in Wissenschaft & Frieden 2003-4: Friedensforschung

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Interdisziplinäre Erfahrungen in der Friedensforschung

von Wolfgang Liebert

Friedensforschung entwickelt sich zunehmend als interdisziplinäres Tätigkeitsfeld. Kompetenzen aus den verschiedensten Bereichen sind je nach konkret verfolgter Themenstellung notwendig für eine erfolgreiche Projektbearbeitung. Dabei spielen politische, gesellschaftswissenschaftliche, sozialpsychologische, zeitgeschichtliche, pädagogische, sozioökonomische, völkerrechtliche, naturwissenschaftliche, technische und ethische Aspekte eine wesentliche Rolle. Die Forschenden müssen eine entsprechend vielfältige Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität entwickeln. Wolfgang Liebert geht das Thema vor allem aus der Perspektive naturwissenschaftlich orientierter, interdisziplinärer Friedensforschung an.1
Häufig geht es bei der Friedensforschung um die dauerhaftere Bearbeitung von Querschnittsthemenfeldern, die kaum (oder gar nicht) mit der Verfolgung disziplinärer Fachtraditionen und daher Disziplinen unabhängig zu beschreiben sind. Die Motivation für die wissenschaftliche Arbeit und die Art und Weise der Anlage der Projekte erfolgt aus einem anderem als dem üblichen fachwissenschaftlichen Impuls. Daher macht es Sinn von einer Transdisziplinarität der Friedensforschung zu sprechen. Dementsprechend kann es auch keine disziplinär definierte Leitwissenschaft der Friedensforschung (mehr) geben.

Es mag Themenfelder und Aufgabenstellungen im Bereich naturwissenschaftlich orientierter Friedensforschung geben, die sinnvoll von Vertretern zweier (oder mehrerer) Disziplinen quasi in einer sich wechselseitig ergänzenden, additiven Anstrengung angehbar sind. Beispielsweise ist hier an eine (punktuelle) Zusammenarbeit von Natur- und Politikwissenschaftlern im Bereich der Analyse von Rüstungskontrollregimen oder von Naturwissenschaftlern und Völkerrechtlern bei der Fortentwicklung internationaler Vertragssysteme zu denken. Wechselseitige Lerneffekte der Beteiligten sind dabei möglich. Hier beginnt aber bereits die Grenzüberschreitung disziplinärer Traditionen aus einer inneren Notwendigkeit des behandelten Stoffs heraus. Die Herausforderung durch die Defizite der politischen Wirklichkeit und der fachdisziplinären Zugänge treiben zu tiefer gehenderen interdisziplinären Ansätzen. Die wissenschaftlichen Defizite liegen beispielsweise darin, dass in den Naturwissenschaften globale Zusammenhänge ausgeblendet werden oder normative Randbedingungen unthematisiert bleiben, während politikwissenschaftliche Bemühungen die naturwissenschaftlich-technischen Zusammenhänge, Notwendigkeiten oder Alternativen unberücksichtigt lassen. Die politische Wirklichkeit leidet häufig unter einem Mangel an Zusammenschau komplexer Zusammenhänge, einer ungenügenden oder ausbleibenden Identifizierung der Kernprobleme, einer Beharrung auf bekannten (augenscheinlich breit akzeptierten) Konzepten und einer Unoffenheit gegenüber neuen, stärker an die Wurzel der Probleme gehenden Lösungsansätzen – und an einem »Realismus« unter Akzeptanz der aktuellen Machtverhältnisse. Zu glauben diese Defizite könnten allein schon dadurch ausgeräumt werden, dass man Fachvertreter verschiedener Disziplinen an einen Tisch setzt, erscheint kurzatmig und auch etwas naiv, wenn man die disziplinären Traditionen, Ab- und Ausgrenzungen und Eigendynamiken ein wenig kennt.

Problemorientierte, transdisziplinär angelegte friedenswissenschaftliche Ansätze können darüber hinaus weisen. Insbesondere wenn bereits auf einem Vorlauf an Erfahrungen in interdisziplinären Forschungsbemühungen aufgebaut werden kann, die durchaus auch rein additiven Charakter haben können, besteht die Chance auf eine „Erweiterung der wissenschaftlichen Wahrnehmungsfähigkeit“2. Dies bedeutet mehr als das ehrenwerte – und allemal begrüßenswerte – Pathos des verantwortungsbewussten Naturwissenschaftlers, der aufgrund seiner Spezialkenntnisse und vertrauter Methoden Beiträge zur Lösung von Weltproblemen leisten will. Ebenso geht dies über das Zusammenwirken von Vertretern verschiedener Fachrichtungen hinaus. Die Horizonterweiterung spiegelt sich in der Genese der friedenswissenschaftlichen Tätigkeit. Dazu gehört die Auffindung der Problemstellung selbst, die Problemidentifikation, sowie die Definition konkretisierter bearbeitungsfähiger Kernprobleme, die jeweils aus einer übergeordneten und quer zu den Disziplinen liegenden Perspektive gewonnen werden.

Der interdisziplinäre oder transdisziplinäre Ansatz greift tief in Genese, Verlauf und Ergebnis entsprechender Projekte oder Projektzusammenhänge ein. Kontexte der wissenschaftlich behandelten Fragenkomplexe kommen zum frühest denkbaren Zeitpunkt in den Blick und werden dauerhaft von den Beteiligten reflektiert. Das Auffinden von Ansätzen oder Strategien zur Problemlösung mit Bezug auf die Kontexte werden von vorne herein angestrebt. Ein »mehr« gegenüber gehaltvoller disziplinärer Forschung mit entsprechender Anerkennung in der »Zunft« der Disziplin ist gewollt und ist eine der wesentlichsten Grundmotivationen für die Forschung. Andererseits können sich innerhalb eines so angelegten Projektes auch Forschungsfragen ergeben, die durchaus rein disziplinär verfolgt und als solche Beachtung finden können. In diesem Sinne können Beiträge zu »guter Disziplinarität« im Sinne Hartmut von Hentigs geleistet werden.3

Diese etwas allgemeineren Betrachtungen sollen nun anhand eines Beispiels etwas verdeutlicht werden, wobei ebenfalls eine typischerweise auftretende Vernetzungs- und Wechselwirkung zwischen naturwissenschaftlich-technischen, normativen und politischen Aspekten demonstriert werden soll.

Das Problemfeld nukleare Nichtverbreitung

Das Problemfeld nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung ist nach wie vor von hoher Brisanz und hat große Aktualität. Bei der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) hat dieser Bereich seit Jahren einen wesentlichen Stellenwert bei der Auswahl von eigenen Projekten, und es konnten reichhaltige interdisziplinäre Erfahrungen gesammelt werden. Der wesentliche allgemeine Kontext besteht in den politischen Konzeptionen mit dem Ziel der nuklearen Nichtverbreitung und Abrüstung sowie zugehörige forschungspolitische Konzepte auf nationaler Ebene und die Versuche zu einer international vereinbarten Vorgehensweise. IANUS fokussiert dabei stärker auf die Analyse naturwissenschaftlich-technischer Faktoren für horizontale wie vertikale Proliferationsgefahren (also die Gefahr der Weiterverbreitung und Weiterentwicklung von Kernwaffen) sowie das Gelingen nuklearer Abrüstung (mit dem Ziel, diese irreversibel zu machen sowie die vollständige Abschaffung von Kernwaffen zu erreichen).

Eine weitere Differenzierung in wesentliche Problem- bzw. Arbeitsfelder kann unternommen werden, darunter:

Natürlich sind auch die Modernisierungstendenzen der Kernwaffenarsenale in den etablierten Kernwaffenstaaten, strategische Umbrüche (z.B. US Nuclear Posture Review) und die Gefahren der Weiterverbreitung von Kernwaffen (aktuell Nordkorea, Iran und terroristische Möglichkeiten) ständig im Blick zu halten. Aber im Folgenden möchte ich die exemplarische Betrachtung auf den erstgenannten Bereich beschränken.

Beispiel: Umrüstung von Forschungsreaktoren

Es gibt gute physikalische Gründe dafür, hochangereichertem Uran (HEU) neben anderen potenziellen Waffenstoffen besonderes Augenmerk zu schenken.4 Dazu gehört die relativ leichte Handhabbarkeit des Materials und das vergleichsweise einfache Kernwaffendesign, mit dem ein nuklearer Sprengkörper möglich würde. Die großen Bestände im militärischen Bereich der Kernwaffenstaaten und der unzureichende Umgang damit wären zu betrachten (physikalisch überzeugende Beseitigungsstrategien stehen zur Verfügung werden jedoch nicht oder nur schleppend umgesetzt). Aber ebenso ist die HEU-Nutzung im zivilen Bereich, die sich inzwischen auf Forschungsreaktoren beschränkt, zu thematisieren. Der weltweite HEU-Bedarf für Forschungsreaktoren liegt in der Größenordnung einer Tonne. Für einen nuklearen Sprengsatz wird Material in der Größenordnung von lediglich 10 Kilogramm benötigt. In knapp 60 Ländern laufen Forschungsreaktoren. Wenn diese mit HEU als Brennstoff betrieben werden, besteht in den Standortländern prinzipiell Zugriff auf ein Material, das als Waffenstoff verwendet werden könnte. Die damit verbundene potenzielle Dramatik darf nicht unterschätzt werden.

Aus diesem Grund sind seit 1980 Alternativen entwickelt worden, die hochdichte schwach angereicherte Brennstoffe, die nicht für Atomwaffen Verwendung finden können, für den Einsatz in Forschungsreaktoren zur Verfügung stellen. Mit den heute einsetzbaren hochdichten Konversionsbrennstoffen sind die meisten Forschungsreaktoren bereits umstellbar, so dass der HEU-Einsatz überflüssig wird. Viele Reaktoren sind bereits umgestellt; neue Reaktoren werden in der Regel unter Verzicht auf HEU ausgelegt. Es bleiben einige wenige Forschungsreaktoren mit besonders hohen Neutronenflüssen, die aber möglicherweise mit aktuell erforschten neuen Generationen von Brennstoffen konvertierbar gemacht werden können. Um einen allgemeinen Verzicht auf HEU-Nutzung im zivilen Bereich realisierbar und durchsetzungsfähig zu machen, haben diese Reaktoren eine besondere Bedeutung. Verschiedene Hochflussreaktoren in den USA und Europa sind eingehender zu betrachten, darunter auch der neue Münchner Forschungsreaktor FRM-II. Spezielle reaktorphysikalische Modellrechnungen sind notwendig, um jeweils die Frage zu klären, ob eine Umstellung auf nicht-waffentauglichen hochdichten Uranbrennstoff in der nahen Zukunft möglich werden kann.5 Und wenn ja, unter welchen Randbedingungen (u.a. was Ver- und Entsorgung und wissenschaftliche Nutzbarkeit der Reaktoren angeht) eine Brennstoffkonversion möglich wird. Dies stellt sich als ein zentraler, wissenschaftlich zu bearbeitender Kern der Problematik heraus.

So wird aus dem allgemeinen proliferationspolitischen Kontext eine universell (naturwissenschaftlich) beantwortbare Fragestellung abgeleitet: Ist der Verzicht auf waffentauglichen HEU-Brennstoff im Bereich ziviler Forschungsreaktoren möglich und machbar? Die Aufweitung der Fragestellung über den engeren Bereich der Physik hinaus ist offensichtlich und sorgt für einen veränderten Zugang in der Projektbearbeitung von Beginn an. Eine Anwendungs- und Praxisorientierung ist ebenfalls gewollt: Die Klärung der prinzipiellen wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten ist nur die eine Seite der Problemstellung, hinzu kommt die Frage nach den realen Machbarkeiten unter den Randbedingungen von Forschungspolitik sowie internationaler und nationaler Politik im Bereich nuklearer Nichtverbreitung.

Von Beginn an sind normative Entscheidungen mit der Projektanlage und -durchführung berührt. Dies lässt sich bereits an der übergeordneten Zielsetzung, Beiträge zur Vermeidung der Verbreitung von Atomwaffen leisten zu wollen (was nukleare Abrüstung ausdrücklich mit einschließt), festmachen. Dass dabei auch die Wahrnehmung der Faktenlage und ihre Einschätzung eine Rolle spielen, zeigt sich bei der folgenden Entscheidung: Will man eher auf die institutionellen Maßnahmen zur Vermeidung von Proliferationsgefahren, also sog. Safeguards und andere Sicherungsmaßnahmen für HEU-Bestände und für den Umgang mit HEU setzen oder sollen weit stärker technisch-intrinsische Maßnahmen ins Spiel kommen, die eine prinzipielle Beschränkung der Möglichkeiten des Zugriffs auf den Waffenstoff HEU bewirken? Führt die Analyse der relevanten Informationen dazu, eher die zweite Position einzunehmen, wie dies in den IANUS-Projekten geschieht, so folgt daraus, die Vermeidung des Umgangs mit Waffenstoffen im zivilen Bereich als Leitlinie ernst zu nehmen (allerdings ohne die anderen Sicherungsmaßnahmen deswegen gering zu schätzen). Letztlich kristallisiert sich aus der Wertentscheidung für das Ziel einer kernwaffenfreien Welt – ohne stets virulente nukleare Proliferationsrisiken – die grundsätzliche Strategie der Vermeidung von HEU-Nutzung in zivilen Forschungsreaktoren heraus. Die normative Ausrichtung des Projekts besteht somit in der Bemühung um eine proliferationsresistente Auslegung von Forschungsreaktoren. Proliferationsresistenz soll dabei bedeuten, dass nukleare Technologien durch ihre technischen Parameter selbst robust gegen eine mögliche Nutzung für militärische Zwecke gesichert werden. Dabei muss man sich dessen bewusst bleiben, dass es eine absolute Sicherheit in diesem Bereich nicht geben kann (daher der Begriff Proliferationsresistenz in Analogie zu den bekannten Begrifflichkeiten »water resistent« und »water proof«).

Der politische Aspekt ist ebenso wenig aus der Projektbearbeitung heraus zu halten. Es geht nicht nur um die abstrakte internationale Verrechtlichung von politischen Zielsetzungen, wie sie sich beispielsweise in dem grundlegenden nuklearen Nichtverbreitungsvertrag, der 1970 in Kraft getreten ist, darstellen lässt. In Reaktion auf Defizite der Vertragsvereinbarungen und der Wahrnehmung technologisch bedingter Schlupflöcher, die in der zivil-militärischen Ambivalenz nuklearer Technologien begründet sind, hat es zehn Jahre später eine internationale Konferenz der UN gegeben, die den nuklearen Brennstoffkreislauf genauer analysierte (INFCE-Konferenz). Aus deren Empfehlungen hat sich eine Tendenz herausgebildet, die als ein internationaler Norm-Bildungsprozess beschrieben werden kann, der mit Bezug auf die HEU-Problematik, den internationalen Nutzungsverzicht nahe legt und Alternativen vorschlägt. In direkter Folge entstanden in den achtziger Jahren internationale und nationale Konversionsbemühungen von Forschungsreaktoren – gerade auch in Deutschland – , die eine Umrüstung ohne Abhängigkeit von HEU-Brennstoffen zum Ziel hatten. Als dann 1993 das atomrechtliche Genehmigungsverfahren für einen neuen Forschungsreaktor in Deutschland (FRM-II), dessen Design auf Nutzung von HEU-Brennstoffen beruhte, begann, führte dies zu einem öffentlichen Engagement von Physikern und (zum Teil in Personalunion) von Friedensforschern, die eine Reflexion über Auslegungsalternativen einforderten. So hat eine zunächst distanziert wissenschaftliche Betrachtung von grundsätzlichen Proliferationsgefahren im Bereich ziviler Nukleartechnologienutzung notwendig zu einer teilnehmenden Perspektive und einer Einsicht in die Notwendigkeit zu politischem Handeln bei Wissenschaftlern geführt.

Im Falle von IANUS konnte nach dem Bonner Regierungswechsel im Jahre 1999 in einer Expertenkommission des Bundesforschungsministeriums mitgewirkt werden, die nochmals – Jahre nach Baubeginn des Münchner Reaktors – Brennstoffalternativen aufzeigte. Ebenso konnte das Bundesumweltministerium bei der Wahrnehmung seiner Aufgabe der Bundesaufsicht über das Genehmigungsverfahren beraten werden. Mit Erteilen der Betriebsgenehmigung im Frühjahr 2003 besteht nun eine Umrüstungsverpflichtung für den FRM-II. Noch immer sind spannende Fragen in Hinblick auf die konkrete Ausgestaltung dieser Umrüstung zu bearbeiten. Ebenso erfordern absehbare Fortschritte bei der Entwicklung neuartiger Konversionsbrennstoffe die Klärung von Umstellungsmöglichkeiten für weitere international betriebene Reaktoren.

Die oben benannte »universelle Fragestellung« drängt auf seine Beantwortung. Dabei bleiben die politischen, normativen und naturwissenschaftlich-technischen Aspekte miteinander verknüpft. Unterschiedliche Akteure versuchen verschiedenartige Gewichtungen in die Beschreibung von relevanten Tatsachen und ihren Bewertungen und daraus ableitbaren Handlungsempfehlungen einzuschreiben. Die teilnehmende Perspektive einer auf diesen Untersuchungsgegenstand bezogenen friedenswissenschaftliche Arbeit erlaubt weder die Beschränkung auf ausgesuchte Teilaspekte der Problematik, für die man eine besondere spezialisierte Expertise für sich in Anspruch nimmt, noch die rein deskriptive Haltung des distanzierten auf reine Beobachtung des Geschehens reduzierten Wissenschaftlers.

Die transdiziplinäre Perspektive hilft, als Forschungs- und Handlungsperspektive, die proliferationsresistente Gestaltung von nuklearen Technolgien herauszudestillieren. Damit tritt die friedenswissenschaftliche Bemühung auch heraus aus dem Kreis ihrer traditionelleren Themenstellungen und bewegt sich auf ein weiteres transdisziplinäres, hochaktuelles Arbeitsfeld zu: die Gestaltung unseres Umgangs mit Technik und Wissenschaft in grundlegender und praktischer Perspektive.

Mit gleichem Recht hätten andere IANUS-Projekte als Exempel für die Verdeutlichung dieser Betrachtung der friedenswissenschaftlichen Vorgehensweise herangezogen werden können oder andere Projekte innerhalb des FONAS-Projektverbundes Präventive Rüstungskontrolle6, die allesamt versuchen neue Wege der transdisziplinären, praxisbezogenen Forschung – ähnlich wie hier skizziert – zu finden.

Anmerkungen

1) W. Liebert: Naturwissenschaftliche Zugänge zur Friedensforschung, Wissenschaft und Frieden 18.Jg. 4/2000, S.19-22; J. Altmann, W. Liebert, G. Neuneck: Dem Missbrauch von Naturkräften entgegentreten – naturwissenschaftliche Forschung für Abrüstung und Frieden, erscheint in: U. Eckern et al. (Hrsg.): Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme, Leske+Budrich, 2003.

2) Jürgen Mittelstraß: Die Häuser des Wissens. Wissenschaftstheoretische Studien: Frankfurt: Suhrkamp 1998.

3) Hartmut von Hentig: Magier oder Magister? Über die Einheit der Wissenschaft im Verständigungsprozeß. Frankfurt: Suhrkamp 1974.

4) H. Ackermann, W. Buckel, F. Fujara, W. Liebert: Zur Nutzung von hochangereichertem Uran im Forschungsreaktor FRM-II, Physikalische Blätter 55, Nr. 2, 1999, S.16-20.

5) A. Glaser: The Conversion of Research

6) FONAS und Wissenschaft und Frieden (Hrsg.): Präventive Rüstungskontrolle, Dossier Nr. 38, Wissenschaft und Frieden 19.Jg. 2001.

Dr. Wolfgang Liebert ist wissenschaftlicher Koordinator und einer der Sprecher der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der TU Darmstadt. Er ist zur Zeit auch Vorsitzender der Forschungsverbundes Naturwissenschaft Abrüstung und internationale Sicherheit (FONAS)

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