in Wissenschaft & Frieden 1984-1: 1984-1

zurück vor

Wie friedlich ist die Soziologie? (2)

Die Indienstnahme der Soziologie für psychologische Kriegsführung

von Heinrich W. Ahlemeyer

Die Unfriedlichkeit des Wirkens, und damit kommen wir zur vierten Funktion, nämlich der psychologischen Kriegsführung, die Unfriedlichkeit des Wirkens einer Person oder einer Institution zeigt sich jedoch nicht nur in der Beteiligung, der Planung oder Ausführung direkter militärischer Gewaltanwendung, Unfriedlichkeit kann sich auch auf andere Weise noch manifestieren, nämlich in der Beteiligung und der Planung und Ausübung struktureller und psychologischer Gewalt.

In vielen Kriegsführungsformen - counterinsurgency operations, Militärhilfsprogrammen, militärischen Besetzungen und Besatzungen, begrenzter Kriegsführung und kalter Kriegsführung - kommt es nämlich darauf an, die Haltung und das Verhalten von Zielgruppen in Richtung auf die eigenen militärischen Ziele zu verändern. Operationen dieser Art werden unter dem Begriff der psychologischen Kriegsführung zusammengefaßt. Soziologen werden dabei insbesondere dafür benötigt, einzuschätzen, wie Individuen unterschiedlicher Gesellschaften, Klassen und Berufsgruppen und unterschiedlicher politischer Richtungen auf unterschiedliche Kommunikations- und Handlungsformen reagieren.

Hier sollen jetzt vier umfängliche soziologische Forschungsprojekte zur psychologischen Kriegsführung kurz angeführt werden.

  1. Am Operations Research Office der Armee erarbeiten William E. Daugherty und Morris Janowitz ein umfangreiches Handbuch zur psychologischen Kriegsführung: A Psychological Warfare Casebool,. Washington 1958), das auf Anforderung des Chefs der Armee für psychologische Kriegsführung entstand und die Grundlage für die Ausbildung des militärischen Personals in psychologische Kriegsführung abgab. Mitarbeiter waren u.a. Howard Becker, Leonard Cottrell, Alex Inkeles, Leo Lowenthal und John W. Riley Jr.
  2. Das SORO (Special Operations Research Office) trug nach 1958 zur psychologischen Kriegsführung dadurch bei, daß es zusätzlich zu den vorher erwähnten Länderstudien ein unter Verschluß gehaltenes Psychological Operations Handbook für über 20 verschiedene Nationen vorlegte. In der Einleitung dazu heißt es: „Dieses Handbuch stellt Ansprechweisen und Symbole von überprüfter Überzeugungskraft vor, um in einem gegebenen Land mit bestimmten Gruppen zu kommunizieren. Jede Studie unternimmt den Versuch, unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung, ethnische, geographische, ökonomische, soziale, kulturelle zu identifizieren und ihre Haltung und ihr wahrscheinliches Verhalten gegenüber den USA einzuschätzen.“ Die Studien nehmen eine Einschätzung der Empfänglichkeit unterschiedlicher Gruppen für Überredung vor und schätzen die Effektivität ihres Einflusses auf die Gesamtgesellschaft ein. Ein anderes SORO-Projekt untersuchte die Bedeutung informeller Kommunikation in den einzelnen Ländern und damit, wie das amerikanische Militär gezielt Informationen und Desinformationen in eine fremde Gesellschaft infiltrieren und verbreiten könnte.
  3. Die Notwendigkeit, Kampfaktivitäten zu ergänzen durch gezielte Kommunikation mit gegnerischen Truppen und Zivilisten gab den Anstoß zu Forschungen zur Informationsdiffusion allgemein, also der Verbreitung von gezielten Nachrichten und der sozialen und psychologischen Schwachstellen im besonderen, die sich zur Verstärkung der Wirkung einer Aussage auf den Empfänger anbieten. Leiter dieses Forschungsprojektes war Stuart C. Dodd, der am Public Opinion Laboratory der Washingtoner Universität arbeitete und vom Militär einen gut ausgestatteten Forschungskontrakt zur Untersuchung der Informationsdiffusion durch Flugblätter bekam. In einer Serie von experimentellen Untersuchungen, bei denen Flugblätter über amerikanischen Städten abgeworfen wurden, ging es um Informationsdiffusion anhand der Verteilung und Wirksamkeit von Flugblätterinformationen; etwa: notwendige Zahl der abzuwerfenden Flugblätter in Relation zur Bevölkerungsgröße, räumliche Verteilungsmuster, Notwendigkeit von Wiederholungsaktionen, motivationale Wirkung im Verhältnis zur Sozialstruktur und politischen Zielgruppen, Ergebnisse zu optimalem Flugblattformat, Farbe und Menge, frühere Ergebnisse dazu bewährten sich bereits in der psychologischen Kriegsführung des Korea-Krieges. Ein letztes Forschungsprojekt zur psychologischen Kriegsführung sei beispielhaft erwähnt: das andere Problem der Air-Force wares, das eigene Flug- und Bodenpersonal gegen die gegnerische psychologische Kriegsführung zu immunisieren, was Forschungen über die psychologische Kriegsführung der anderen Seite erforderlich machte, um beispielsweise über feindliche Territorien abgeschossene Flugzeugbesatzungen in Ausweich- und in Entrinnungstechniken trainieren zu können. Unter der Leitung der Soziologen Frederick W. Williams, Herman S. Sander und Albert D. Biderman wurden zwischen 1950 und 1958 am HRRI Forschungen zum Gefangenenproblem durchgeführt. Erkenntnisse über die gegnerische Verwendung von amerikanischen Kriegsgefangenen im Koreakrieg wurden mit vorliegenden amerikanischen Erfahrungen mit Kriegsgefangenen und mit technischen Kenntnissen über die Manipulation menschlichen Verhaltens integriert.

„Kenne deinen Feind“

Unter diesem Motto können die eben aufgeführten vier Dienstleistungsfunktionen zusammengefaßt werden, die die Soziologie für das Militär erbracht hat. Daneben gibt es eine zweite grundsätzliche Dienstleistung der Soziologie für das Militär, die mit dem alten elisabethanischen Motto des „know yourself“, kenne dich selbst, gekennzeichnet werden kann. Man muß sich vor Augen führen, daß die Organisation und Koordination der Handlungen von Hunderttausenden von Menschen in Bahnen einer Organisation auch unter dein militärischen Befehlsgehorsam nur möglich ist auf der Grundlage von Wissen über Strukturen und Gesetzmäßigkeiten des Handelns in großen fernen Organisationen. Dazu wird dringend die Hilfe der Sozialwissenschaften benötigt. Die Indienstnahme der Soziologie zur Erhöhung organisatorischer Effektivität und zur Bewältigung von personellen Managementproblemen setzte erstmals in den USA im Zweiten Weltkrieg im großen Stile ein. Noch vor dem faktischen Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ordnete das amerikanische War-Department in einer Direktive die Gründung eines Forschungsstabes innerhalb der Abteilung für Information und Erziehung an. Aufgabe des Research Brauch sollte es sein, „den militärischen Befehlsstellen schnell und genau Fakten über die Einstellung von Soldaten zukommen zu lassen, die bei grundlegenden Entscheidungen hilfreich sein könnten“. Direktor des Forschungsprojekts war Samuel A. Stouffor. Unter seiner Leitung arbeiteten im Dienste der Armee mehr als 130 Soziologen, von denen später sieben der American Sociological Association als Präsident vorstanden. Mehr als eine halbe Millionen Soldaten, Mannschaften und Offiziere wurden systematisch soziologisch durchleuchtet und mit Hilfe von mehr als 200 verschiedenen Fragebögen mit bis zu 100 verschiedenen Fragen befragt. Die zusammengefaßten Ergebnisse wurden nach dem Krieg in vier Bänden von Stouffer und anderen unter dem Titel „The American Soldier“ (Princeton, 1949) veröffentlicht.

Was nun war Gegenstand dieses soziologischen Großprojekts? Ein Großteil der Studien beschäftigte sich mit Anpassungsproblemen in der Armee. Eine ganze Reihe unterschiedlicher Anpassungsprobleme wurde erfaßt, beschrieben und dann im Hinblick auf Korrelationen mit persönlichen Hintergründen und Armee-Erfahrung untersucht. Andere Studien widmeten sich so unterschiedlichen Problemen wie Auftragserfüllung und Jobzufriedenheit, Einstellung zu Führung und Kontrolle, die besonderen Probleme von Schwarzen in der Armee, Motivation und Einstellung von Kampftruppen, Anpassungsprobleme von Rückkehrern aus Übersee, usw. usw. Stouffer schreibt dazu in der Einleitung des „American Soldier“: „Viele, ja die meisten unserer Aufgaben erschienen in der Perspektive eines globalen Krieges unbedeutend zu sein, z.B. die Ursachen zu bestimmen, die dazu führten, daß die Männer im Süd-Pazifik Adabrin (ein Anti Malaria-Mittel) nicht so regelmäßig zu sich nahmen wie die Armee es gerne wollte. Oder welche Praktiken hinter Tranchfoot (einer Fußkrankheit, die erstmals in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges aufgetreten war) steckten. Oder wie die Haltung der Männer zur Beförderung und Auftragsverteilung war.“

Viele der Untersuchungsberichte waren an lokale Kommandos in Übersee gerichtet, andere wiederum hatten Bedeutung für die Steitkräfte insgesamt wie z.B. die Entwicklung eines Punktesystems für die Demobilisierung nach dem Krieg nach den Kriterien Dienstlänge, Übersee- und Kampfeinsatz und Elternstatus, ein System, das von der Administration so übernommen und umgesetzt wurde.

Die zunehmende Inanspruchnahme des Research Branch durch überseeische und heimische Kommandostellen der US-Army belegt vielleicht am deutlichsten die Funktionalität der Soziologie für die Kriegsanstrengungen.

Im Herbst 1942 kabelte General Eisenhower die Anforderung eines Forschungsstabes für seinen Befehlsbereich in Westeuropa nach Washington und bis zum Jahresbeginn 1944 waren Unterabteilungen des Research Branch auf den Kriegsschauplätzen im Mittelmeer, im Zentralpazifik, in Indien, in Burma und im Südpazifik gegründet worden. Trotz der Größe und der praktischen Bestätigung dieser Zusammenarbeit von Militär und Soziologie waren aber auch die Grenzen bald offenkundig. Mit der Konzentration auf die Einstellung von individuellen Soldaten lag der Schwerpunkt stark auf der sozialpsychologischen Seite des soziologischen Theorien- und Methodenspektrums. Diese Grenzen sind vielleicht am prägnantesten in der Kritik des Militärsoziologen Morris Janowitz benannt, der damit zugleich auch die Grenzen der Funktionalität der Ergebnisse des American Soldier beschrieb.

„Die Grenzen der Meinungsforschung sind nicht, daß Strategie und Taktik im Krieg nicht auf den Präferenzen von Soldaten beruhen können. Das ist jedermann einsichtig. Die wirklichen Mängel der Meinungsforschung liegen darin, daß sie nicht das zugrunde liegende soziale System die Wirklichkeit einer bürokratischen Organisation der Streitkräfte erfaßt. Truppenmoral ist ein viel zu begrenztes Konzept, um die Zwänge zu verstehen, die von einer bürokratischen Organisation ausgehen, insbesondere von militärischen Formationen, die unter Kampfbedingungen operieren.“ „The American Soldier“ stellt jedoch nur die Spitze eines Eisberges dar, unter der sich die Umorientierung der gesamten soziologischen Disziplin auf militärsoziologische Probleme während und nach dem Zweiten Weltkrieg verbirgt. Man muß sich nur die Publikationen in den soziologischen Periodika in der Nachkriegszeit ansehen. Da schreibt George C. Homans in der American Sociological Review über soziale Beziehungen auf kleinen Schlachtschiffen, Ralph H. Turner schreibt dort über den Zahlmeister der Marine als Bürokraten, Edward A. Shils und Morris Janowitz schreiben über Zusammenhalt und Desintegration in der deutschen Wehrmacht, Robert C. Stone über Status und Führung in Kampffliegerschwadronen, Theodore Caplow über die Bedeutung von Gerüchten im Krieg, Leslie Zeleny über die Auswahl von miteinander verträglichen Kanzelbesatzungen, Morroe Berger über Gesetz und Gewohnheit in der Armee. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Hinter diesen Arbeiten verbirgt sich nach meiner Meinung weit mehr als die individuelle Reaktion und Reflexion einzelner Soziologen auf die geschichtliche Wirklichkeit des Zweiten Weltkrieges. Über die Summe dieser Beiträge wird hier eine ganze Disziplin in ihrem Wertverständnis, in ihrer Gegenstandsbestimmung, in ihrem Adressaten und in ihren Fragestellungen, ja auch in ihrem Theorien- und Methoden bestand, umgebaut von einer kritischen, zumindest kritikfähigen Wissenschaft hin zu einer pragmatisch vernutzbaren Technik, die auf Anforderung unter nicht mehr weiter infrage gestellte vorgegebene Wertprämissen technische Problemlösungsmaximierungen liefert. Damit waren innerhalb der Disziplin die Voraussetzungen dafür geschaffen, die notwendig waren, damit die wissenschaftsorganisatorischen Anstrengungen des Pentagon mit der Schaffung des Research and Development Board 1947 nicht auf taube Ohren stieß. Damit waren auch die Weichen dafür gestellt, daß die Frage nach der Friedlichkeit der Soziologie, die Frage nach dem Beitrag der Soziologie zur Friedenserhaltung oder Kriegsvorbereitung in der Disziplin selber nicht mehr gestellt werden konnte und lange Zeit nicht mehr gestellt wurde.

Ich will nun nicht mehr im einzelnen darstellen, welche soziologischen Forschungen in den Nachkriegsjahrzehnten betrieben wurden um die innerorganisatorische Effektivität der Militärs zu steigern; hier ging es um innerorganisatorischen Personalbedarf, Personalauswahl, -klassifikation, -training, Leistungsbewertung, endlich ging es um das Militär als soziales System (militärische Führung, Kommando- und Kommunikationssystem; Rollen- und Gruppenstruktur).

Die Soziologie als zentrale Beratungsinstanz

Ich möchte abschließend noch eine letzte wichtige Dienstleistung der Soziologie zur Kriegsmobilisierung und Kriegsvorbereitung nicht unerwähnt lassen, nämlich die Beratungsfunktion, welche die Soziologie und Soziologen auf allen Ebenen militärischer und militärpolitischer Entscheidungsfindung gehabt haben. Die strenge Geheimhaltung dieser Vorgänge und die Knappheit der Zeit lassen es nicht zu, diesen Punkt gebührend darzustellen. Aber soviel kann sicher gesagt werden:

Jeder einzelne der von mir erwähnten Soziologen hat zu dem einen oder anderen Zeitpunkt in einer Beratungsfunktion, in einem Beraterverhältnis zum Pentagon, den Kommando- und Schaltstellen der Einzelstreitkräfte oder den Geheimdiensten gestanden und für die wissenschaftliche Nachwelt kaum rekonstruierbar oft für gutes Geld in unzähligen geheimen Beratungen und Besprechungen die soziologische Perspektive einfließen lassen. Namen wie Charles E. Hutchinson, Herman S. Sander und Leonard S. Cottrell stehen hier nur stellvertretend für die durchgängige Prostitution der Soziologie an das Militär im Kalten Krieg.

Ein Vorgang sei etwas genauer dargestellt: In den 60er Jahren wurde eine Reihe prominenter Soziologen damit beauftragt, die Bedürfnisse des militärischen Systems nach langfristiger sozialer Forschung abzuschätzen. Der Task-Group für den Bereich „Persuasion und Motivation“ gehörten die Soziologen Wilbur E. Schramm, W. P. Davidsen, Henry W. Rieken und John W. Rily an. Andere Soziologen wurden regelmäßig als Berater hinzugezogen, so u.a. Bernhard Berelson, Morris Janowitz, Daniel Lerner, Talcott Parsons und Donald Young. Der Tenor ihres Abschlußberichts, der unter dem Titel „Towards a Technology of Human Behavior for Defense“ in der Zeitschrift „American Psychologist“ (No. XVII) 1962 erschien, war dieser: Es sei verstärkt sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung in den Bereichen Überzeugung, Motivation und interkultureller Kommunikation und anderen Gebieten notwendig, wenn das amerikanische Militär künftige Operationen heißer und psychologischer Kriegsführung erfolgreich bestehen wolle. Ich fasse abschließend zusammen:

Während des Zweiten Weltkrieges kommt es in den USA erstmals in der Geschichte der Disziplin zu einer umfassenden Indienstnahme der Soziologie durch das Militär. Ziel dieser Verwissenschaftlichung der Kriegsführung ist es, die wie es so unnachahmbar im militärsoziologischen Jargon heißt - humanen Ressourcen besser zu verstehen und entsprechend besser managen zu können. Dies gibt den Anstoß zu einer umfassenden Umorientierung der Soziologie von einer materialen Wissenschaft zu einer funktionalisierbaren Technik von nur noch formaler Rationalität, die ihre Gegenstände und Fragestellungen von Militär und Politik vordefiniert bekommt und entsprechend nur noch Aussagen über optimalen Mitteleinsatz für die vorgegebenen Ziele machen kann. Diese Militarisierung der Soziologie in den USA in den beiden ersten Nachkriegsjahrzehnten ist durchgängig, sie erfaßt die gesamte Disziplin und beinahe ausnahmslos alle professionellen Vertreter des Fachs in Lehre, Forschung und Wissenschaftsverwaltung. Einschlägige militär-soziologische Anthologien weisen aus, daß sich bis Mitte der 60er Jahre über 200 professionelle Soziologen militärsoziologisch betätigt haben. Ihre Liste liest sich wie ein „Who's Who“ der amerikanischen Soziologie in den 50er und 60er Jahren. Diese Funktionalisierung der Soziologie durch das Militär in den USA in den Jahren des Kalten Krieges geht einher mit einer rapiden inhaltlichen Verarmung und einer wachsenden Sterilität und eines fast vollständigen Verlustes an kritischer Substanz der Soziologie. Es bedurfte der gesellschaftlichen Erfahrung des Vietnam-Kriegs und der damit aufbrechenden innergesellschaftlichen Konflikte, um die andere Seite der soziologischen Tradition, ihre kritische Potenz und ihr friedenspolitisches Engagement wenigstens bei einer Reihe jüngerer Soziologen wieder zu beleben.

Heinrich W. Ahlemeyer ist Soziologe in Münster

in Wissenschaft & Frieden 1984-1: 1984-1

zurück vor

weitere Informationen dieses Fenster ausblenden