in Wissenschaft & Frieden 1986-3: 1986-3/4

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Neues von der Weltraumfront. Zur Ökonomie der „Strategischen Verteidigungsinitiative“

von Rainer Rilling

Bekanntlich durchlaufen die USA gegenwärtig ihre bisher größte Aufrüstungsphase in Friedenszeiten; die offiziell ausgewiesenen Militärausgaben („Defense Function“) in den zwölf Jahren zwischen 1980 und 1991 summieren sich auf rund 3,5 Billionen $, ihr Anteil am Bundesetat bzw. dem Bruttosozialprodukt soll von 23 % (5,0 %) auf 33 % (6,2 %) ansteigen (dank weiterer Militärausgaben in anderen Etats ist die tatsächliche Belastung etwa um 1/3 höher). Die gegenwärtige Aufrüstungsphase setzte 1979 ein und dauerte bis 1985; sie war damit mehr als doppelt so lang wie die zwei anderen Aufrüstungsphasen der amerikanischen Nachkriegszeit (1950-1953 Koreakrieg, 1965-68 Vietnamkrieg).

1986 gibt es einen Trendbruch: die Ausgaben des DOD sollen real um 5,9 % sinken. Es ist nicht anzunehmen, daß sie 1987 real steigen werden. Auch verlangsamt sich das avisierte Wachstum der Ausgaben: von 1980-1986 waren es 46,8 %, von 1987 bis 1991 soll es „nur“ noch einen Aufwuchs von 11,9 % geben. Angesichts dieser Krise der Rüstungsfinanzierung gewinnt das SDI-Projekt neben den Midgetman und Trident II Raketen einen zentralen Stellenwert: es soll das politische und ökonomische Potential für einen erneuten Übergang in eine zweite, dann allerdings noch unvorstellbar gigantischere Rüstungsphase in den 90er Jahren sichern.

I

Das SDI-Projekt hat sich verändert. Die ursprüngliche Planung des von Reagan eingesetzten „Defensive Technology Study Team“ („Fletcher-Panel“), auf dessen Arbeitsergebnissen im Januar 1984 das SDI-Programm aufbaute, sah vor, in den frühen 90ern eine Entscheidung über die Entwicklung zu fällen, Ende der 90er Jahre mit der Aufstellung zu beginnen und ungefähr 2005 das SDI-System in Dienst zu stellen. Angesichts der Budgetkürzungen haben die SDI-Manager nicht etwa das Programm verlangsamt, sondern neue Prioritäten gesetzt, um den Zeitplan weiter einzuhalten Prioritäten, die sich signifikant von denen des Fletcher-Panels bzw. des Haushaltsentwurfs 1986 unterscheiden. Rund die Hälfte der SDI-Projekte haben für 1986 neue Zielsetzungen bekommen oder wurden als Programme geringerer Dringlichkeit eingestuft.

Der Budgetentwurf für 1987 sieht vor, daß rund 1,6 Mrd. $ in das Strahlenwaffenprogramm gehen sollen, dessen Umfang gegenüber 1986 somit fast verdoppelt würde. Die Mittel für den nukleargepumpten Röntgenlaser machen schon ein Viertel dieses Teilprogramms aus. Ähnlich stark sollen nur die SDI-bezogenen Mittel des DOE zunehmen. Im Budgetvorschlag 1987 stehen 250 Mio. $ für unterirdische Kernwaffentests – hier verbirgt sich ein Hauptgrund für die amerikanische Ablehnung des sowjetischen Teststoppvorschlags. Während früher die Entwicklung neuer Nuklearwaffen etwa 6 Tests erforderte, sind nun 100-200 notwendig; jeder einzelne Test kostet gegenwärtig zwischen 10 und 30 Mio. $ (IHT 22.4.1986). Nach Thomas J. Price, Vizepräsident des American Nuclear Energy Council, legt der Budgetentwurf 1987 „die Grundlagen für die Eliminierung der zivilen Nuklearforschung des Energieministeriums“, da die Mittel für kleine nukleare Energiesysteme, die innerhalb von SDI genutzt werden sollen, um 51,4 Mio. $ auf 71,6 Mio. $ gesteigert werden sollen, die zivile Reaktorforschung dagegen um ein Drittel auf 222 Mio. $ gekürzt werden soll. Kurz: das SDI-Forschungsprogramm für eine atomwaffenfreie Welt wird zunehmend nuklearisiert; Kürzungen gab es bei zahlreichen Demonstrationsprojekten. Besonders auffällig: während Anfang 1985 die SDI-Organisation (SDIO) noch vorschlug, bis 1988 über 1 Mrd. $ für weltraumgestützte chemische Laser auszugeben, um in den frühen Deern ein großes Demonstrationsprogramm durchführen zu können, ist der Budgetansatz jetzt praktisch halbiert worden. Andere Projekte bekamen neue Ziele: insbesondere verfolgen die Forschungen zur Technologie der Teilchenstrahlen nun neben der Waffenentwicklung zunehmend das Ziel, eine „interactive discrimination“ zu ermöglichen – also eine aktive Unterscheidung feindlicher Flugkörper nach Täuschkörpern und Trägern. Projekte wie das SSTS, das auf einer passiven Diskriminierung beruht, wurden herabgestuft. Dagegen ist die bodengestützte, effizientere und kräftigere Freie Elektronen-Laserwaffe aufgewertet worden.

Ausgaben für SDI in Mio $
SDIO
Programm FY 1985 FY 1986 FY 1987 FY 1988
Überwachung, Erfassung, Verfolgung und Zersörungs- bewertung 545 950 856 956 1 262 413 1 558 279
Laser- und Teilchenstrahl- waffen 377 599 844 401 1 614 955 1 582 037
"Konventionelle" Waffen ("Kinetische Energie") 255 950 595 802 991 214 1 217 226
Systemkonzepte / Kampfführung 100 280 227 339 462 206 563 998
Unterstützungsprogramme 108 400 221 602 454 367 523 654
Management SDIO 9 120 13 122 17 411 18 118
Summe 1 397 299 2 759 222 4 802 566 5 463 3121
Energieministerium (DOE)
SDI-bezogene Programme 224 288 603 ?
Nach: D. Waller u.a.: SDI: Progress and Challenges ("Proxmire-Report"), Washington 17.3.1986, S.15; andere Angaben sprechen von 6,3 Mrd $.
Gesamtbudget SDI
FY 84 FY 85 FY 86 FY 87 FY 88
1.109 1.621 3.047 5.406 6.3
Angaben 1984 Ist, 85 Schätzungh, 86 Haushalt, 87/8 Haushaltsentwurf FY 87; Ausgaben FY 85ff. einschliesslcih SDI-Ausgaben DOE; gesamtausgaben FY 88 ohne DOE. In Mrd $

II

Eine Mitte März 1986 für einen Kongreßausschuß verfertigte Analyse („Proxmire-Studie“) wies darauf hin, daß die mit den Fragen der Logistik und das Transports verbundenen Kostenentwicklungen des Programms weiterhin völlig unübersehbar sind.

Die Studien zur Systemarchitektur sahen vor Hunderte weltraumgestützte Plattformen für die Ortung, Identifizierung und Verfolgung von ICBM's und ihren Sprengköpfen. Tausende von weltraumgestützten „konventionellen“ Kampfstationen, eine Vielzahl von Spiegeln, Gefechtsführungs-, Kommando-, Kontroll- und Kommunikationssatelliten im geostationären Orbit, Hunderte von landgestützten Radar- und Gefechtsführungsstationen sowie zehntausende landgestützter Abfangraketen. Die minimale Architektur schließt ein: massive Start- und Landeoperationen, einen industriellen Komplex, der die Waffen und Sensoren bauen soll, Maßnahmen zur Reparatur und Weiterentwicklung, Missionskontrolle und Operationsplanung, Aktivitäten im niedrigen und hohen Orbit, um weltraumgestützte Objekte unterzubringen, Operationen in den Orbit und in ihm, Kommunikationsstrukturen, um die Systeme einzurichten und aufrechtzuerhalten, und ein extensives Transportsystem am Boden. Das Transport-Unterstützungs-Logistik-System für SDI ist genauso komplex und beispiellos wie das Waffensystem selbst.

Gegenwärtig wird jeder amerikanische Satellit individuell gefertigt, als Einzelstück. Jedes Space Shuttle kostet 2 Mrd. $, jede MX-Rakete 67 Mio. $. Um Zehntausende von SDI-Raketen und -Satelliten zu produzieren, müsse man – so die SDI-Beamten – Henry Fords Methoden der Massen- und Fließbandproduktion einführen. „Die Luftfahrt- und Rüstungsindustrie müssen ihre Produktionsmethoden grundlegend verändern, so daß eine Rakete Hunderttausende statt Millionen $, ein Satellit Millionen statt Hunderte von Millionen $ kosten wird.“ (Proxmire-Studie, S. 53)

Gegenwärtig kostet es 1500 bis 3000 $, um ein Pfund Material in den Orbit zu senden. Die amerikanischen Trägersysteme transportieren gegenwärtig weniger als eine Million Pfund Last in den Weltraum; die Phase I Architekturen sagen voraus, daß in einem Zeitraum von rund 8 Jahren zwischen 20 und 200 Millionen Pfund Material in den Orbit gesandt werden müssen, was bedeute, daß 600 bis 5000 Flüge des Shuttle notwendig wären, die zwischen 30 und 600 Mrd. $ kosten werden.

Gegenwärtig ist das Space Shuttle zu klein für die SDI-Projekte; William Lucas, der Direktor des NASA Marshall Space Flight Center hat festgestellt, daß 166 der vorgeschlagenen SDI-Ladungen in den Laderaum des Space Shuttle nicht passen werden. Im Sommer 1985 erklärte Edward C. Aldridge, Unterstaatssekretär der Air Force, daß die für die neunziger Jahre geplanten Flüge des DOD und der NASA 19 – 24 Starts des Space Shuttle im Jahr erfordern würde; die gegenwärtig vorhandenen nur drei Shuttles können jährlich nicht mehr als 20 Flüge durchführen. Hier sind noch keine SDI-Flüge vorgesehen, keine zusätzlichen Flüge zu kommerziellen Zwecken oder in ausländischen Missionen! Daher müssen zusätzliche Systeme entwickelt werden. Bereits im Budgetvorschlag 1987 sind 200 Mio. $ für die Entwicklung eines „National Aerospace Plane“ (außerhalb des SDI-Budgets!) vorgesehen; dieser „Orient-Express“ (Reagan) soll nicht nur innerhalb von drei Stunden jeden Ort der Erde erreichen, sondern auch als SDI-Transporter fungieren; geschätzte Kosten: 8 Mrd. $.

III

Noch gibt es keine fordistische Revolution der Produktionstechnologie und -organisation in der Weltraum-Rüstungsindustrie. Doch innerhalb von nur zwei Jahren – 1984 bis 1986 – ist die industrielle Unterstützerbasis für SDI aufgebaut worden. Es hat sich ein SDI-Komplex gebildet.

1983 – 1985 vergab das DOD SDI-Aufträge im Wert von ca. 2,2 Mrd. $. Hauptauftragnehmer waren ausschließlich amerikanische Konzerne. Allein 1985 gingen an 260 Unternehmen und Laboratorien etwa 1000 Kontrakte im Wert von ca. 1 Mrd. $. Anfang 1986 hatten über 300 amerikanische Großfirmen SDI-Aufträge 80 % der Aufträge gingen an die „Top Ten“ der größten Auftragnehmer des DOD; jeder der zehn größten Auftragnehmer des DOD hat jetzt mindestens ein Großprojekt auf den Weg gebracht: SDI ist fest verankert in der amerikanischen Rüstungsindustrie. „Sie haben“, sagte jüngst ein Vertreter des DOD zur Position der Rüstungsindustrie, „jetzt die Aussicht, daß dies ihre Zukunft ist, daß dies eine Sache auf Leben oder Tod ist.“

Es handelt sich um Unternehmen, die traditionell zu den wichtigsten Auftragnehmern des DOD gehören und – selbstverständlich – eine Schlüsselrolle in der strategischen Rüstung der USA spielen. Der Anteil dieser Mittel für strategische Waffen am Militäretat wurde zwischen 1980 und 1986 von 6,7 % auf 12 % gesteigert (= 38,1 Mrd. $); 1986 soll erstmals mehr für strategische als für konventionelle bzw. taktische Waffen ausgegeben werden. Acht der zehn größten SDI-Kontraktoren sind – zum Teil als Hauptauftragnehmer – an entsprechenden Projekten beteiligt: Boeing (MX, B 1, CM), McDonnell Douglas (CM), Lockheed (CM, Trident), LTV (B 1), TRW (MX), Rockweil Int. (MX, B 1), Hughes (CM), Litton (CM). Da ein beträchtlicher Teil dieser Vorhaben im Verlauf der nächsten drei Jahre auslaufen oder zumindest schrumpfen wird (MX, Trident, B 1), ist für diese Firmen das SDI-Programm zugleich ein klassisches „Follow-on“-Unternehmen, das Anschlußaufträge zur Kapazitätsauslastung und Gewinnsicherung in den 90ern sichern soll. Ein Bericht der "International Herald Tribune" vom 22.10.1985 vermeldet, daß die Rüstungsindustrie in SDI die „größten Profitaussichten, die es jemals gegeben hat“ sieht. Der SDI-Komplex wird im nächsten Jahrzehnt den Kern des Militär-Industrie-Komplexes der USA bilden.

IV

Das Jahr 1986 soll jetzt den Aufbau einer wissenschaftlichen Unterstützerbasis für das Projekt bringen. 1985 gab der amerikanische Staat rund 51 Mrd. $ für Forschung aus, davon gingen 34,5 Mrd. $ in die militärische, ganze 16,5 Mrd. $ in die zivile Forschung. Die Ausgaben für Rüstungsforschung dürften in den USA 1986 rund 50mal so hoch sein wie die sozialstaatliche, ökologische und friedensorientierte Forschung.

Ausgaben für FuE
Gebiet / Jahr 1985 1986 1987
Defense 31,1 33,5 41,8
Health & Human Serv. 5,4 5,5 5,4
DOE 4,9 4,8 4,9
NASA 3,2 3,6 4,0
NSF 1,3 1,3 1,5
EPA 0,3 0,3 0,3
Summe 49,5 52,0 60,8
1985 Schätzung, 1986 Haushalt, 1987 Entwurf

Die jetzige Wissenschaftsoffensive der SDI-Organisation kann auf der neuen Präsenz des Pentagon an den Hochschulen aufbauen. Seit 1980 hat das DOD seine Mittel für die Hochschulen von 495 Mrd. auf 930 Mrd. $ gesteigert (+89 %). Der Mittelzuwachs in diesem Jahr war der höchste seit zwanzig Jahren. Dagegen nahmen die Förderungsgelder der mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft vergleichbaren National Science Foundation (NSF) nur um 51 % zu. Berücksichtigt man die Gelder für die großen, den Hochschulen eng zugeordneten und von ihnen verwalteten Laboratorien, dann gibt das DOD jetzt erstmals seit Jahrzehnten wieder mehr für Hochschulforschung aus als die NSF. Die Hochschulen der USA sind wieder ebenso abhängig vom DOD wie zu Zeiten des Vietnam-Krieges. Über 250 Colleges und Universitäten werden durch das DOD gefördert, 9 Hochschulen gehören zur Gruppe der „Top Hundred“ aller Auftragnehmer des DOD.

In der Förderung der Hochschulchemie sowie der Erforschung des Meeres bzw. der Atmosphäre steht das DOD nach der NSF bereits an zweiter Stelle. Aber auch auf dem Gebiet der Sozial- und Erziehungswissenschaften ist das DOD mit rund 300 Mio. $ Forschungsmitteln im Jahr zum zweitgrößten Finanzier aufgestiegen. SDI beschleunigt massiv diesen Prozeß.

Die Mittel für SDI-Grundlagenforschung sollen mit rund 100 Mio. $ in 1986 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht werden. Für 1988 werden rund 300 Mio. $ veranschlagt – ein Großteil dieser Mittel wird in die Hochschulen fließen. Bis zum heutigen Tage hat das für Grundlagenforschung zuständige „Innovative Science and Technology“-Büro (IST) der SDI-Organisation an sechs Forschungskonsortien, zu denen 20 Hochschulen in 16 Bundesstaaten der USA gehören, Aufträge im Wert von rund 62 Mio. $ vergeben. Im Rahmen des gesamten SDI-Forschungsprogramms erhielten 1984 amerikanische Hochschulen 34 Mio. $, 1985 bereits 84 Mio. $. Hinzu kommt jetzt das neue SDI-Forschungsprogramm des Energieministeriums, das zunächst auf 3-5 Mio. $ pro Jahr veranschlagt ist.

Zu den 31 Hochschulen, die letztes Jahr SDI-Aufträge durchführten, gehören eine ganze Reihe von Spitzenuniversitäten, die großenteils seit Jahren auf der Liste der „Top Twenty“ der Empfänger von Forschungsgeldern des DOD stehen – etwa die University of Texas, Georgia Tech, John Hopkins University, Stanford, Princeton, Carnegie-Mellon-University. Fast zwei Drittel dieser Mittel (59,7 Mio. $) flossen jedoch an eine einzige Hochschule: das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und die nahegelegenen, vom MIT verwalteten Lincoln Laboratories.

Der Ökonom Robert Reich schätzt, daß das SDI-IST im Verlauf der nächsten vier Jahre rund 20 % des amerikanischen Forschungskapitals im Hochtechnologiebereich kontrollieren wird: „Das Problem ist“, stellt Reich fest, „daß wir niemals zuvor auf einem solchen Maßstab in so kurzer Zeit ein derartiges technologisches Potential in die Hände des Pentagon gelegt haben. Eine Handvoll von Pentagon-Bürokraten verfügt über Wissenschaftsressourcen und wählt die Gewinner und Verlierer des technologischen Wettrennens aus – beraten von großen Rüstungsauftragnehmern.“

Erläuterung der Abkürzungen

  1. BSTS: Booster Surveillance and Tracking System (Ortungs- und Verfolgungssystem für die Antriebsphase)
  2. SSTS: Space Surveillance Tracking System (Weltraumgestütztes Ortungs- und Verfolgungssystem für die ballistische Flugphase – langwellige Infrarot-Sensor Technologie)
  3. AOA: Airborne Optical Adjunct Program (Flugzeuggestütztes optisches Ortungs- und Verfolgungssystem für die Endanflugphase)
  4. TIR: Terminal Imaging Radar (Bodengestütztes Radar)
  5. IR: Infra Red Sensor Technology
  6. Signal Processing: Datenverarbeitung
  7. ATP: Acquisition, Tracking and Pointing (ATP) Task – Space-Based Laser (Zielortungs- und Verfolgungssystem eines weltraumgestützten chemischen Lasers)
  8. ERIS: Exoatmospheric Reentry Interceptor System (Außeratmosphärisches Abfangsystem in der Wiedereintrittsphase)
  9. Hedi: High Endoathmospheric Defense System (Abfangsystem in der oberen Atmosphäre)
  10. Elektromagnetische Hochgeschwindigkeitskanone
  11. Kampfführungs-, Kommando-, Kontroll- und Kommunikationsprojekt
  12. Survivability: Verteidigung des ABM-Systems
  13. Lethality: Härtungstechnologien zur Senkung der Verwundbarkeit amerikanischer Waffensysteme
  14. Space Power: Weltraumgestützte Energieerzeugung und -übertragung
  15. Space Logistics: Weltraumlogistik
  16. GBL: Ground Based Laser System (Bodengestütztes Lasersystem)
  17. FEL: Free Electron Laser (Freier Elektronen Laser)
  18. NPB: Neutral Particie Beam (Teilchenstrahlenwaffen)
  19. X-Ray: Röntgenlaser
  20. SBKKV: Space-Based Kinetic Kill Vehicle (Weltraumgestütztes Abfangsystem)

Dr. Rainer Rilling, Soziologe, Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

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