in Wissenschaft & Frieden 2000-4: Frieden als Beruf

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Friedensjournalismus als Beruf

von Martin Zint

Der ruhige, harmonievolle Begriff »Frieden« läßt sich nur schwer zusammenbringen mit der landläufigen Vorstellung vom rasenden Reporter, der von Skandal zu Skandal und von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz eilt. Journalisten1 müssen aggressiv sein um immer in die erste Reihe zu kommen. Ihnen genügt ein kurzer Blick auf die Bühne. Was hinter den Kulissen geschieht ist nur dann ihr Job, wenn sie es, aus welchen Gründen auch immer, auf die Bühne zerren können. Journalisten sind vom Typ Jäger und Sammler. Der archaische Orientierungsreflex, also die reflexhafte Hinwendung zu einer Veränderung im Umfeld, ist bei ihnen noch besonders ausgeprägt. Und sie haben Übung darin, diese Veränderung zu erkunden, in ihrer Relevanz einzuschätzen und so umzusetzen, dass die RezipientInnen verstehen, was gemeint ist. Ist Journalismus als Profession also überhaupt friedensfähig? Aber ja, und JournalistInnen gehören sogar zu den Schlüsselfiguren der Prozesse, die zum Frieden führen.

Um das Thema bearbeiten zu können ist es nötig, sich an dieser Stelle gleich von dem hehren Begriff »Frieden« zu verabschieden. Aus der Psychologie ist bekannt, dass Ziele dann eine gute Aussicht auf Realisierung haben, wenn sie leicht über dem liegen, was als erreichbar gilt. Liegt die Latte zu niedrig oder liegt sie viel zu hoch, sinken die Motivation und die Erfolgschance. In diesem Sinne und im Sinne der Operationalisierung des Themas wird hier nur der Frage nachgegangen, was JournalistInnen dazu beitragen können das Konflikte nicht gewaltförmig eskalieren. Konflikte haben einen typischen kurvenhaften Verlauf. Steigender Spannung folgt bei Erreichung eines gewissen Levels die gewaltförmige Entladung, nach der die Spannung nachlässt. Aufgabe der Konfliktbearbeitung ist es, den Verlauf der Kurve so zu beeinflussen, dass sie möglichst flach verläuft und sie nicht den Level der gewaltförmigen Entladung erreicht.

Was können JournalistInnen zur Konfliktbearbeitung beitragen?

Zuallererst können JournalistInnen durch ihre Arbeit die Kommunikation zwischen den Parteien fördern. In Konfliktsituationen ist die direkte Kommunikation zwischen den Parteien oft unterbrochen oder erschwert. Vieles von dem, was sie übereinander erfahren, stammt aus den Medien. Die Berichterstattung kann Konflikte präzisieren und definieren. JournalistInnen können dazu beitragen, Probleme und Interessen in einer Weise zu definieren, die ihre Lösung erleichtert. Sie sind manchmal besonders aufmerksam gegenüber den Konzessionen, die die Parteien machen, bei den Übereinstimmungen, die zwischen ihnen existieren, oder in Bezug auf Lösungen, die in Betracht gezogen werden.

Darüber hinaus haben Medien, und damit die JournalistInnen, einen Bildungsauftrag, der bei den elektronischen Medien in Deutschland sogar gesetzlich festgeschrieben ist. Dieser Auftrag ist ganz besonders im Umfeld von Konflikten wahrzunehmen. Durch einfache Veränderungen des Informationsumfeldes, in dem die Parteien operieren, kann sich die Dynamik eines Konfliktes stark verändern.

Rob. K. Mannoff lehrt am Zentrum für »War, Peace and the News Media« an der New York University. Er hat diese möglichen Rollen von JournalistInnen in der Konfliktprävention und der Konfliktbearbeitung beschrieben. Einige dieser Rollen, wie die vorgenannten, ergeben sich aus einem angelsächsischen Verständnis von journalistischer Arbeit. Andere Rollen setzen voraus, dass die JournalistInnen Kenntnisse in der Konfliktanalyse und der Konfliktbearbeitung haben. JournalistInnen können im Rahmen ihrer Arbeit Konflikte analysieren. Diese Rolle unterscheidet sich von der konventionellen Präsentation von Konflikten in den Medien. Die JournalistInnen wenden hier bewusst Methoden der Konfliktanalyse an, die aus der Konfliktforschung abgeleitet wurden. Sie erlauben es der Öffentlichkeit, ihr Verständnis von den Schlüsselaspekten der Situation systematisch zu verbessern und die Dynamik der Maßnahmen besser zu verstehen, die eingeleitet wurden um die Situation zu meistern.

Ein elaborierter Journalismus kann auch die Konturen der ProtagonistInnen herausarbeiten. Was so einfach klingt erfordert in der Praxis die besondere Fähigkeit, dies jenseits eines »Gut oder Böse«-Schemas zu tun. Hier kann die Konfliktforschung möglicherweise Kategorien liefern und eine systematische Einordnung ermöglichen.

JournalistInnen können sich auch aktiv einmischen. Z.B. können sie das Gleichgewicht der Kräfte stärken. Ein entsprechender Bericht in den Medien kann die stärkere Partei schwächen oder die schwächere Partei stärken und auf diese Weise die Parteien zu Verhandlungen zu ermutigen. Medien können zum Erfolg der Verhandlungen ganz beträchtlich beitragen, indem sie Kompromisse ermöglichen. Wenn sie einen Schritt in Richtung auf die Konfliktlösung machen riskieren die Parteien, dass sie von ihren AnhängerInnen angegriffen werden. Aus der Mediation im politischen Bereich ist bekannt, dass der eigentliche Mediationsprozess scheitern kann, wenn es keinen parallelen Prozess gibt, den man »soziale Mediation« nennen könnte. Durch ihn wird den AkteurInnen und den verschiedenen Anhängerschaften der verhandelnden Parteien dieser Prozess nahegebracht; er bereitet sie darauf vor, seinen Ausgang zu akzeptieren.

JournalistInnen können ihre Medien auch ganz bewusst in den Dienst der Konfliktbearbeitung stellen. Manche Konflikte eskalieren u.a. weil die Parteien nicht die adäquaten Mittel haben, ihre Klagen vorzubringen. Medien können sich auch als Mittel zur Konfliktaustragung zur Verfügung stellen. Das setzt jedoch besondere Kompetenzen, z.B. in der Interviewtechnik oder der Moderation, voraus. Entgegen einer verbreiteten Praxis geht es hier nicht darum, Konflikte zu dramatisieren und ihre öffentliche Austragung quotenfördernd darzubieten. Die Gesprächsführung darf nicht problemorientiert, sondern muss lösungsorientiert sein. Hier kommen ebenfalls Elemente aus der Mediation zum Tragen, die JournalistInnen als Zusatzqualifikation erwerben können.

Merkmale
des Friedensjournalismus
nach Johan Galtung

Wie bisher ausgeführt wurde, beinhalten die berufständischen Regeln eines Journalismus in angelsächsischer Tradition viele Elemente der konstruktiven Konfliktbearbeitung, auch wenn manchmal zusätzliche Qualifikationen, z.B. in der Konfliktanalyse und der Konfliktintervention, notwendig sind. Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung sieht den Friedensjournalismus als eine journalistische Fachrichtung, die leider noch unzureichend entwickelt ist. So wie sich ein elaborierter Gesundheitsjournalismus entwickelt hat und Blüten treibt, so sollte es auch einen Friedensjournalismus geben, der sachlich über Konflikte und ihre Entstehung berichtet, Therapien aufzeigt und zur Vorbeugung ermuntert. Als konkrete Arbeitshilfe hat Galtung ein Schema entwickelt, das einen friedens- und konfliktorientierten Journalismus einem, wie er ihn nennt, Hass-Journalismus gegenüberstellt.

Friedens-Journalismus ist

Hass-Journalismus dagegen ist

Was lernen FriedensjournalistInnen,
was andere JournalistInnen
nicht lernen?

Das Media Peace Center in Kapstadt, Südafrika, hat über ein Jahrzehnt Erfahrung in der konfliktlösungsorientierten Trainingsarbeit mit JournalistInnen. Dabei werden klassische journalistische Arbeitsfelder geschult wie der Umgang mit der Sprache (Was unterscheidet FreiheitskämpferInnen und TerroristInnen?; Konkretion gegen Abstraktion = Blick auf die Opfer statt von Kollateralschäden zu sprechen), Interviewtraining (Wie erkundet man die fünf berühmten W gegenüber Konfliktparteien?), der Umgang mit Quellen (Eliten- oder volksorientiert?). Zentraler Begriff ist das »Framing«, also unter welchem Blickwinkel und mit welchem Ausschnitt wird der Gegenstand der Berichterstattung dargestellt (Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Werden 400 überleben oder 100 sterben?). In Südafrika wurden besonders viele Erfahrungen gesammelt, nicht nur im Kapstädter Media Peace Center. Diese Erfahrungen müssen für die journalistische Praxis weltweit nutzbar gemacht werden. Organisationen wie die Schweizer Stiftung Hirondelle und Search for Common Ground, Washington, haben da schon einiges angestoßen. Beachtenswert ist auch die Arbeit des britischen Conflict and Peace Forums, Taplow.

Beispiele für deeskalierenden Journalismus
und Friedensjournalismus

JournalistInnen brauchen Medien, um die Produkte ihrer Arbeit für die RezipientInnen wahrnehmbar zu machen. Die innere und äußere Verfasstheit dieser Medien bedeutet in der Praxis oft eine Einschränkung der berufsständischen Regeln. Verlage und Rundfunksender sehen journalistische Qualität nicht mehr unbedingt als wichtigstes Kriterium, sondern zunehmend als Kostenfaktor. Der Wettbewerb im Mediensektor läuft völlig einseitig über die Auflage, respektive die Quote, und nicht über die Qualität. Das führt dazu, dass sich die Anforderungen im Medienbereich von der journalistischen Kompetenz weg hin zur Präsentation verlagern. Wirtschaftliche Faktoren vom Kostendruck bis zur direkten Einflussnahme gehören nach Ansicht vieler PraktikerInnen zu den ernsten Bedrohungen der Pressefreiheit, zumindest aber der journalistischen Qualität. Die Tatsache, dass die Lufthansa Anfang dieses Jahres eine Ausgabe der deutschen Financial Times nicht an Bord nahm, weil diese sich in einem Artikel kritisch mit der Geschäftspolitik der Airline auseinandergesetzt hatte, zeigt, mit welche harten Bandagen gekämpft wird.

Dieser Befund macht es zunehmend nötig, in Krisensituationen die Informationsübermittlung durch selbstorganisierte Medien zu sichern. Das schon erwähnte »Center for War, Peace and the News Media« der New York University nennt derzeit die Zahl von 150 Projekten der Konfliktbearbeitung durch Medien weltweit. Die Anstrengungen, die BBC, Deutsche Welle oder VOA zur Information nach journalistischen Kriterien in lokalen Sprachen machen, sind besonders in Krisenregionen mit eingeschränktem Zugang zu Informationen sehr wichtig, aber keineswegs ausreichend. Krisenregionen, z.B. im Bereich der großen Seen Afrikas, brauchen spezifische Information. Medien die solche Informationen liefern wollen, müssen in der Region lokal verankert sein. Informationsverbreitung von außen kann nur letztes Mittel sein.

Die UNESCO leistet mit ihrer Abteilung »SOS Medien« seit 1992 Medienhilfe, sowohl auf diplomatischer Ebene zur Vergabe von Frequenzen und in der Begleitung von Mediengesetzgebung, durch die Einbeziehung von Medienfragen bei der Aushandlung von Friedensvereinbarungen und in humanitären Hilfsaktionen. In Einzelfällen hat auch der Sicherheitsrat der VN, z.B. 1992 in Kambodscha, die Einrichtung unparteiischer Medien beschlossen. Welche Medien unterstützt werden, ist stark von den Infrastruktur der jeweiligen Region abhängig, für den afrikanischen Kontinent z.B. liegt ein deutlicher Schwerpunkt beim Radio.

Der BBC-Monitoring Service hat 1998 eine Aufstellung der verschiedenen elektronischen so genannten Hass- und Friedensmedien versucht. BetreiberInnen sind meist NGOs, oft Interessengruppen politischer, ethnischer oder religiöser Art. Der Begriff »Friedensradio« wird dabei auch kritisch diskutiert: Radio solle keine Gegenpropaganda machen, weil das nur zu Polarisierung führe; Ziel von Medienprojekten müsse die Unabhängigkeit und Professionalität der geförderten Medien sein.

Drei Projekte medialer Intervention bei Konflikten:

Studio Ijambo, Burundi/Agence Hirondelle, Tansania/Star Radio, Liberia

Der afrikanische Staat Burundi ist gekennzeichnet von starken ethnischen Gegensätzen zwischen den dort lebenden Angehörigen der Volksgruppen der Hutus und der Tutsis. Nachdem sich die Spannungen zwischen diesen Gruppen im benachbarten Ruanda 1994 in einem Völkermord entladen hatten, gab es Initiativen, eine ähnliche Eskalation in Burundi durch Präventionsarbeit zu verhindern. Eines dieser Projekt ist Studio Ijambo, eine Radioredaktion, die Sendezeit auf dem staatlichen Sender zur Verfügung hat. Die US-amerikanische NGO Search for Common Ground hat Studio Ijambo eingerichtet und lokale JournalistInnen angestellt. In gemischt-ethnischen Teams aus Hutus und Tutsis recherchieren sie Themen und setzen sie in Radio-Programme um, die mehrere Funktionen erfüllen.

Da Hutus und Tutsis gemeinsam auftreten, können sie Einblick in die Realität der ansonsten streng abgeschotteten anderen Gruppe bekommen und in die jeweils eigene Gruppe kommunizieren. Diese Teams erreichen auch eine besonders hohe Glaubwürdigkeit. Internationale Agenturen und Sender wie die BBC nutzen Studio Ijambo als Informationsquelle. Gesprächsrunden mit ModeratorInnen, die in konfliktlösender Gesprächsführung geschult sind, fördern den politischen Diskurs zwischen den verfeindeten Gruppen. Ergänzend wird eine Radio-Soap-Serie produziert, in der eine Hutu- und eine Tutsi-Familie Wand an Wand wohnen und ihre Alltagskonflikte ohne Gewalt lösen.

Der Genozid 1994 in Ruanda wird derzeit vor einem UN-Tribunal juristisch aufgearbeitet. Dieses Tribunal findet in Arusha, einer Provinzstadt Tansanias, statt. Die Kommunikationsinfrastruktur ist schlecht, internationale Medien waren dort überhaupt nicht vertreten. So könnte die juristische Aufarbeitung des Völkermordes in aller Stille stattfinden. Wenn nicht die Schweizer Stiftung Hirondelle, auf Medieneinsatz in der Konfliktbearbeitung spezialisiert, in Arusha eine Redaktion eingerichtet hätte. Die berichtet regelmäßig von der Arbeit des Gerichtshofes für den Hörfunk und die schreibende Presse in englisch, französisch und kinyruanda. Außerdem dokumentiert sie die Arbeit des Tribunals und macht die Dokumente im Internet verfügbar. Vor dem Tribunal in Arusha stehen übrigens auch Journalisten unter der Anklage des Völkermordes. Mit dem italienisch-belgischen Journalist Georges Ruggio wurde erstmals ein Journalist wegen seiner Hetze auf einem Radiosender (Milles Collines/MC, Ruanda) zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Im Herbst wird es einen weiteren Prozess gegen den Direktor und ein Mitglied des Trägerkreises von Radio MC sowie gegen den Chefredakteur der Zeitung Kangura geben.

Während des Bürgerkrieges in Liberia waren Radiosender wichtige Kriegsziele. Vor und noch lange während des Krieges gab es mehrere unabhängige Sender. Sie wurden jedoch nach und nach zerstört. Danach verfügte der einflussreichste Milizenchef mit seinen Sendern über ein Nachrichtenmonopol im Land, da die Infrastruktur, z.B. für den Zeitungsvertrieb, zerstört war und ein Großteil der Bevölkerung analphabetisch ist. Als ein Friedensprozess in Gang kam, richtete die Stiftung Hirondelle mit internationaler Unterstützung Star-Radio ein, mit leistungsstarken UKW- und Mittelwellensendern. Eine Redaktion aus einheimischen JournalistInnen machte ab Juni 1997 ein sehr erfolgreiches nachrichtenorientiertes Programm in 17 lokalen Sprachen, das im ganzen Land empfangen wurde und per Internet weltweit abgerufen werden konnte. Nach verschiedenen Auseinandersetzungen mit der Regierung wurde Star-Radio am 15. März 2000 von den liberianischen Behörden geschlossen. Trotz intensiver Bemühungen auf vielen Ebenen konnte es bis heute nicht wieder auf Sendung gehen.

Von der Legitimität
medialer Intervention

Star-Radio wurde Opfer der Achilles-Ferse elektronischer Medien. Sie sind fast überall auf die Zustimmung der jeweiligen Regierungen angewiesen. Rechtliche Probleme gehören zu den größten Schwierigkeiten von Projekten der Konfliktbearbeitung durch Medien. Auf Einladung der Schweizer Stiftung Hirondelle fand deshalb im Juli 1998 in Genf ein internationales Kolloquium zu der Frage statt: Darf sich die internationale Gemeinschaft in die Belange der Information einer Region einmischen?

Das Ergebnis: Das internationale Recht kennt keine explizite Rechtsgrundlage für die Verbreitung unparteiischer Informationen (non-partisan-information) in einem Land, dessen Regierung dies nicht zulässt. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit und die Freiheit sich zu informieren sind individuelle Rechte. Wenn aber der Zugang zu unparteiischer Information für die Menschen in Krisenregionen unmöglich gemacht wird, kann ein Recht auf Einmischung entstehen. Nach der Genfer Konvention hat die internationale Gemeinschaft das Recht zur Einmischung wenn die humanitären Grundbedürfnisse nicht gesichert sind. Sie kann dann für die Deckung dieser Grundbedürfnisse sorgen, auch ohne das erklärte Einverständnis der jeweiligen Machthaber. Bei Beginn humanitärer Hilfeleistung kann auch die Einrichtung unparteiischer Medien zur Vorbedingung gemacht werden. Die UNESCO fordert dies seit vielen Jahren. Unter den Teilnehmenden des Kolloquiums herrschte Einigkeit, dass es sich bei der Frage des Zugangs zu unparteiischer Information um ein solches Grundbedürfnis handelt. Durch die regelmäßige Einbindung von Medienprojekten in humanitäre Hilfsmaßnahmen könnte ein Gewohnheitsrecht entstehen, eine noch zu erarbeitende internationale Konvention über das Recht zur Information wird angestrebt.

Literatur:

Bußler, Ingrid: Deeskalierende Friedens- und Kriegsberichterstattung. Eine kommentierte Bibliographie. Hagen 1998, Arbeitspapiere der LAG Friedenswissenschaft in NRW, Fern-Universität Hagen, Im Dünningsbruch 9, 5084 Hagen.
christiane.lammers@fernuni-hagen.de

Hartwig, Stefan: Konflikt und Kommunikation, Berichterstattung, Medienarbeit und Propaganda in internationalen Konflikten vom Krimkrieg bis zum Kosovo, Münster/W, Lit, 1999, ISBN 3-8258-4513-3.

Conflict and Peace Courses/Transcend Peace and Develpoment Network: The Peace Journalism Option, 1998, Taplow Court, Taplow, Bucks, SL6 OER, UK
www. conflictandpeace.org, info@ conflictandpeace

Conflict and Peace Forums/Transcend Peace and Develpoment Network: What Are Journalists For? The Peace Journalism Option 2, 1999 Taplow Court.

Dieselben: Using Conflict Analysis in Reporting, »The Peace Journalism Option 3«; 2000, Taplow Court.

Zhou Mei, Radio UNCTAD of Cambodia, Winning hearts and minds, White Lotus Verlag, Bangkok, 1994, ISBN 974-8496-17-1.

Galtung, Johan: low road – high road, in: track two, Vierteljahresschrift des Centre for conflict resolution and the media peace centre, c/o UCT, Private Bag, 7701 Rondebosch, Republik Süd-Afrika, Dezember 1998.

Manoff, Robert Karl: Role Plays, in track two, Vierteljahresschrift des Center for conflict resolution and the media peace centre, c/o UCT, Private Bag, 7701 Rondebosch, Republik Süd-Afrika, Dezember 1998.

Media and Conflict – Promoting Peace, A Symposium with journalists from Eritrea and Ethiopia, 24.-27.1.99, Documentations and reports, No. 1, editet by the Heinrich Boell Foundation, Berlin 1999.

Fachot, Morand: Tentative d'inventaire critique des radios et télévison de haine de paix actuelles, BBC Monitoring Service, März 1998, www.monitor.bbc.co.uk

print process special 2.000, Pressefreiheit – alles unter Kontrolle, www.printprocess.net

message, internationale Fachzeitschrift für Journalismus, www.message-online.com

Kontakte und weitere Informationen bei:

Fondation Hirondelle, 3, Rue Traversière, CH 1018 Lausanne, www.hirondelle.org

Search for Common Ground, 1601 Connecticut Avenue NW, Suite 200, Washington DC
20009, USA, www.searchforcommonground.org

Institut für strategische Kommunikationsforschung e.V., isk@excite.de

Conflict and Peace Forums/Transcend Peace and Develpoment Network, Taplow Court, Taplow, Bucks, SL6 OER, UK, www. conflictandpeace.org, info@ conflictandpeace

The Media Peace Centre, c/o UCT, Private Bag, 7701 Rondebosch, Republik Süd-Afrika.

Anmerkung

1) Bei dem Versuch, den Text geschlechtsneutral zu gestalten, fiel mir auf, dass viele Facetten journalistischen Verhaltens tatsächlich typisch männliche Verhaltensmuster sind. Ich habe deshalb an einigen Stellen bewusst darauf verzichtet, Kolleginnen einfach einzubeziehen und die männliche Form »Journalist« verwendet.

Diplom-Pädagoge Martin Zint arbeitet als Freier Autor, spezialisiert auf Westafrika und Medien in der Konfliktbearbeitung. Er ist Koordinator der AG »Qualifizierung für zivile Konfliktbearbeitung/Zivilen Friedensdienst«

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