Dossier 69

Computerspiele: Friedensjournalismus vs. Kriegspropaganda

Computerspiele und Websites rücken immer wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte, wenn sich Amokläufe ereignen und Experten befragt werden, ob die neuen Medien das Gewaltpotential von (jungen) Benutzern erhöhen. Das Dossier in dieser Ausgabe von W&F beleuchtet einen anderen Aspekt: Es untersucht den Zusammenhang zwischen Computerspielen und Krieg bzw. Kriegspropaganda und analysiert die Kooperation von Unterhaltungsindustrie, wehrtechnischer Industrie und Militär. Michael Schulze von Glaßer wirft außerdem einen Blick auf den Jugendmedienschutz in diesem Bereich, während Rune Ottosen beschreibt, wie das galtungsche Konzept für Kriegs- bzw. Friedensjournalismus sich auch für Computerkriegsspiele nutzbar machen lässt.