Dossier 74

Information Warfare und Informationsgesellschaft
Zivile und sicherheitspolitische Kosten des Informationskriegs

W&F-Dossier 74 befasst sich mit »Information Warfare und Informationsgesellschaft. Zivile und sicherheitspolitische Kosten des Informationskriegs«. Ingo Ruhmann und Ute Bernhardt zeichnen nach, in welchen Etappen die Überwachung der elektronischen Kommunikation verlief. Sie beginnen mit dem Jahr 1939, als sich die Briten daran machten, die verschlüsselten Nachrichten ihrer Kriegsgegner abzufangen und zu entschlüsseln (und mit dem Knacken des ENIGMA-Codes der deutschen Wehrmacht einen ersten Durchbruch verzeichneten), und schreiben die Geschichte über den Kalten Krieg und die Zeit nach 9/11 bis zum aktuellen NSA-Skandal fort. Sie beleuchten auch, welche internationalen und zivilgesellschaftlichen Lösungsansätze denkbar sind, um die Cyberkrieger in ihre Schranken zu verweisen, und welche Rolle der Zivilgesellschaft dabei zukommen kann.