad des Uran-235 zwischen sechs und dreißig Kilogramm erworben werden, um die kritische Masse für eine nukleare Zündung zu erzielen. Für eine Implosionsbombe vom Typ der Nagasaki-Bombe wären bereits 5 Kilogramm Plutonium (Pu-239) ausreichend.

Da die eigene Produktion von Bombenmaterial, Urananreicherung oder Plutoniumgewinnung aufgrund des enormen technischen Aufwands und des Zeitfaktors (Urananreicherung) für Terrororganisationen unpraktikabel ist, bleibt nur der Diebstahl. Die sichere Verwahrung von spaltbaren Materialien ist daher entscheidend. Das ist keine einfache Aufgabe, denn inzwischen verfügen 46 Staaten über Inventare mit waffenfähigem Uran. Die Nuklearwaffenstaaten besitzen ca. 500 Tonnen abgetrenntes Plutonium und ca. 1.500 bis 2.000 Tonnen HEU.4

Problematisch ist auch der stetige Anstieg reaktorgrädigen Plutoniums im zivilen Bereich. Weltweit existieren zurzeit 441 Reaktoren in 32 Ländern mit 385 Gigawatt Leistung. In Ländern wie Argentinien, Finnland, Russland, Iran, Japan, China, Rumänien und Taiwan sind Neubauten geplant. Große Anreicherungsanlagen existieren in China, Russland, USA, Großbritannien, Japan, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland, große Kapazitäten zur Wiederaufarbeitung - und somit zur Plutoniumabtrennung - in Japan, Frankreich, Russland und Großbritannien. Präsident Putin kündigte vor wenigen Wochen den Bau von 30 neuen Kernkraftwerken an. Sollte es zu einer Renaissance der Kernenergie kommen, werden weltweit die vorhandenen Mengen an kernwaffenfähigem spaltbarem Material weiter ansteigen.

Immer noch erheblich sind die Mengen von spaltbarem Material in Russland, hier lagern mehrere Hundert Tonnen hochangereichertes Uran und Plutonium. Groß sind nach wie vor die Probleme

bei der Abrüstung überschüssiger russischer Nukleargefechtsköpfe,

in den immer noch vorhandenen riesigen Atommülllagern der großen Nuklearkomplexe Majak, Tomsk und Krasnoyarsk und

mit dem Atommüll der Nordmeerflotte.5

Hier ist oftmals nicht nur der Zustand der Sicherheitssysteme besorgniserregend, sondern auch die Moral der Wachangestellten, für die wegen schlechter Bezahlung die Versuchung groß sein könnte, durch Abzweigung von HEU nebenbei Geld zu verdienen.6 Im Rahmen des 1992 von den USA und Russland gestarteten Programms zur kooperativen Bedrohungsreduktion (CTR) konnte erst ein Bruchteil der besonders proliferationsgefährdeten Anlagen gesichert werden.

Gefahr geht auch von zivilen nuklearen Forschungseinrichtungen in Russland aus. Von den mehr als 50 Einrichtungen mussten 70 Prozent infolge von Mittelkürzungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schließen. Unklar ist, inwieweit der bisher in Kühlteichen gelagerte Nuklearbrennstoff geborgen und in sichere Lagerstätten abtransportiert wurde.7 Auch bei zivilen Forschungseinrichtungen mangelt es an Diebstahlsicherung. Bei einem Besuch des Kurchatow-Institutes in Moskau 1999 zeigten russische Experten einer Gruppe von US-amerikanischen Wissenschaftlern 100 Kilogramm hoch angereichertes Uran, das unbewacht in einem Nebengebäude des Institutes lagerte.8

Besonders beunruhigend ist zurzeit die Lage in Pakistan. Zwar sind die Nukleararsenale im Verhältnis zu Russland und den USA sehr klein und es wird angenommen, dass sie schwer bewacht werden. Dennoch besteht die Gefahr für einen möglichen Missbrauch durch Sympathisanten der Taliban und von Al-Qaida. Wie groß die Gefahr ist, zeigte das bekannt werden der nuklearen Schwarzmarktaktivitäten durch Pakistans Atomwissenschaftler Abdul Qadeer Khan oder der Gespräche des ehemaligen Vorsitzenden der pakistanischen Atomenergiebehörde, Sultan Bashiruddin Mahmood, mit Osama Bin Laden und dessen Stellvertreter Al Zawahiri.9

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) registrierte seit 1993 550 Fälle, in denen radioaktive Substanzen geschmuggelt wurden. Allerdings handelte es sich im Zeitraum von 1993-2005 nur um sechzehn Fälle, in denen hoch angereichertes Uran (HEU) oder Plutonium geschmuggelt wurden. Die bisher größten Mengen spaltbaren Materials wurden 1994 in St. Petersburg (2,972 Kilogramm Plutonium) und 1996 in Prag (2,73 Kilogramm HEU) beschlagnahmt.10 Da dies nur die entdeckten Fälle sind, muss von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgegangen werden. Experten vermuten, dass nur 5-10% aller verbotenen Nukleartransfers aufgedeckt werden. Neben einer ausreichenden Menge von Spaltmaterial müssten Terroristen über eine spezielle Sprengtechnik verfügen, um die für eine Kettenreaktion kritische Masse herzustellen. Wegen der komplizierten Zündtechnik einer Plutoniumbombe käme deshalb für Terroristen eher eine einfache Uranwaffe nach dem Kanonenrohrprinzip (Typ der Hiroshima-Bombe) in Betracht.

Wäre das Problem der Beschaffung von Spaltmaterial gelöst, müssten Terrorgruppen immer noch Spezialisten aus den Bereichen Nuklearphysik, Materialwissenschaft, konventioneller Sprengstoffkunde und Elektronik zur Seite stehen, damit die Zusammensetzung einer Bombe gelingen könnte. Dass dies keine einfache Aufgabe ist, zeigen die Designschwierigkeiten des Iraks und Südafrikas. Es wäre schwer gewesen, die ehedem von Südafrika entwickelten mehrere Meter langen und 1.000 Kilogramm schweren Bomben zu verbergen und unbemerkt zum Einsatzort zu transportieren. Staaten benötigen für den Einsatz von Nuklearwaffen Trägersysteme wie Atom-U-Boote, ballistische Raketen, mobile Abschussrampen oder Bomber. Für Terroristen bietet sich eine große Zahl einfacher Trägermittel an wie ein Lastwagen, ein Schiff im Hafen oder ein Flugzeug.

Der Bau einer radiologischen Bombe

Unter einer sogenannten schmutzigen Bombe versteht man eine relativ einfache Bombenkonstruktion mit konventionellem Sprengstoff, z. B. TNT (Trinitrotoluol) oder HMX (Ootogen), versetzt mit hochradioaktiven Substanzen. Bei einer Explosion verdampft das radioaktive Material und verteilt sich mit Staub- und Trümmerteilchen in der Umgebung. Je nach Größe und Inhaltsstoffen könnten ganze Stadtteile oder Landstriche radioaktiv verseucht werden und die Bevölkerung wäre, wenn sie nicht evakuiert würde, langfristig einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt.

Die Möglichkeit, dass Terroristen solche Bomben zum Einsatz bringen, wird als weit höher eingeschätzt als der Einsatz von Nuklearwaffen. Das benötigte radioaktive Material, z. B. Caesium-137, Strontium-90, Iridium-192, Americum-241, Kobalt-60 u.a., findet sich in Krankenhäusern, Arztpraxen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, in der Industrie, in Atommülllagern oder sogar auf Schrottplätzen. Zwar genügt es nicht, radioaktives Material um eine Dynamitstange zu wickeln, erforderlich sind auch hier spezielle Kenntnisse, um die Effektivität des Sprengsatzes zu steigern. Allerdings ist der Aufwand in keiner Weise mit dem beim Bau einer Nuklearwaffe vergleichbar.

Bei einem Anschlag könnte eine Bombe einen Strahlengau mit großen wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Schaden verursachen. Abhängig von der Stärke der Explosion, von Menge und Typ des benutzten radioaktiven Materials und den Wetterbedingungen zur Zeit der Explosion, hätte der Einsatz zwar keinen massenvernichtenden, aber auf jeden Fall einen starken psychologischen Effekt. Als tschetschenische Freischärler 1995 eine mit Cäsium gefüllte Bombe in einem Moskauer Park abstellten, brach Panik aus, bis sich herausstellte, dass die Schmutzbombe keinen Sprengstoff enthielt.

Im Juni 2002 berichtete die IAEO, dass fast in jedem Staat der Erde radioaktives Material zum Bau einer radiologischen Bombe vorhanden sei und in der Regel nicht ausreichend gut gegen Diebstahl bewacht werde. Dieser Bewertung lagen mehrere Ereignisse zugrunde, bei denen radioaktives Material entwendet worden war. Der spektakulärste Fall ereignete sich 1987 in Brasilien, als Diebe aus einer verlassenen Krebsklinik ein Strahlentherapiegerät mit Caesium-137 entwendeten und an einen Schrotthändler verkauften. Mehr als 250 Menschen kamen mit der Strahlenquelle in Kontakt, acht erkrankten an der Strahlenkrankheit und vier starben daran. Auch in den letzten Jahren sind einzelne Diebstähle von radioaktiven Materialien bekannt geworden. So wurde im Mai 2002 auf dem Flughafen von Chicago ein Al-Qaida Sympathisant festgenommen, der verdächtigt wurde, den Bau einer radiologischen Bombe geplant zu haben.11

Sabotageakte

Eine weitere Gefahr stellen Sabotageakte auf Ziele mit nuklearem Material dar. Davon betroffen sein könnten Kernkraftwerke, Abklingbecken, Zwischenlager, Wiederaufarbeitungsanlagen, Atommüll- und Brennstofflager oder Atomtransporte. Nach den spektakulären Angriffen vom 11. September 2001 wurden auch in Deutschland Überlegungen angestellt, ob deutsche Kernkraftwerke gegen einen vergleichbaren Angriff geschützt seien. Die bisherige Diskussion zeigt, dass die Schutzhülle (containment) modernerer deutscher Atomkraftwerke zwar gegen Flugzeugabstürze geschützt ist, nicht aber gegen gezielte Angriffe mit vollgetankten Großraumflugzeugen. Weder teure Nachrüstungen noch Schutzmaßnahmen wie das Vernebelungskonzept gegen Flugzeugangriffe12 oder der Bau von Schutztürmen rund um das Reaktorgebäude können Sicherheit garantieren.13 Ähnliches gilt für Zwischen- oder Atommülllager, die in der Regel gegen den Austritt von Strahlung, nicht aber gegen schwere Flugzeugabstürze geschützt sind. Hinzu kommt, dass in jedem Zwischenlager etwa das Zwanzigfache an Radioaktivität des Tschernobylreaktors enthalten ist. Castor-Behälter, die so ausgelegt sind, dass sie bis zu 30 Minuten einem Feuer von 800 Grad Celsius widerstehen können, würden beim Absturz eines vollgetankten Jumbo-Jets im Feuer von 240.000 Litern Kerosin schnell schmelzen. Die Auswirkung eines Angriffs würde von der Größe und Professionalität abhängen. Eine Vorstellung der Folgen, die ein Anschlag auf ein Kernkraftwerk oder ein Zwischenlager mit hochradioaktivem Atommüll haben könnte, hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl mit ihrer europaweiten Auswirkung gezeigt.

Fazit

Betrachten wir die möglichen Gefahren, die von Massenvernichtungswaffen in den Händen von Terroristen ausgehen, so müssen an erster Stelle die Chemiewaffen genannt werden. Die Herstellung oder der Erwerb von chemischen Waffen dürften am einfachsten durchzuführen sein. Ein Vergleich der Vor- und Nachteile lässt vermuten, dass biologische Waffen wegen ihrer schwer kalkulierbaren Wirkung nicht zur ersten Wahl von Terrorgruppen zählen. Die eigene Herstellung einer Nuklearwaffe, mit der bei weitem die größte Schadenswirkung zu erzielen wäre, ist am schwierigsten zu realisieren. Einen Schutz vor Anschlägen mit Massenvernichtungswaffen sowie die hundertprozentige Sicherheit der Zivilbevölkerung kann heute keine Regierung mehr garantieren. Hinzu kommt, dass die moderne Industriekultur zunehmend verwundbarer geworden ist. Was bleibt zu tun?

Zum einen müssen alle Möglichkeiten ergriffen werden, um den Zugriff auf Massenvernichtungswaffen und auf die dazu benötigten Komponenten zu verhindern. Das heißt, die bestehenden Abrüstungsverträge müssen gestärkt, umgesetzt, reformiert und gegebenenfalls angepasst werden. Export- und Importkontrollen müssen durchgesetzt und weitere Überlegungen angestellt werden, wie nukleare Einrichtungen gegen Zugriffe oder Anschläge von außen besser gesichert werden können. Der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz muss über Grenzen hinweg intensiviert und Notfällpläne müssen entwickelt werden, wie im Ernstfall den neuen Bedrohungen zu begegnen ist.

Zum anderen ist die Politik massiv gefordert, sich endlich stärker mit den Ursachen für die Entstehung des internationalen Terrorismus zu befassen. Der Einsatz von militärischer Gewalt zur Bekämpfung des Terrorismus verheißt keine tragfähige Lösung. Die Eskalation in Afghanistan ist das beste Beispiel. Denn, so der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan: „Wir dürfen Fragen wie Terrorismus, Bürgerkriege oder extreme Armut nicht isoliert betrachten. Die Verknüpftheit dieser Probleme hat tiefgreifende Implikationen. Umfassende Strategien sind gefragt.“

Anmerkungen

1) Vgl. Hoffman, Bruce: Terrorismus. Der unerklärte Krieg, Frankfurt/M., Fischer-Verlag, 1998.

2) Kelle, Alexander und Schaper, Annette: Bio- und Nuklearterrorismus - Eine kritische Analyse der Risiken nach dem 11. September 2001, HSFK-Report 10/2001, S.33.

3) Wie viel Plutonium man für die kritische Masse benötigt, hängt vom benutzten Plutonium-Isotop ab.

4) Neuneck, Götz: Nukleare Sicherheit und die Gefahr terroristischer Anschläge, in: W&F, Dossier Nr. 51, 1-2006, S.18.

5) Vgl. Kronfeld-Goharani, Ulrike: Ein Erbe des maritimen Wettrüstens: Der Atommüll der Nordmeerflotte, schiff-texte, nr. 53, Kiel, 1999.

6) Neuneck Götz, ebd. S, 17.

7) Vgl. Kronfeld-Goharani, Ulrike: Die Umweltschäden und Entsorgungsprobleme des russischen Nuklearkomplexes, schiff-texte, nr. 68, Kiel, 2002.

8) Neuneck, Götz: Terrorismus und Massenvernichtungswaffen: eine neue Symbiose?, in: Hans Frank / Kai Hirschmann (Hrsg.): Die weltweite Gefahr. Terrorismus als internationale Herausforderung, Berlin-Verlag, Berlin 2002, S.157.

9) Bunn, Matthew and Wier, Anthony: Securing the Bomb. An Agenda for Action, Harvard University, Commissioned by the Nuclear Threat Initiative, May 2004, S.31.

10) Nach Angaben der IAEO unter: http://www.iaea.org/NewsCenter/Features/RadSources/PDF/table1-2005.pdf.

11) Kelly, Henry C.; Levi, Michael, A.: Schmutzige Bomben als Terrorwaffen, in: Spektrum der Wissenschaft, März 2003, S.26.

12) Das Konzept sieht vor, durch Zündung von speziellen Nebelgranaten einem sich nähernden verdächtigen Flugzeug die Sicht auf das Kernkraftwerk zu nehmen.

13) Vgl. Hirsch, Helmut, Becker Oda, Neumann, Wolfgang: Terrorangriffe auf deutsche Atomkraftwerke. Bewertung der Gegenmaßnahmen, Bericht für Greenpeace e.V., Hannover, 2004.

Dr. Ulrike Kronfeld-Goharani ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Friedensforschung am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Kiel.

in Wissenschaft & Frieden 2008-1: Rüstungsdynamik und Renuklearisierung

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