in Wissenschaft & Frieden 2007-3: Medien und Krieg / Kriegsmedien

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Kriegsjournalismus und »Objektivität«

von Annabel McGoldrick

Dieser Beitrag untersucht einige der Verbindungen zwischen den gängigen Konventionen journalistischer Objektivität und deren Neigung zu Mustern der Berichterstattung über Konflikte, die die Bezeichnung Kriegsjournalismus, d.h. parteiisch zugunsten des Krieges zu sein, verdienen. Diese Definition von Journalismus, der sich mit Konflikten befasst, wurde erstmals von Johan Galtung (in Lynch 1998) aufgestellt, und beinhaltet Gewaltorientierung, Propaganda-Orientierung, Eliten-Orientierung und Orientierung am Sieg. In solchem Journalismus scheint Gewalt »Sinn zu machen« und erscheint oftmals als einzige Lösung. Aber warum sollte das der Fall sein, wenn Journalisten so intensiv danach streben »neutral« und objektiv zu sein? Nun, darin liegt das Problem. Was Journalisten für »objektive« Berichterstattung halten, besteht tatsächlich aus einem Satz von Konventionen, durch die Neuigkeiten über einen Konflikt a priori zugunsten eines Kriegsjournalismus festgelegt werden

Journalistische Objektivität

Objektivität entstand zu Zeiten der Urbanisierung, Industrialisierung und zu Beginn des Massenkonsums. Zunehmende Bildung und effizientere Transportverbindungen ermöglichten den Zeitungen eine steigende Auflage. Dies führte zu einer wachsenden Abhängigkeit von verkauftem Anzeigenplatz. Nun mussten sie es vermeiden, mögliche Kunden zu verprellen, unabhängig von deren politischen Ansichten: »Die beliebten gewerbsmäßigen Tageszeitungen entwickelten die erste Version journalistischer Objektivität; eine unabhängige, verallgemeinernde Sichtweise, die die Welt und die Gesellschaft vom Standpunkt des Idealbürgers aus betrachtete: ein umsichtiges, rationales, aufrichtiges Individuum, das sich den Bürgerrechten, politischer Demokratie, der Marktwirtschaft und dem Fortschritt durch Wissenschaft und Bildung verpflichtet sah« (Hackett & Zhao 1998, S.18).

Einige aktuelle Definitionen: »Es ist der Wert der Fairness, der besonders wichtig ist. Es ist die Ethik, sich mit eigenen Vorlieben zurückzuhalten, die bedeutsam ist (…) Es ist die Idee, dass Journalismus nicht die Stimme nur einer einzigen Partei oder Sekte sein kann« (Rosen 1994). »Eine Anstrengung, die Fakten zu berichten, ohne ihnen eine eigene Interpretation beizugeben – oder zumindest, diese nicht zu deutlich werden zu lassen« (Kinsley 2001). Journalismus, der diesen Kriterien entspricht, bot sich zur Vermarktung in einer Konsumgesellschaft an (Bagdikian 2000), weil er es vermied, die gebildeten Konsumenten abzustoßen.

Aber wie geht man mit den subjektiven Aspekten dieser Tätigkeit um? Die Wahlmöglichkeiten, vor denen Reporter und Herausgeber stehen, sind zahlreich. Warum diese Story und nicht eine andere? Einmal entschieden, warum gerade diese Person interviewen oder diese Organisation als Informationsquelle nutzen und nicht eine andere? Diese Angelegenheit wurde entschärft, als die Methoden des Objektiven Journalismus in branchenspezifische Konventionen verdichtet wurden, indem man sich das Indexieren angewöhnte, also solche grundlegenden Entscheidungen einem externen Referenzrahmen übertrug, der offensichtlich nicht von den einzelnen Journalisten bestimmt war.

Das Indexieren offizieller Quellen

In der Praxis bedeutete dies oft, die Themen aufzugreifen, die von offiziellen Quellen – Regierungen, Polizei, Justiz, Finanzbehörden – gesetzt wurden. Die abendlichen Fernsehnachrichten oder die Titelseite der »New York Times« mit einem Bericht über eine Rede von Präsident Bush zum Thema Irak zu füllen, muss nicht bedeuten, dass die Sendung oder die Zeitung mit ihm übereinstimmt. Unabhängig davon, was er tatsächlich sagt, kann seine Stellungnahme als berichtenswert angesehen werden, weil er der Präsident und der mächtigste Mann des Landes ist. Dies ist noch immer eine subjektive Interpretation darüber, was die bedeutendste Information an einem bestimmten Tag ist, aber diese ist scheinbar auf »neutraler« Grundlage getroffen und tief eingebettet in die Strukturen und Praktiken von Neuigkeiten: »Journalistische Kriterien, was berichtenswert ist und als Tatsachen angesehen wird, und die Routinen der Nachrichtensammlung, die in den bürokratischen Institutionen mit ausgewiesenen Sprechern und vorbestimmten Abläufen verankert sind, bedingen sich gegenseitig. Zusammengenommen tendieren sie dazu, Routine zu gewährleisten und Bürokraten und offiziellen Vertretern, die die »harten Fakten«, glaubwürdige Äußerungen und Hintergrundinformationen liefern, privilegierten Einfluss auf die objektive Berichterstattung zu bieten« (Hackett & Zhao 1998, S.78).

Aus diesen Gründen ist eine Neigung zugunsten offizieller Quellen wohl noch immer die meist verbreitete Konvention im globalen Nachrichtengeschäft. Dies zeigt sich, wenn man in irgendeiner Hauptstadt dieser Welt eine Ausgabe der führenden Tageszeitung kauft: mit hoher Wahrscheinlichkeit finden sich die Taten und Äußerungen der politischen Elite des Landes auf der Titelseite oder den vorderen Seiten abgebildet.

Objektivität und Kriegsjournalismus

Lynch und McGoldrick argumentieren, dass es drei Arten gibt, mittels derer Berichterstattung, die als objektiv gilt, die Gewalt unterstützen. »Es sind besonders drei Konventionen objektiven Berichtens, die für den Kriegsjournalismus prädisponiert sind. Eine Art ›natürlicher Tendenz‹ führt uns dazu – oder lässt uns – gewaltsame Antworten auf Konflikte über- und nicht gewaltsame, prozessuale Antworten unter(zu)bewerten:

Militärische Aktivitäten scheinen – fast osmotisch – immer einen Platz in der Berichterstattung zu finden. Aufrufe zu einer gemeinsamen Stärkung des internationalen Rechts oder zur Bildung von zivilgesellschaftlicher Solidarität, selbst wenn sie im Endergebnis die Beschlüsse der UNO akzeptieren, scheinen sich immer von neuem im Grundsätzlichen legitimieren zu müssen. (…)

Von einem Medienbericht wird erwartet, dass er die folgenden grundlegenden Fragen beantwortet: Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie? Die meisten Stories befassen sich, wenn überhaupt, nur oberflächlich mit dem »Warum«. Manche Journalisten sage, das würde den Beitrag zu umfangreich machen. Aber Leser können nur anfangen, sich kritisch mit einem Konflikt zu befassen, wenn sie die zugrundeliegenden Faktoren kennen. Ohne aber wenigstens etwas an solchen Erklärungen zu liefern, kann es leicht so erscheinen als sei Gewalt die einzige Antwort, die »Sinn macht«. Kriege bleiben opak in dem Sinne, dass uns nicht ermöglicht wird, hinter der Gewalt die eigentlichen Probleme zu sehen. (…)

Eine sichere Möglichkeit, sich gegen Vorwürfe abzusichern, ist es »beide Seiten zu hören«. So erscheint der Journalist nicht als »das Sprachrohr einer bestimmten Partei oder Sekte«. Die klassische BBC-Berichterstattung folgt der Formel »Einerseits … andererseits … der weitere Verlauf wird es zeigen« (Kampfner 2003). Aber damit ist ein Paradigma des Dualismus gekennzeichnet, aus dem Mehrparteien-Initiativen, komplexe Ursachenkonstellationen und win-win-Situationen herausfallen. Dualismus ist ein zentraler Teil von Objektivität, aber aus den genannten Gründen auch ein wichtiger Faktor dafür wie ein Konflikt eskaliert, denn (…) in ihm sehen die Parteien nur zwei Möglichkeiten – Sieg oder Niederlage. Ihre Worte und Taten müssen unzweideutig ›siegreich‹ sein, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen als ›Verlierer‹, ›abtrünnig‹ oder ›nachgiebig‹ dargestellt zu werden.

Die Ergebnisse der Friedens- und Konfliktforschung zeigen überzeugend, dass das dualistische Modell nur selten, wenn überhaupt, das Gesamtbild wiedergibt; es gibt immer drei (oder mehr) Parteien, deren Involviertheit nicht gleich zu erkennen ist; und auch innerhalb der Konfliktparteien gibt es Spaltungslinien und Differenzierungen, die den Raum für kreativere Konzeptualisierungen der zur Debatte stehenden Angelegenheiten eröffnen (Francis 2002).

Kempf hat auf ein Dilemma verwiesen, mit dem sich alle Journalisten konfrontiert sehen, die über Konflikte berichten – »entweder parteiisch zu werden und eine Partei gegen die andere aufzuhetzen, oder die Rolle des moderierenden Dritte zu spielen, um die Kommunikation zwischen den beiden Konfliktparteien zu verbessern und zu einer konstruktiven Konflikttransformation beizutragen« (Kempf 2003, S.83). Die fehlende Anwendung einer bedachten Methode der konstruktiven Konfliktberichterstattung sei, so argumentiert er, wegen der »fehlenden Differenzierung zwischen traditioneller Konfliktberichterstattung und Propaganda« gleichbedeutend mit dessen Eskalation (ebd.).

Friedensjournalismus

Lynch und McGoldrick (2005) geben folgende Definitionen: »Friedensjournalismus findet statt, wenn Herausgeber und Reporter eine Auswahl treffen über die Geschichten, die sie bringen, und die Art, wie sie sie bringen, so dass die Möglichkeit für eine Gesellschaft eröffnet wird nicht-gewaltförmige Antworten auf einen Konflikt zu erörtern und zu bewerten. Friedensjournalismus

Diese Definition erlaubt etwas mehr Handlungsspielraum als die Formel von Kempf. Einige Journalisten sagt die Vorstellung zu, dass sie sich schon von Beginn an dafür entscheiden sollten, mit ihrer journalistischen Arbeit sozial erstrebenswerte Ziele zu unterstützen. In post-kolonialen Gesellschaften basieren die Traditionen und Voraussetzungen, die Journalisten absorbieren, in starkem Maße auf Werten sozialer Solidarität. Und jene, die das Glück haben, eine berufliche Laufbahn eingeschlagen zu haben, spüren eine Verpflichtung, ihre Ausbildung und Position dazu zu nutzen, die Perspektive ihrer Gesellschaft und die Aussichten für ihre Mitbürger zu verbessern. Dies gilt ganz sicherlich für den Umgang mit Konflikten. So ergab eine umfassende Befragung von erfahrenen Journalisten aus elf Ländern des sub-saharischen Afrika im Jahr 1999: »Ob bei staatlich-kontrollierten Rundfunkanstalten beschäftigt oder als Herausgeber von Wochen- oder Tageszeitungen, die über den Straßenverkauf überleben, die meisten dieser Journalisten glaubten eine zentrale Rolle in der Prävention und Lösung von Konflikten zu haben. Für viele war es keine Frage, dass sie diese Rolle ausfüllen müssen, sondern nur, wie sie dies tun können« (Onadipe und Lord 1999, S.2).

Journalisten in westlichen Ländern bedienen sich verschiedener Quellen, insbesondere der liberalen Theorie der Pressefreiheit, derzufolge Medien ein Kontrollorgan der bürgerlichen Demokratie sind, die auf Probleme aufmerksam machen und Informationen publizieren, ohne auf Vor- oder Nachteile zu achten. Eine in Großbritannien erstellte Studie, bei der leitende Herausgeber, Produzenten und Journalisten interviewt wurden, die Konfliktberichterstattung machen, gab folgende typische Stellungnahme eines erfahrenen Kriegsreporters, Kim Willsher von der »Mail on Sunday« wieder: »Ich möchte nicht pompös oder arrogant klingen, aber man hofft, indem man Leuten die Augen darüber öffnet, was passiert, das irgendetwas in Gang gesetzt wird, um es zu stoppen. (…)« (Tumber und Webster 2006, S.67).

Dies ist nur eine Nuance von dem verschieden, was oben als Grundformel des Friedensjournalismus und konstruktiver Konfliktberichterstattung zitiert wurde, aber in diesem Kontext macht die Nuance einen Unterschied. Willsher hatte sich besonders intensiv mit den Sezessionskriegen im früheren Jugoslawien beschäftigt, wie Tumber und Webster darlegen. Und dabei bedeutete »etwas zu tun« in den Augen vieler in Großbritannien beschäftigter Journalisten, die Parteinahme zuungunsten der Serben, bis hin zur militärischen Intervention. (…)

Teil des Verständnisses von Lynch und McGoldrick über Friedensjournalismus ist ein Konzept der Beseitigung von Ungleichgewicht. Wenn Kriegsjournalismus die vorherrschende Art der Berichterstattung ist, dann ist der Beitrag der Medien zur demokratischen Debatte schief und fällt zugunsten gewaltförmiger Ergebnisse aus – und reproduziert damit Kriegspropaganda, wie Kempf richtig herausgestellt hat. Stattdessen sollten sie, folgt man der liberalen Theorie, der Öffentlichkeit so viele verschiedene Ansichten, Perspektiven und Sichtweisen auf die Ereignisse anbieten wie möglich. (…)

Die BBC-Produktionsregeln (2004) legen beispielsweise fest, dass eine »große Bandbreite signifikanter Ansichten und Perspektiven« zu berücksichtigen seien, denn »es gibt gewöhnlich mehr als zwei Seiten bei jeder Angelegenheit«. (…) Das Fernsehen in den USA ist weniger stark reguliert, aber der erste Zusatzartikel der US-Verfassung schützt die Freiheit der Meinungsäußerung. Einem berühmten Gerichtsurteil zufolge bedeute dies »ein unbeschränkter Marktplatz der Ideen (…) Entscheidend ist das Recht der Öffentlichkeit, geeigneten Zugang zu sozialen, politischen und anderen Ideen zu bekommen« (Supreme Court 1969).

Dies alles sind nützliche Argumente für einen Friedensjournalismus. Wenn es gewöhnlich mehr als zwei Seiten gibt, dann sollten BBC-Berichte regelmäßig Konflikte so darstellen, dass dies sichtbar wird; in den meisten Fällen ist das aber nicht der Fall. Der gemeinsame Nenner dieser Klauseln – nämlich die Verantwortung, der Öffentlichkeit Zugang zu einer »großen Bandbreite« von Sichtweisen zu ermöglichen – wird meist durch die Konventionen des Berichtens in den Hintergrund gedrängt, die das agenda-setting mit offiziellen Quellen honorieren. (…)

Sechzig Prozent der Journalisten, die sich an einer weltweiten Umfrage beteiligten (Lynch und McGoldrick 2004), glaubten, dass die Medien in ihren eigenen Ländern dieses grundlegende öffentliche Gut nicht bereitstellten. Die meisten machten dafür »journalistische Konventionen« und an zweiter Stelle die »Marktbedingungen« verantwortlich. (…)

Der CNN-Effekt

In Willshers Kommentar zu seiner Rolle als Journalist ist eine Annahme über den Einfluss von Medien eingeschrieben, die auch als »der CNN-Effekt« bekannt ist; die Bezeichnung entstand, nachdem UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali gesagt hatte: »Wir sprechen davon, dass wir 16 Mitglieder im UN-Sicherheitsrat haben: die 15 Mitglieder plus CNN« (Boutros-Ghali 1995). Die These ist, dass die heutigen, weltweit operierenden Medien so einflussreich geworden sind, dass sie nach eigenem Gutdünken Themen auf die politische Tagesordnung setzen können – Themen, die sonst wenig oder gar kein Interesse bei den Mächtigen gefunden hätten. Aber Wissenschaftler, die diese behauptete Kausalität untersucht haben, haben herausgefunden, dass die Realität von der These abweicht. Zwei bekannte Fälle sollen als Beleg dienen:

In Somalia gab es bereits Überlegungen für eine militärische Aktion bevor die Bilder von hungernden Kindern auf den Bildschirmen erschienen. Die letzte Entscheidung »basierte stärker auf diplomatischen und bürokratischen Prozessen als auf der Medienberichterstattung« (Livingston und Eachus 1995). ›Operation Provide Comfort‹ ist als »Sternstunde der Fernsehnachrichten« (Shaw 1996) bezeichnet worden – ein Argument, demzufolge die nächtlichen Berichte über kurdische Flüchtlinge, die sich vor bewaffneten irakischen Hubschraubern in die Berge der südlichen Türkei in Sicherheit bringen, Regierungen zu entschlossenem Handeln veranlasst hätten, das es sonst nicht gegeben hätte.

Auch dies hält einer genaueren Betrachtung nicht stand. Einen anderen Aspekt betont Andrew Natsios, damaliger Direktor des US Office of Foreign Disaster Assistance, das Teil der US-Regierungsbehörde Agency for International Development ist: »Wichtige geopolitische Überlegungen haben damals die Politik bestimmt … Die wichtigste war Sorge um die Türkei, einer der engsten muslimischen Alliierten Washingtons …Die Türkei – mit ihrem eigenen kurdischen ›Problem‹ hatte kein Interesse an Hunderttausenden armen Kurden … Auch wenn es dort keine Kameras gegeben hätte, hätte die Bush-Administration die gleiche Entscheidung getroffen« (Robinson 2002).

Dies unterstreicht die Beobachtung von Kempf, mit welcher Leichtigkeit die offizielle Propaganda die Berichterstattung bestimmt – besonders angesichts der Neigung, die in den Konventionen des ›objektiven‹ Berichtens enthalten ist. Ohne Friedensjournalismus bleiben die Annahmen der liberalen Theorie der Pressefreiheit und die öffentlichen Versorgungsverpflichtungen der Rundfunkanbieter weitgehend unerfüllt.

Literatur

Bagdikian, B. (2000): The Media Monopoly. 6<^>th<^*> ed., Boston: Beacon Press.

Boutros-Ghali, B. (1995): The UN has been a success, excerpts from a conversation with TIME International editor Jose M. Ferrer III et al. [http://www.time.com/time/international/1995/951023/cover4.html]

British Broadcasting Company (1994): Producer Guidelines. London: BBC. In: Lynch, J. und McGoldrick, A. (2005): Peace Journalism. Stroud: Hawthorn Press.

Francis, D. (2002): People, Peace and Power. London: Pluto Press.

Hackkett, R. und Zhao, Y. (1998): Sustaining Democracy – Journalism and the Politics of Objectivity. Toronto: Garamond Press.

Kampfner, J. (2003): Risk averse and running scared. London. In: The Guardian 26 September.

Kempf, W. (2003): In: Austrian Study Center for Peace and Conflict Resolution (ed.): Constructive Conflict Coverage: A Social Psychological Approach. Berlin: regener.

Kinsley, M. (2001): Osama Done Told me: So how come media objectivity is suddenly a bad thing? [http://www.slate.com/id/2058456/]

Livingston, S. und Eachus, T. (1995): Humanitarian crises and U.S. foreign policy: Somalia and the CNN effect reconsidered. In: Political Communication Vol. 12, S.413-429.

Lynch, J. (1998): The Peace Journalism Option. Taplow (UK): Conflict and Peace Forums.

Lynch, J. und McGoldrick, A. (2007): Reporting Conflict: An Introduction to Peace Journalism. Im Druck

Lynch, J. und McGoldrick, A. (2005): Peace Journalism. Stroud: Hawthorn Press.

Onadipe, A. und Lord, D. (1999): African Media and Conflict. London: Conciliation Resources.

Robinson, P. (2002): The CNN Effect: the myth of news, foreign policy and intervention. London: Routledge.

Shaw, M. (1996): The Kurds five years on: TV news’ finest hour. London. New Statesman. 5. April 1996.

Supreme Court (1969): Adelstein revives Red Lion [http://www.techlawjournal.com/topstories/2003/20030106.asp]

Tumber, H. und Webster, F. (2006): Journalists under fire – information war and journalistic practices. London: Sage.

Annabel McGoldrick ist als Journalistin und Produzentin für Fernseh- und Radionachrichten tätig, u.a. über Konfliktgebiete in Indonesien, den Philippinen, dem Mittleren Osten und Thailand. Zudem arbeitet sie als Psychotherapeutin, spezialisiert auf Traumata und Konflikterzählungen. Der – hier gekürzte und übersetzte – Beitrag wurde »Wissenschaft & Frieden« freundlicherweise vom Fachjournal »conflict & communication online« zur Verfügung gestellt.

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