in Wissenschaft & Frieden 1996-3: Leben und Überleben

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Umweltbewußtsein und verantwortliches Handeln

von Urs Fuhrer

Glaubt man dem 1995 veröffentlichten Klimabericht des Intergovernmental Panel on Climatic Change (IPCC), so wird sich, wenn alles so weitergeht wie bisher, die mittlere Temperatur der Erdoberfläche bis ins Jahr 2100 um 2 Grad erhöhen. Der Meeresspiegel wird um 50 Zentimeter steigen und die Gefahr von extremen Wetterlagen, Überschwemmungen, Dürreperioden und Hungersnöten wird weiter zunehmen. Angesichts dieser Bedrohungslage fehlt es nicht an Bereitschaftserklärungen, etwas für die bedrohte Umwelt zu tun. Dennoch verhält man sich aber weiterhin so, als wäre mit der Erdatmosphäre alles in bester Ordnung. Es ist dieser Zusammenhang, für den sich das Schlagwort von der »Kluft« zwischen Umweltbewußtsein und ökologischem Handeln eingebürgert hat. Was überbrückt diese »Kluft«?

Globale Umweltproblematik psychologisch betrachtet

In der Umweltdiskussion haben sich die Sozialwissenschaften eher weniger Gehör verschafft als Natur- und Technikwissenschaften, obschon Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation bei den Handlungen von Menschen ansetzen, sei es als Produzenten oder Konsumenten, als Autofahrer oder Nutzer von Heizenergie und anderen begrenzten Ressourcen. Trotzdem treten sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze zunehmend in den Blick umweltwissenschaftlicher Forschung (Diekmann & Franzen, 1995; Fuhrer, 1995; Kruse, 1995; Gardner & Stern, 1996). Seit den siebziger Jahren beschäftigen sich auch Sozial- und Umweltpsychologen mit der Frage, warum die Bereitschaft, etwas für die bedrohte Umwelt zu tun, nicht positiv mit umweltschonendem Verhalten zusammenhängt (Stern, 1992), obschon im allgemeinen das Umweltbewußtsein in der Bevölkerung weltweit erstaunlich hoch ist (Dunlap, Gallup & Gallup, 1993).

Für das im Alltagsjargon als »Kluft« zwischen Umweltbewußtsein und Verhalten bezeichnete Phänomen nehmen Psychologen im allgemeinen vier Bedingungen an: (1) Zunächst sind Umweltprobleme, speziell jene von globaler Natur, meist nicht direkt erfahrbar. So ist das »Ozonloch« individuell nicht erfahrbar. Ebensowenig besitzt der Mensch spezifische Sinnesorgane, um unmerkliche Umweltveränderungen wie die Erwärmung der Erdatmosphäre oder das Waldsterben direkt zu erfahren. (2) Demnach ist es verständlich, daß sich Menschen durch Probleme, die für sie nicht »wirklich« existieren, weder bedroht (3) noch verantwortlich fühlen, etwas dagegen zu tun. (4) Aber selbst wer die Absicht hat, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen, und den Entschluß faßt, umweltschonend zu handeln, bei dem kann die Realisierung dieser Absicht »blockiert« werden, weil deren Stärke nicht gesteigert und gegen konkurrierende Handlungsabsichten abgeschirmt zu werden vermag (Heckhausen, 1989).

Über Kommunikation zum Umweltbewußtsein

Damit der einzelne vom Sommersmog oder vom Nitrat im Trinkwasser erfährt, müssen ihm diese Probleme mitgeteilt werden. Die Wahrnehmung von Umweltproblemen geschieht also in aller Regel über soziale Vermittlung aus »zweiter Hand«, womit deren Erfahrbarkeit davon abhängt, ob andere, seien es Experten, Journalisten oder gute Freunde, diese »Probleme« genauso sehen. Folglich wird sich ein individuelles Umweltbewußtsein im sozialen Diskurs, basierend auf den jeweils geltenden kollektiven Vorstellungen sozialer Gruppen, herausbilden (Johnson & Covello, 1987). Derartige Vorstellungen (Wissen, Werte und Intentionen umfassend), wie sie von den Mitgliedern einer Gruppe sozial geteilt werden, bezeichnet Moscovici (1984) als soziale Repräsentationen (SR). Für eine Person erfüllen solche Repräsentationen die Funktion, kollektive Beurteilungs- und Handlungsmuster anzubieten, wodurch sie gruppenkonformes Verhalten ermöglichen. Dabei werden soziale Repräsentationen vom einzelnen im Zuge ihrer Integration in die eigenen Vorstellungen verändert, weshalb Personen ihre »individuellen sozialen Repräsentationen« (ISR) herausbilden (von Cranach, 1991). Begreift man diese wiederum als einstellungsähnliches Konstrukt (Ajzen, 1988), liegt es nahe, Umweltbewußtsein als individuelle soziale Repräsentation zu verstehen (Fuhrer, 1995). Dabei geschieht sowohl die Bildung sozialer Repräsentationen als auch deren Übernahme ins Umweltbewußtsein durch Kommunikation, wobei die Transformation sozial definierter Realität über medienvermittelte und/oder interpersonale (face-to-face) Kommunikation erfolgt (Maletzke, 1978).

In systematischen Befragungen, die wir in den Jahren 1993-1995 – vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Einführung einer staatlichen CO2-Steuer – an über 1000 Schweizer Autofahrern durchgeführt haben, die entweder einer autofreundlichen Gruppierung oder einem Verband zur Förderung des öffentlichen Verkehrs angehörten, konnte gezeigt werden, daß der Einfluß sozialer Gruppen auf das individuelle Umweltbewußtsein tatsächlich über die sozialen Repräsentationen der jeweiligenBezugsgruppe erfolgt (Fuhrer, Kaiser, Seiler & Maggi, 1995). Dabei fällt dieser positive Zusammenhang zwischen sozialer Repräsentation und Umweltbewußtsein deutlich höher aus, wenn sich das Umweltbewußtsein der befragten Autofahrer in der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht mit Mitgliedern ihrer jeweiligen sozialen Bezugsgruppe herausbildet, als wenn die soziale Repräsentation über Medien vermittelt wird. Der relativ hohe Zusammenhang bei der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ist vermutlich dadurch bedingt, daß soziale Kontrolle, Sanktionserwartungen und Identifikation als konformitätsfördernde Faktoren stärker wirken als bei medienvermittelter Kommunikation.

Ökologisches Handeln als prosoziales Handeln

Wenn die zentrale Funktion der Moral darin besteht, Menschen dazu zu bringen, sich selbst zum Vorteil anderer Beschränkungen aufzuerlegen, dann liegt es nahe, umweltschonendes Handeln als prosoziales Handeln zu verstehen. Die Bedeutsamkeit persönlicher Verantwortlichkeit als Prädiktor für dieses Handeln legt nahe, umweltschonendes Handeln als verantwortliches Umwelthandeln zu begreifen. In der einschlägigen Forschung existieren auch bereits einige Studien (Stern, Dietz & Kalof, 1993), die bei der Berücksichtigung einer umweltmoralischen Komponente auf das Norm-Aktivierungs-Modell von Schwartz und Howard (1981) zurückgreifen. Dieses Modell sieht fünf Verarbeitungskomponenten vor: die Aktivierung bereichsspezifischer, problemrelevanter Kognitionen und Emotionen; die Generierung einer bereichsspezifischen moralischen Verpflichtung, die ihrerseits eine Funktion der ökonomischen, moralischen und sozialen Kosten ist; gefolgt von einer Bewertung der Verhaltenskonsequenzen; sodann die Möglichkeit zur Redefinition (durch Leugnung, Rechtfertigung) der Problemlage und der moralischen Verpflichtung und schließlich das manifeste (prosoziale) Handeln.

Bei der empirischen Überprüfung des Modells im Umweltbereich wurde hauptsächlich den drei Modellvariablen »Bewußtsein der Folgen«, »Zuschreibung von Verantwortung« und »Verantwortungsleugnung« Forschungsaktivität gewidmet. Einschlägige Befunde zeigen, daß die Beziehung zwischen persönlichen Normen und prosozialem Handeln zunimmt, je ausgeprägter das »Bewußtsein der Folgen« und die »Zuschreibung von Verantwortung« sind. Beide Variablen müssen zudem ausgeprägt vorhanden sein, damit die persönliche moralische Norm in verantwortliches Umwelthandeln umgesetzt wird (Heberlein, 1972). Van Liere und Dunlap (1978) schlagen – in Erweiterung des Norm-Aktivierungs-Modells – als zusätzliche Einflußvariable auf verantwortliches Umwelthandeln das Bewußtsein um die Folgen umweltschädigenden Verhaltens für andere Personen vor.

Später richten Tyler, Orwin und Schurer (1982) ihr Augenmerk auf die Rechtfertigungen im Norm-Aktivierungs-Modell. Im Falle antizipierter hoher persönlicher Kosten (z. B. Verzicht auf den Gebrauch von Geräten mit hohem Energieverbrauch) zeigte sich erwartungsgemäß eine ausgeprägte Tendenz, individuell aktivierte moralische Normen (z. B. bezüglich ökologischer Schäden durch hohen Energieverbrauch) zu leugnen. Es kommt zur Neueinschätzung der moralischen Normen, was sich in einer Verminderung der Bereitschaft zum verantwortlichen Umwelthandeln auswirkt. Schließlich finden Black, Stern und Elworth (1985) einen vom Norm-Aktivierungs-Modell abweichenden Befund, der darin besteht, daß die Umsetzung der individuellen moralischen Norm in verantwortliches Umwelthandeln besonders stark beeinflußt wird durch das Ausmaß an persönlichen Vorteilen, die man durch umweltschonendes Handeln gewinnt (eine Variante des St. Florians Prinzips).

Prozeßmodell verantwortlichen Umwelthandelns

Unser Modell verantwortlichen Umwelthandelns ruht auf einer modifizierten und um den Aspekt der sozialen Repräsentationen elaborierten Variante des Norm-Aktivierungs-Modells. Dabei wird das Umweltbewußtsein bekanntlich als individuelle soziale Repräsentation verstanden. Diese entsteht durch die Integration einer sozialen Repräsentation ins individuelle Umweltbewußtsein. Damit macht unser Modell deutlich, daß das Umweltbewußtsein die »verhaltensfernste« Instanz ist, was den empirisch häufig beobachteten, geringen Zusammenhang zum manifesten Umweltverhalten verständlich macht (Fuhrer, 1995). Auf der Basis des Umweltbewußtseins finden dann weitere Informationsverarbeitungen statt.

In der Aktivierungsphase, die im Sinne des Emotionsmodells von Lazarus und Launier (1978) verstanden wird, werden jene Kognitionen des Umweltbewußtseins stimuliert, die für die Bedrohungsanalyse leitend sind. Dabei ist die Bedrohungserfahrung eine Funktion der Diskrepanz zwischen Umweltproblem-Wissen und dem Wissen um Bewältigungsmöglichkeiten sowie den persönlichen Fähigkeiten, entsprechend zu handeln. Sofern sich ein Individuum bedroht fühlt, setzt die Generierung einer bereichsspezifischen moralischen Verpflichtung ein. Die Festlegung dieser persönlichen Verantwortlichkeit ist ihrerseits abhängig von ökonomischen, moralischen und sozialen Implikationen. Bedrohungs- und Verantwortungserleben resultieren in entsprechenden Handlungsabsichten. Ist es im einen Fall die Angst vor physischen oder materiellen Kosten (physisch-materielle Implikation), so kann es in anderen Fällen Angst vor Schuldgefühlen (moralische Implikation) oder sozialen Sanktionen durch die Gruppe sein (soziale Implikation), die für das Individuum mit der entsprechenden Verhaltensabsicht einhergehen. Widersprüchliche Absichten und uneindeutige Erwartungen hinsichtlich der Handlungskonsequenzen können den Handlungsentschluß behindern. Dies führt zur Rekalibrierung von Bedrohungsanalyse und/oder Verantwortungsfestlegung, weil die Auslöseschwelle des mentalen Coping höher liegt als diejenige zum Handlungsentschluß. Eine Rekalibrierung könnte z. B. darin bestehen, die Möglichkeiten zur Benützung öffentlicher Verkehrsmittel abzuleugnen mit der Begründung, daß diese zu teuer sind. Je weniger zentral zudem die Entscheidungsparameter für die Selbstbewertung einer Person sind, desto eher sind sie der Rekalibrierung unterworfen (Schwartz & Howard, 1981). Ist einer Person z. B. die soziale Anerkennung als Mitglied einer Umweltgruppe nicht besonders wichtig, wird sie die Absicht, z. B. auf das Auto zu verzichten, eher rekalibrieren, als wenn die soziale Anerkennung durch die Umweltgruppe für sie bedeutsam ist. Bedrohungsanalyse und Verantwortungsfestlegung können mehrmals „durchlaufen“ werden, bis es zum Handlungsentschluß und daraufhin zum manifesten verantwortlichen Umwelthandeln kommt. Daß dem nicht immer so ist, belegt die motivationspsychologische Forschung zur „Rubikon-Problematik“ (Heckhausen, 1989).

Der schwierige Weg zum verant- wortlichen Umwelthandeln

Im Rahmen unserer Befragungsstudien zeigen einige Befunde, daß der Intentionsanteil des Umweltbewußtseins einen starken Einfluß auf Bedrohungsanalyse und Verantwortungsfestlegung hat (Fuhrer, Wölfing & Kaiser, im Druck). Weder hohes Umweltproblem-Wissen noch ausgeprägte ökologische Werthaltungen beeinflussen ebenso stark die bedrohungs- und die verantwortungsadäquate Handlungsabsicht. Weiter werden Rekalibrierungen sowohl durch die bedrohungs- als auch durch die verantwortungsadäquate Handlungsabsicht negativ beeinflußt. D.h. je stärker die Ausprägung bedrohungs- und verantwortungsadäquater Handlungsabsicht ist, desto weniger intensiv wird rekalibriert, wobei die Zusammenhänge zur bedrohungsadäquaten Handlungsabsicht größer sind als zur verantwortungsadäquaten Handlungsabsicht. Überdies beschränken sich die intensivsten Rekalibrierungen auf die Verleugnung der Angemessenheit umweltschonender Verhaltensmaßnahmen und umweltmoralischer Verantwortlichkeit. Wir vermuten, daß zuerst jene Komponenten rekalibriert werden, aus deren Verleugnung dem Individuum die geringsten Kosten (z. B. in Form von Gewissensbissen) für die eigene Selbstbewertung erwachsen. Im übrigen vermuten wir, daß die Verantwortung erst dann einen noch größeren Einfluß gewinnt, wenn die negativen Konsequenzen umweltschädigenden Verhaltens hervortreten und darüber breiter Konsens besteht.

Weiter belegen die in Abb. 2 skizzierten Ergebnisse, daß die Rekalibrierung der Angemessenheit umweltschonender Verhaltensmaßnahmen den Entschluß, sich politisch für die Umwelt zu engagieren, am bedeutsamsten beeinflußt. Das heißt, je weniger die Angemessenheit dieser Maßnahmen in Frage gestellt wird, desto mehr entschließt sich die Person dazu, sich umweltpolitisch zu engagieren. Ähnlich negativ ist der Zusammenhang zwischen dem Abstreiten der persönlichen Verursachung von Umweltschäden und dem Handlungsentschluß. Positiv hingegen sind die Einflüsse der Kostenrekalibrierung und der Ethik-Rekalibierung auf den Handlungsentschluß. Je mehr sowohl die materiellen Kosten für umweltschonende Maßnahmen als auch die moralische Verpflichtung gegenüber der Umwelt in Frage gestellt wird, desto eher führt das zum Entschluß, sich umweltpolitisch zu engagieren. Das ist ein Befund, der zunächst unplausibel erscheint. Womöglich spiegelt sich aber darin der persönliche Ärger darüber, daß Umwelt immer mehr kostet bzw. Kosten verursacht, wogegen man sich politisch zur Wehr setzen würde.

Was schließlich die Umsetzung des Handlungsentschlusses in konkretes verantwortliches Umwelthandeln anbelangt, so zeigt sich, daß dieser Einfluß positiv und bedeutsam ist. Das heißt, daß offensichtlich die Rekalibrierungen dazu beitragen, umweltverantwortliche Handlungsintentionen gegen konkurrierende Handlungsintentionen, die möglicherweise ebenfalls auf Realisierung drängen, in der Weise abzuschirmen, wie das volitionspsychologische Handlungsmodelle postulieren (Heckhausen, 1989).

Literatur:

Ajzen, I. (1988). Attitudes, personality, and behavior. Milton Keynes.

Black, J.S., Stern, P.C. & Elworth, J.T. (1985). Personal and contextual influences on household energy adaptation. Journal of Applied Psychology, 70(1), 3-21.

Cranach, M. von (1991): The multi-level organisation of knowledge and action – An integration of complexity. In: M. von @Literatur=Cranach, W. Doise & G. Mugny (Eds.): Social representations and the social bases of knowledge (pp. 10-22). Bern: Huber.

Diekmann, A. & Franzen, A. (Hrsg.) (1995): Kooperatives Umwelthandeln. Zürich: Rüegger.

Dunlap, R.E., Gallup, G.H.Jr. & Gallup, A.M. (1993): Global environmental concern: Results from an international public opinion survey. Environment, 35(9), 33-39.

Fuhrer, U. (1995): Sozialpsychologisch fundierter Theorierahmen für eine Umweltbewußtseinsforschung. Psychologische Rundschau, 46(2), 93-103.

Fuhrer, U., Kaiser, F.G., Seiler, I. & Maggi, M. (1995): From social representations to environmental concern. The influence of face-to-face versus mediated communication. In: U. Fuhrer (Hg.): Ökologisches Handeln als sozialer Prozeß (S. 61-76) Basel: Birkhäuser.

Fuhrer, U., Wölfing, S. & Kaiser, F.G. (im Druck): Handeln wider bessere Absichten: Bern, Göttingen: Huber.

Gardner, G. T. & Stern, P.C. (1996): Environmental problems and human behavior. Boston: Allyn & Bacon.

Heberlein, T.A. (1972). The land ethic realized: Some social psychological explanations for changing environmental attitudes. Journal of Social Issues, 28, 79-87.

Heckhausen, H. (1989): Motivation und Handeln. Berlin: Springer.

Johnson, B.B. & Covello, V.T. (Eds.) (1987): The social and cultural construction of risk. Boston: Reidel.

Kruse, L. (1995): Globale Umweltveränderungen: Eine Herausforderung für die Psychologie. Psychologische Rundschau, 46(2), 81-92.

Lazarus, R.S. & Launier, R. (1978). Stress-related transactions between person and environment. In L.A. Pervin & M. @Literatur=Lewis (Eds.), Perspectives in interactional psychology (pp. 287-327). New York: Plenum.

Maletzke, G. (1978): Psychologie der Massenkommunikation. Hamburg: Hans Bredow-Institut.

Moscovici, S. (1984): The phenomenon of social representation. In: R.M. Farr & S. Moscovici (Eds.): Social representations (pp. 3-70). Cambridge: Cambridge University Press.

Schwartz, S.H. & Howard, J.A. (1981): A normative decision-making model of altruism. In: J.P. Rushton, R.M. Sorrentino (Eds.): Altruism and helping behavior (pp. 189-211). Hillsdale: Erlbaum.

Stern, P.C. (1992): Psychological dimensions of global environmental change. Annual Review of Psychology, 43, 269-302.

Stern, P.C., Dietz, T. & Kalof, L. (1993): Value orientations, gender, and environmental concern. Environment and Behavior, 25(3), 322-348.

Tyler, T.R., Orwin, R. & Schurer, L. (1982). Defensive denial an high cost prosocial behavior. Basic and Applied Social Psychology, 3, 267-281.

Van Liere, K.D. & Dunlap, R.E. (1978). Moral norms and environmental behavior: An application of Schwartz's norm-activation model to yard burning. Journal of Applied Social Psychology, 8(2), 174-188.

Prof. Dr. Urs Fuhrer ist Ordinarius für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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