in Wissenschaft & Frieden 1997-1: Neben-einander – Gegen-einander – Mit-einander

zurück vor

Die Ausgrenzung von Minderheiten

Psychologische Erklärungen

von Ulrich Wagner

Minderheiten, also zahlenmäßig kleine oder machtlose Gruppen, haben häufig mit Ablehnung, negativer Stereotypisierung, Diskriminierung bis hin zu tätlichen Angriffen zu kämpfen. Die Psychologie allein kann die Entstehung solcher Ausgrenzungen nicht erklären. Dazu ist die Analyse gesellschaftlicher Prozesse notwendig. Die Beachtung psychischer Prozesse ist aber unabdingbar, um den Umgang mit Minderheiten verstehen zu können. Der folgende Beitrag erläutert zunächst einige wichtige psychische Prozesse zum Verständnis von Ausgrenzung, nämlich das Phänomen der Wahrnehmungsakzentuierung, den Prozeß der Differenzierung zwischen Gruppen und die in diesem Zusammenhang besonders bedeutsame Rolle von Konflikten (vgl. auch Wagner, 1985; Wagner & Zick, 1990). Daran sollen der Wert, aber auch die Grenzen psychologischer Modelle deutlich werden. Schließlich werden, darauf aufbauend, einige sozialwissenschaftliche Technologien zur Verbesserung konflikthafter Begegnungen mit Minderheiten angesprochen.

Die menschliche Informationsverarbeitung scheint so angelegt zu sein, daß sie große Unterschiede in der wahrgenommenen Welt überbetont und kleinere eher vernachlässigt. Diese Akzentuierung läßt sich am besten am Beispiel einer typischen Versuchsanordnung verdeutlichen (vgl. Tajfel & Wilkes, 1964).

Jeder Versuchsperson werden nacheinander verschiedene Linien von unterschiedlicher Länge präsentiert. In der hier relevanten Klassifikationsbedingung werden die kürzeren Linien immer zusammen mit dem Buchstaben A, die längeren immer in Kombination mit dem Buchstaben B dargeboten. Die Aufgabe der Versuchspersonen besteht darin, die Länge der Linien einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigen, daß die Etikettierung mit den Buchstaben A und B die Versuchspersonen veranlaßt,

Der allgemeine Satz lautet: Unterschiede zwischen klassifizierten Stimulusserien werden überschätzt, Unterschiede innerhalb klassifizierter Stimulusserien nivelliert. Der beschriebene Mechanismus hat offensichtlich die Funktion, die Umwelt zu vereinfachen. Seine Bedeutung für die hier interessierende Fragestellung liegt ebenfalls auf der Hand, wenn man sich vorstellt, als »Stimulusmaterial« würden statt Linien Menschen verwendet (vgl. z.B. Lilli & Lehner, 1971): Unterschiede zwischen Menschen werden als größer wahrgenommen, wenn diese Menschen nach einem beliebigen Kriterium in unterschiedliche Kategorien eingeordnet werden können, wenn sie beispielsweise wissen, daß sie unterschiedlichen Fußballvereinen anhängen, daß sie der einen oder anderen Nation angehören, unterschiedliche Hautfarbe haben oder unterschiedliches Geschlecht usw. Die Unterschiede werden geringer, wenn Menschen feststellen, daß sie unter irgendeinem Gesichtspunkt derselben Kategorie zugehören: Die Fans von Bayern München und Borussia Dortmund können wunderbar gemeinsam Siege der deutschen Fußball-Nationalmannschaft feiern (vgl. auch Turner, Hogg, Oakes, Reicher & Wetherell, 1987; Wagner, 1991).

Differenzierung zwischen Gruppen

Die Akzentuierungstheorie beschreibt, warum Menschen, wenn sie feststellen, daß sie unterschiedlichen Kategorien zuzurechnen sind, Unterschiede zwischen diesen Kategorien besonders hervorheben (vgl. auch Doise, 1978). Die Erfahrung lehrt jedoch: Wenn Menschen unterschiedlichen Gruppen zugehören, dann hat das häufig nicht nur zur Folge, daß die Unterschiede zwischen diesen Gruppen betont werden, sondern auch, daß die Gruppenmitglieder die Mitglieder der jeweils anderen Gruppe abwerten, diskriminieren und mit physischer Gewalt attackieren. Die Gewalttaten gegen ethnische Minderheiten in der Bundesrepublik machen das auf erschreckende Weise deutlich. Eine solche Abwertung von Mitgliedern von Fremdgruppen kann die Akzentuierungstheorie nicht erklären.

Zu Anfang der siebziger Jahre wurde in Bristol, England, eine zur Erklärung dieses Problems wichtige Serie von Experimenten durchgeführt, die sogenannten Minimal-Group-Untersuchungen (Tajfel, Billig, Bundy & Flament, 1971). Die Versuchspersonen wurden nach Zufall, z.B. indem sie Lose aus einer Trommel ziehen konnten (Billig & Tajfel, 1973), in zwei Gruppen eingeteilt. Im zweiten Teil der Untersuchung wurden sie dann unter einem Vorwand aufgefordert, an zwei andere Versuchspersonen nach vorgegebenen Verteilungsmatrizen (vergl. Abbildung 2) Geldbeträge zu verteilen. Wer diese beiden anderen Personen waren, wurde nicht gesagt. Mitgeteilt wurde lediglich, daß die eine dieser Personen derselben Gruppe angehörte wie die jeweilige Versuchsperson und die andere der alternativen Gruppe. Außerdem wurde ausgeschlossen, daß man sich selbst Geldgewinne zuteilen konnte.

Die Ergebnisse zeigen durchgängig, daß unter den geschilderten Bedingungen das Mitglieder der eigenen »Gruppe« systematisch gegenüber dem Mitglied der anderen Gruppe bevorzugt wird. Vor die Alternative gestellt, entweder dem Mitglied der eigenen Gruppe einen maximalen Gewinn und gleichzeitig dem Mitglied der fremden Gruppe einen nur unwesentlich kleiner Gewinn zuzuweisen oder den Gewinn für das Mitglied der eigenen Gruppe zu reduzieren und gleichzeitig dem Mitglied der fremden Gruppe einen deutlich niedrigeren Gewinn zukommen zu lassen, wird in der Regel die zweite Alternative bevorzugt. Die Befunde der Minimal-Group-Untersuchungen konnten in verschiedenen westeuropäischen und nordamerikanischen Ländern mit unterschiedlichen Versuchspersonen repliziert werden, vergleichbare Ergebnisse zeigen sich außerdem, wenn man statt einer Geldverteilungsaufgabe gegenseitige Beurteilungen von Gruppenmitgliedern erhebt (Wagner, 1994).

Die Befunde der Minimal-Group Untersuchungen machen deutlich:

Erklärt werden die Ergebnisse der Minimal-Group-Untersuchungen mit der Theorie der sozialen Identität (Tajfel & Turner, 1979). Die psychologischen Grundannahmen dieser Theorie lassen sich zu drei Sätzen zusammenfassen (Wagner & Zick, 1990).

Gruppenzugehörigkeiten haben nach dieser Theorie also eine identitätsstiftende Funktion. Um eine positive Identität aus ihrer Gruppenzugehörigkeit ableiten zu können, sind die Gruppenmitglieder bemüht, die eigene Gruppe positiv von wichtigen fremden Gruppen abzugrenzen. Zwei Voraussetzungen für diesen Prozeß müssen gegeben sein: Zum einen müssen die Gruppenmitglieder sich mit ihrer Gruppe identifizieren. Erst wenn einer Person ihre nationale Gruppenzugehörigkeit relevant ist, wird sie auf Mitglieder fremder nationaler Gruppen mit Intergruppendiskriminierung reagieren. Zum zweiten muß eine Gruppe in einem Interaktionskontext für die Gruppenmitglieder relevant, salient sein: In einer Diskussion um ethnische Konflikte werden ethnische Gruppenmitgliedschaften salient und weniger die Zugehörigkeit zu einer spezifischen Fußball-Fan-Gruppe.

Die bislang beschriebenen Mechanismen machen deutlich: Die Psychologie kann erklären, warum Gruppenmitglieder feindseliges Intergruppenverhalten zeigen. Sie kann aber nicht verständlich machen, warum es gerade nationale, ethnische, fußballrelevante, das Geschlecht oder beliebige andere Kriterien sind, die zur Gruppeneinteilung herangezogen werden. Die Definition von Gruppen und Gruppengrenzen und die inhaltliche Ausgestaltung der gegenseitigen Gruppenstereotype ist ein gesellschaftlicher Prozeß. Die Antwort auf die Frage, wer eine Minderheit bildet, ist in politischen und sozialen Abläufen zu suchen. Die Entwicklung der sogenannten Asylproblematik macht dies deutlich. Das Thema Asyl und damit die Outgroup der Asylsuchenden wurde durch eine zunehmend schärfere politische Debatte seit Beginn der achtziger Jahre geschaffen, bekam gesellschaftliche Relevanz. Nicht nur die Asylsuchenden wurde so als wichtige Minderheit konstruiert, gleichzeitig wurden in der politischen Debatte auch die Stereotypen über diese neue Fremdgruppe mitgeliefert, nämlich daß sie „uns“ die Arbeitsplätze, Wohnungen, Frauen und Kindergartenplätze wegnehmen würden. Solche Stereotypen werden deshalb leicht akzeptiert, weil sie das Bedürfnis zur positiven Absetzung der eigenen Gruppe, hier der Deutschen, gegen eine fremde Gruppe, die Asylsuchenden, so hervorragend bedienen. Das Zusammenspiel der beschriebenen politischen und psychischen Einflüsse macht schließlich die Serie gewalttätiger Ausschreitungen zunächst gegen Asylsuchende, später auch gegen Arbeitsmigranten, erklärbar.

Die Bedeutung von Intergruppenkonflikten

Die in den Minimal-Group-Untersuchungen beobachtbare Neigung zur Abwertung von Mitgliedern fremder Gruppen tritt unter bestimmten Bedingungen verstärkt auf. Ein besonders wichtiger Umstand ist das Vorliegen von Konflikten zwischen Gruppen. Auch dieses Phänomen läßt sich anhand einer berühmten Versuchsserie verdeutlichen, die Muzafer Sherif und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits in den vierziger und fünfziger Jahren in den USA durchgeführt haben (vgl. z.B. Sherif & Sherif, 1969). Sherif hat mehrfach „normale protestantische Mittelschichtsjungen von durchschnittlicher Intelligenz“ zu Zeltlagern auf dem Lande eingeladen. Die etwa 11jährigen Jungen kannten sich in der Regel vorher nicht. Die Jungen wurden bei ihrer Ankunft im Zeltlager zunächst in zwei Gruppen aufgeteilt und ihrer Gruppenzugehörigkeit entsprechend getrennt untergebracht. Für etwa eine Woche ging jede der beiden Gruppen ihren Aktivitäten nach. Es gab zwar schwache Hinweise auf gegenseitige Abgrenzungen zwischen den beiden Gruppen, die nach den Minimal-Group-Untersuchungen zu erwarten sind, aber keine ausgeprägten Feindschaften. Das änderte sich drastisch im zweiten Teil der Untersuchungen: In dieser Phase wurden die Gruppen nämlich zu arrangierten Wettkämpfen gegeneinander aufgefordert. Dazu gehörten alle Formen von Mannschaftssportarten, die nur einen Gewinner zulassen.

Den Mitgliedern der Gruppe, die die mehrtägigen Wettkämpfe erfolgreich abschloß, wurden materielle Gewinne versprochen.

Die Wettkampfsituation hatte eine dramatische Verschlechterung des Klimas zwischen den Gruppen, bis hin zur physischen Auseinandersetzung, zur Folge, gleichzeitig stieg die Solidarität innerhalb der Gruppen. An diesen Untersuchungsergebnisse wird deutlich, wie Auseinandersetzungen um beschränkte materielle Ressourcen zu Intergruppenkonflikten führen können: Wenn die Deutschen annehmen, Einwanderer konkurrierten mit ihnen um die wenigen freien Arbeitsplätze, sollte das zur Ausländerfeindlichkeit beitragen. Wichtig ist dabei, daß die Gruppenmitglieder nur glauben müssen, sie stünden mit den Mitgliedern der fremden Gruppe in einem Konflikt um materielle Güter. Der beschriebene Mechanismus ist somit politisch einsetzbar: Diejenigen, die die öffentliche Meinung kontrollieren, können über die Suggestion von materiellen Konflikten zwischen Gruppen fremde Gruppen und deren gesellschaftlichen Ausschluß kreieren, vielleicht, um auf diese Weise von anderen gesellschaftlichen Problemfeldern abzulenken.

Abbau von Vorurteilen

Sherif hat in einigen seiner Untersuchungen auch nach Möglichkeiten gesucht, Feindseligkeiten zwischen Gruppen abzubauen. Die erfolgreichste Strategie war, die Gruppen mit einem Problem zu konfrontieren, dessen Lösung beide Gruppen anstrebten und das beide Gruppen nur gemeinsam lösen können. Beispielsweise wurde der LKW, der für die Versorgung des Ferienlagers eingesetzt wurde, so präpariert, daß er nicht ansprang. Die Mitglieder einer der beiden Gruppen waren zu schwach, den LKW anzuziehen, nur durch gemeinsamen Einsatz beider Gruppen war das gemeinsame Ziel erreichbar. Die Verfolgung gemeinsamer übergeordneter Ziele kann auch darin bestehen, einen gemeinsamen äußeren Feind abzuwehren. In der Geschichte gibt es unzählige Beispiele dafür, daß die gemeinsame Auseinandersetzung mit einem äußeren Feind zur Reduktion von Konflikten zwischen vormals verfeindeten Gruppen beiträgt – zumindest für die Zeit der äußeren Bedrohung.

Aus psychologischer Sicht bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten, um individuelle Ressentiments gegen Minderheiten abzubauen, in der Terminologie der Sozialpsychologie, um gegen individuelle Vorurteile gegen Mitglieder fremder Gruppen anzugehen. Die Maßnahmen sollen Ignoranz, Angst und Ablehnung zwischen den Gruppen reduzieren. Je nach theoretischer und politischer Position soll damit eines von zwei Zielen erreicht werden: Entweder die Auflösung von Gruppengrenzen und die Umgestaltung von intergruppalen zu interpersonalen Begegnungen, d. h. Ausländer und Deutsche sollten als Individuen und nicht länger als Repräsentanten ihrer jeweiligen Gruppen interagieren. Verschiedene Autoren haben darauf hingewiesen, daß solche Individualisierungen von Intergruppenbeziehungen zwar die konkrete Interaktion zwischen je zwei Individuen verbessern können, nicht jedoch die ablehnenden Haltungen zur jeweils anderen Gruppe insgesamt (Hewstone & Brown, 1986). Außerdem stoßen solche Strategien häufig auf den Widerstand von Minderheiten, z.B. von Migranten, die ihre Herkunft nicht verleugnen wollen. Oder das Handlungsziel kann darin bestehen, den Gruppenmitgliedern Möglichkeiten aufzuzeigen, mit den Mitgliedern der jeweils anderen Gruppe umzugehen, ohne daß die Interaktionspartner dazu ihre Herkunft, d.h. ihre Gruppenmitgliedschaft, völlig in den Hintergrund stellen müssen. Dies entspricht der Idee einer multikulturellen Gesellschaft (van Dick et al., im Druck).

Die Verfahren lassen sich weiterhin danach gruppieren, ob sie primär auf Interaktionen oder Informationen aufbauen. Interaktionen zwischen Mitgliedern verschiedener Gruppen wirken besonders dann konfliktreduzierend, wenn sie unmittelbare persönliche Begegnungen realisieren, die Gruppenmitglieder zumindest in der Interaktionssituation statusgleich sind und wenn sie gemeinsam ein oder mehrere übergeordnete Ziele verfolgen (vgl. Sherif & Sherif, 1969). Kooperative Intergruppeninteraktionen zum Abbau von gegenseitigen Vorurteilen lassen sich beispielsweise in Form kooperativen Unterrichts einsetzen. Dazu werden Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Gruppen zu gemischten Kleingruppen zusammengebracht. Die Einzelmitglieder einer solchen Kleingruppe verfügen über unterschiedliche Informationen, beispielsweise Versatzstücke einer Biographie; das Unterrichtsziel kann in der Kleingruppe nur erreicht werden, wenn alle Mitglieder dieser Kleingruppe ihren spezifischen Beitrag leisten. Solche Programme sind in den USA und in Israel sehr erfolgreich eingesetzt worden, auch wir konnten in dritten und vierten Klassen in NRW die Wirksamkeit solcher Maßnahmen mit ethnisch gemischten Gruppen nachweisen (vgl. Wagner & Avci, 1993).

Im Zusammenhang mit den Arbeiten von Sherif wurde deutlich, daß die Auseinandersetzung um begrenzte Ressourcen, die Feindseligkeiten zwischen Gruppen häufig zugrunde liegt, oft nur auf Hörensagen, vor allem aber auf mediale Vermittlung zurückgeht. Auch diejenigen, die voller Überzeugung behaupten, die Türken nähmen „uns“ die Arbeitsplätze weg, haben den konkreten Konfliktfall kaum persönlich erlebt. Solche Fehlinformationen sind durch Informationen auch wieder richtigzustellen. Zwei Strategien lassen sich hierbei unterschieden: Die Betonung von Gemeinsamkeiten zwischen „uns“ und den Fremden dort, wo solche Gemeinsamkeiten existieren. Dies ist oft genug der Fall: Die vermeintliche Frauenfeindlichkeit des Islam läßt sich auch in christlichen Religionen finden. Zuweil sind Unterschiede zwischen Gruppen aber real existent, ihre Nichtbeachtung ist weitgehend unmöglich. In solchen Fällen gilt es, die historischen Ursachen der Unterschiede aufzudecken und das Verhalten der Anderen damit verständlich und weniger bedrohlich zu machen.

Literatur

Billig, M. & Tajfel,H. (1973). Social categorization and similarity in intergroup behaviour. European Journal of Social Psychology, 3, S. 27-52.

Doise, W. (1978). Groups and individuals. Cambridge: Cambridge University Press.

Dick van, R., Wagner, U., Adams, C., Petzel, T. (in Druck). Einstellungen zur Akkulturation: Erste Evaluation eines Fragebogens an sechs deutschen Stichproben. Gruppendynamik.

Hewstone, M. & Brown,R. (1986). Contact is not enough: An intergroup perspective on the „contact hypothesis“. In M. Hewstone & R. Brown (Hg.), Contact and conflict in intergroup encounters, S. 1-44. Oxford: Blackwell.

Lilli, W. & Lehner, F. (1971). Stereotype Wahrnehmung: Eine Weiterentwicklung der Theorie Tajfels. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 2, S. 285-294.

Sherif, M. & Sherif, C. W. (1969). Social psychology. New York: Harper & Row.

Tajfel, H., Billig, M. G., Bundy, R. P. & Flament, C. (1971). Social categorization and intergroup behavior. European Journal of Social Psychology, 1, S. 149-178.

Tajfel, H. & Turner, J. C. (1979). An integrative theory of intergroup conflict. In W. G. Austin & S. Worchel (Hg.), The social psychology of intergroup relations, S. 33-47. Monterey, Cal.: Brooks/Cole.

Tajfel, H. & Wilkes, A. L. (1964). Salience of attributes and commitment to extreme judgements in the perception of people. British Journal of Social and Clinical Psychology, 3, S. 40-49.

Turner, J. C., Hogg, M. A., Oakes, P. J., Reicher, S. D. & Wetherell, M. S. (1987). Rediscovering the social group. Oxford: Blackwell.

Wagner, U. (1985). Sozialpsychologie der Intergruppenbeziehungen – Überblick über einen Forschungsbereich. Gruppendynamik, 16, S. 5-17.

Wagner, U. (1991). Zugehörigkeit zu Gruppen und Gruppenprozessen als Einflußgrößen für Attraktion und Zuneigung. In M. Amelang, H. J. Ahrens & H. W. Bierhoff (Hg.), Attraktion und Liebe, Brennpunkte der Persönlichkeitsforschung, Bd. 3, S. 105-123. Göttingen: Hogrefe.

Wagner, U. (1994). Sozialpsychologie der Intergruppenbeziehungen. Göttingen: Hogrefe.

Wagner, U. & Avci, M. (1993). Möglichkeiten der Reduktion von ethnischen Vorurteilen und ausländerfeindlichem Verhalten. In A. Thomas (Hg.), Psychologie und multikulturelle Gesellschaft.

Wagner, U. & Zick, A. (1990). Psychologie der Intergruppenbeziehungen: Der „Social Identiy Approach“. Gruppendynamik, 21, S. 319-330.

Dr. Ulrich Wagner ist Professor für Sozialpsychologie an der Phillips-Universität Marburg

in Wissenschaft & Frieden 1997-1: Neben-einander – Gegen-einander – Mit-einander

zurück vor

weitere Informationen dieses Fenster ausblenden